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Spiel-Fakten:
    
    
Genre: Kinder
Erscheinungsjahr: 2012
Verlag: HABA
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Autor: Kai Haferkamp
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 4 Jahren
Spieldauer: ca. 15-20 Min.
Einstiegslevel:

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Nacht der
magischen Schatten
Schattenspiele
Im
verwunschenen Zauberwald wird
gefeiert. Die Zauberwesen tanzen
um das Lagerfeuer und erfreuen
sich am Licht. Doch wer ist der
Runde ferngeblieben...?

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So funktioniert's:
Anhand der
Anleitung wird das Spiel aufgebaut. Dabei
entsteht optisch eine kleine überdachte Lichtung
mit einer Schattenwand. Innerhalb des kleinen
Schattentheaters befindet sich eine Drehscheibe,
auf der die Spielfiguren in den Ausstanzungen
platziert werden können. He nach Spielerzahl
wird eine bestimmte Anzahl Karten und
Schattenfiguren herausgesucht, z.B. bei 3
Spielern jeweils 9.

Zunächst wird die
Drehscheibe mit Märchenfiguren besetzt. |
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Danach wird die
Taschenlampe eingeschaltet - welche Figuren befinden
sich auf dem Rondell? |
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Gespielt wird im
Uhrzeigersinn. Alle ausgewählten Karten werden
in der Tischmitte ausgelegt. Der aktive Spieler
übernimmt die Aufgabe des Schattentänzers.
Während er sieben der Figuren auswählt, schauen
die anderen Spieler in eine andere Richtung. Die
verbliebenen Zauberwesen werden versteckt. Die
ausgewählten Figuren werden nun im Rondell
platziert und die kleine Taschenlampe in
Position gebracht - so dass der Lichtstrahl beim
Anschalten von innen auf die Schattenwand fällt.

So sehen die Spieler die
Schatten von "vorn" - hier die Katze. |
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Auf ein
Startkommando schauen die Spieler nun zur Wand.
Die Lampe wird eingeschaltet und das Rondell
langsam im Kreis gedreht. Figur für Figur wird
nun jeweils in Gestalt eines Schatten für die
Mitspieler sichtbar. Die Spieler müssen nun
gehörig aufpassen. Waren alle Schattenfiguren
einmal sichtbar, endet die Runde für den aktiven
Spieler. Die anderen Spieler nehmen sich nun
reihum eine der Karten aus der Tischmitte, von
der sie glauben, dass die zugehörige Figur nicht
als Schatten zu sehen war. Der aktive Spieler
löst nun noch die Runde auf und zeigt die
verwendeten Figuren. Zuletzt zeigt er die
versteckten Figuren.

Welche der Figuren war denn
wohl nicht auf dem Rondell? |
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Für jede richtige
Karte darf nun der Spieler sein eigenes
Zauberwesen ein Feld auf dem Waldpfad in
Richtung Ziel schieben. Für jede falsche Karte
(oder jede nicht erkannte Figur) darf der noch
aktive Schattentänzer seine Figur weitersetzen.
Der nächste Spieler wird nun Schattentänzer und
wählt neue Figuren aus. Die Karten werden wieder
ausgelegt und das Spiel geht weiter. Sieger ist
der Spieler, dessen Zauberwesen zuerst am Ziel
des Waldpfades angekommen ist.
[go]
Vielen Dank an HABA für ein Rezensionsexemplar! |
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Checkpoint |
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PLUS:
PLUS:
fantastisches Material
herausforderndes Memospiel
für kleine Kinder
ENDE |
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MINUS:
MINUS:
auf
lange Sicht zu
wenig Abwechslung
leer |
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PUNKTE-CHECK: |
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SPIELIDEE
Originalität, Regeln |
          |
AUSSTATTUNG
Material, Umfang |
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SPIELABLAUF
Mechanik, Einfluss |
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Gabi:
Schon häufig
zeigte uns HABA Spiele auf der Basis von Märchen
und Geschichten. Und so bevölkern Prinzessinnen,
Drachen, Feen und Tiere immer wieder die Spiele
des Verlages - meistens gepaart mit einem
neuartigen Mechanismen im Spiel. Im Herbst 2012
präsentierte man nun die "Nacht der magischen
Schatten".

Auf der Waldlichtung treffen sich die
Märchen-Bewohner und drehen sich zum Tanzen im
Kreis. Die kleine Taschenlampe imitiert den
Feuerschein und beleuchtet die Figuren von
hinten. Vorn auf der Spielerseite erscheinen die
gut sichtbaren Schatten der Figuren. Nun heißt
es gut aufpassen! Einige der ausliegenden
Figurenkarten gehören nämlich zu Gestalten, die
gar nicht mitgetanzt haben.

Ein doppelter Memo-Aspekt tritt zu Tage. Erst
einmal muss man sich merken, wer mitgemacht hat,
danach die Fehlenden im Kopf behalten und unter
den ausliegenden Karten wiedererkennen. Gerade
letzteres ist schwer, da die Figuren manchmal
gar nicht dem entsprechen, was der Schatten
vermeintlich zeigt. Da glaubt man, einen
Schattenbären erkannt zu haben, der sich aber
auf der Karte als kleines Mädchen mit
Kugelzöpfen wiederfindet. Nur der zarte Umriss
zeigt den Bären. Vielleicht könnte man dann in
einer neuen Auflage auch noch einen Extrasatz
Kärtchen beilegen, die sich noch deutlicher an
den tatsächlichen Schatten orientieren?

Erstaunlicherweise haben aber selbst kleine
Kinder die Fähigkeit, sich trotz der leicht
erschwerten Darstellung korrekt zu orientieren.
Klar, dieses Spiel gehört letztlich
hauptsächlich in die frühe Kindheit - aber es
macht doch zugegebenermaßen auch uns Großen noch
Freude. Die "Nacht der magischen Schatten" ist
ein perfekt ausgestattetes HABA-Spiel mit
innovativer (und anspruchsvoller) Memo-Variante,
das für mich das Potential zum "Kinderspiel des
Jahres 2013" hat.
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KULT-FAKTOR
(Langzeit-)Spielreiz |
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Ende |
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