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Spiel-Fakten:

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Genre: Geschicklichkeit
Erscheinungsjahr:
2015
Verlag: Ravensburger  ..i..
Autoren: Jean-Claude Pellin, Dennis Krips, Christian Kruchten
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     

 

 
Make'n'Break Architect
 
Knicken und Falten am laufenden Meter
Wer kann am besten mit einem Zollstock umgehen? Nur Messen ist hier nicht gefragt! Der Spieler, der am schnellsten das geforderte Motiv nachbaut, gewinnt!

     

Alle spielen gleichzeitig. Jeder nimmt sich einen der farbigen Zollstöcke.  Dann werden alle Karten gut gemischt und als Stapel in der Tischmitte ausgelegt. Die Punkte-Chips  bleiben im Vorrat, das Spiel beginnt.

Der Startspieler deckt die oberste Karte auf und ruft "Start". Damit versuchen alle mit ihren Zollstöcken das angezeigte Motiv nachzubilden. Dabei gibt es einfache Aufgaben, bei der die Farbverteilung im Zollstock egal ist.

Dann gibt es aber auch Aufgaben, bei denen ein farbiges Zollstockteil angezeigt ist. Dieses muss sich dann an eben der selben Stelle im eigenen Zollstockgebilde befinden. Mit dem Ruf "Erster" meldet sich der erste fertige Spieler und dreht dann die Sanduhr um. Alle anderen haben jetzt noch eine Sanduhrlänge zum Nachbauen Zeit. Nach dem Zeitablauf werden alle fertigen Zollstöcke kontrolliert.

Alle korrekten Nachbildungen erhalten die auf der Karte angegebenen Punkte. Der zuerst fertige Spieler bekommt außerdem einen Zusatzpunkt.  Hat er aber falsch gebaut, muss er einen Punkt abgeben. Dann deckt der nächste Spieler die nächste Karte auf. Das Spiel geht weiter.

Das Spiel endet, wenn der erste Spieler 12 Punkte oder mehr erreicht hat. Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt. Bei Gleichstand spielen die betroffenen Spieler eine weitere Aufgabe durch. [go]
 
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
innovatives Material für
   das altbewährte Spielprinzip
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Zollstöcke müssen vorsichtig
   behandelt werden

leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi: Einmal mit Zollstöcken spielen... oder auch zweimal oder dreimal. Tatsache ist: Das Spiel passt zu seinen Vorläufern und integriert sich gut in die Serie. Der Gedanke ist es erneut, die Aufgaben optisch zu erfassen und sie auf das vorhandene Material zu übertragen. Im Gegensatz zu den bisherigen stabilen Bausteinen wird nun mit kleinen bunten Zollstöcken gearbeitet. Diese lassen sich nicht einfach so nutzen. Auch wenn sich das verwendete Kunststoffmaterial als stabiler erweist als die herkömmlichen Materialen, ist der Umgang damit gar nicht so leicht. Das reibungslose Auseinanderziehen der einzelnen Teile funktioniert erst mit ein wenig Übung. Dabei ist das Einstiegsalter (8 Jahre) gut gewählt. Früher sollte nicht begonnen werden. Die gleichzeitige Spielweise kann bei ungleichen Fähigkeiten starken Frust verursachen. Hier sollten entsprechend Regeln abgeschwächt werden, zumindest am Anfang. Der Leistungsdruck kann sich stark steigern. Das mag nicht jeder.

Trotzdem reizt das Material zum Spielen. Schnell nehmen unsere Tester das Material zur Hand und probieren die Motive aus. Hier fiel auf, dass die Zollstöcke sich vor allem anfangs noch schwer bewegen lassen. Um sie in Form zu bringen, sollte man eng an den Schanieren anfassen. Spätestens, wenn dann bestimmte Farben an bestimmten Stellen im Motiv erscheinen sollen, wird es komplex.

Die Punktevergabe passt ebenfalls zum Ablauf und ist leicht verständlich. Der Einstieg ins Spiel ist simpel. Das Spiel lebt vom eigenen Anspruch und vom Erleben im Team. Wer Zeitdruck nicht mag, sollte die Finger davon lassen. Interessanterweise muss ich an ein Erlebnis vor einiger Zeit denken, bei dem wir einen Künstler in unserer Kirchengemeinde zu Gast hatten. Er erzählte anhand von solchen Zollstockmotiven biblische Geschichten nach. Genau das passierte letztlich dann auch in den Spielgruppen, in denen neue Motive erfunden wurden. Das Material macht Spaß und kann gerade auch bei Kindergruppen leicht zweckentfremdet (zum Erzählen) verwendet werden.

Fazit: "Make'n'Break Architect"
ist ein witziges Motivnachbauspiel, bei dem sich im Material die Fans von den Ablehnenden unterscheiden. Man muss es mögen.
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   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
 
 

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