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Spiel-Fakten:

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Genre: Party        
Erscheinungsjahr:
2016
Verlag: Game Factory
Autor: Martin
Nedergaard Andersen
Spieleranzahl: 2 bis 6
Alter: ab 6 Jahren
Spieldauer: ca. 20 Min.l

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
   

 

 
Macroscope
....
Klappe auf, Augen auf!
Wer erkennt das geheime Bild im Makroskop? Je weniger Klappen geöffnet werden, umso mehr Punkte kann man gewinnen.


     

Zunächst wird das Spiel errichtet. Dazu gehört der Zusammenbau des Makroskops. Dann werden die 200 Bildkarten gemischt und ins Makroskop gelegt. Gucken ist unfair und unterbleibt zwingend. Oben auf die Karten gehört der Deckel, dessen Löcher sofort mit den Zahlenplättchen (Zahl sichtbar) abgedeckt werden. Die gelben und blauen Kristalle bleiben in der Tischmitte. Die zwei Würfel und der Rundenzähler werden ebenfalls bereitgelegt. Jeder Spieler nimmt sich noch zwei gelbe Kristalle. Dann wird die oberste Karte aus dem Fach gezogen, so ändert sich das oberste Bild, das ja alle eh gesehen haben.

Wer dran ist, würfelt zunächst mit beiden Würfeln. Pro Würfel kann der Spieler nun einen Deckel mit entsprechender Zahl von einem Loch entfernen. Sollte keine entsprechende Zahl mehr offen liegen, kann auch ein beliebiger Deckel gewählt werden. Nach jedem entfernten Deckel darf der Spieler raten. Rät der Spieler nach der Öffnung beider Deckel nicht, darf er sich stattdessen zwei gelbe Kristalle nehmen. Der Spieler mit den wenigsten Punkten darf nun einen Rateversuch machen. Der Reihe nach werden alle Spieler gefragt. Dazu kann das Makroskop immer von einem Spieler zum nächsten geschoben werden. Wenn keiner raten will, ist der nächste Spieler dran. Er nimmt die Würfel und wirft und entfernt die Deckel wie bereits beschrieben.

Das Raten selbst folgt Regeln:

Zunächst werden so viele Kristalle aus dem Vorrat neben das Makroskop gelegt, wie noch geschlossene Deckel ausliegen. Sie bilden den möglichen Gewinn. Rät der Spieler fasch, verliert er die entsprechende Anzahl an Kristallen aus seinem Besitz.

Dann darf der Spieler raten. Er sagt laut seine Meinung. Ist ein Spieler anderer Meinung, darf er jetzt noch eine andere Ansage machen. Dabei entscheidet der aktive Spieler, in welcher Reihenfolge die anderen raten. Jeder Begriff darf nur einmal ausgesprochen werden. Jeder darf nur einen Tipp abgeben. Danach werden alle Löcher wieder abgedeckt und dann erst die oberste Bildkarte aus dem Makroskop gezogen. Was ist auf der Bildkarte zu sehen?

Hat der aktive Spieler richtig geraten, gehört ihm die Belohnung. Hat er falsch geraten, muss er so viele Steine abgeben, wie er gewonnen hätte. In der vorher ermittelten Reihenfolge werden nun alle Tipps überprüft. Jeder muss im Falle falschen Ratens die Strafe zahlen. Hatte keiner Recht, kommen alle Steine zurück in den Vorrat. Die nächste Runde beginnt. Dazu wird die verwendete Bildkarte zuunterst in die Schachtel gesteckt. Der Rundenmarker wird weiter geschoben. Das Spiel beginnt mit dem nächsten Spieler. 

Nach 10 Runden endet das Spiel. Wer hat nun die meisten Punkte  erzielt? [go]

 
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Gabi: Was ein Mikroskop ist, weiß heutzutage schon fast jedes Kind. Was dabei zu erkennen ist, kann Kindern durchaus schon erklärt werden, auch wenn es für sie nicht so einfach ist, sich die Welt in derart winzigen Details vorzustellen. Was aber ist nun ein Makroskop? Es zeigt Einzelheiten der normalen Welt. Und es beweist sich schnell, dass nicht jede Kurve zu einem Bild meiner Vorstellung passt. Schließlich haben viele Objekte meiner Umwelt Ecken, Kurven und Kanten.

Die Bildkarte im Makroskop ist gut abgedeckt durch eine Fläche mit Löchern, die wiederum erst einmal abgedeckt sind. Nach und nach öffnen sich nun die Löcher und lassen das darunter befindliche Motiv stellenweise durchscheinen. Das Erkennen der Motive ist dabei gar nicht so leicht. Und so manches "Ohhhh" nach der Auflösung zeigt, dass mancher sich in seinem Kopf ein ganz anderes Bild zusammengezimmert hat, als tatsächlich gezeigt wird. Eigentlich darf erst einmal der aktive Spieler raten, allerdings dürfen sich auch die anderen zu einem Rateversuch anmelden. Kein Wort darf doppelt genannt werden - und falsche Tipps kosten Geld; so viel Geld, wie der Gewinn gewesen wäre. Das bestraft unüberlegte Versuche schnell recht hart. Am Ende gewinnt der mit den meisten Punkten. Und das ist gar nicht so einfach.

Während sich Erwachsene aber durchaus über Fehler ärgern können, finden Kinder das Entdecken der Bilder erstaunlich interessant. Die Bilder bewegen sich dabei durch die unterschiedlichsten Themen. Für Kinder sind genauso schöne Bilder dabei wie für Erwachsene. Allerdings haben die Bilder den eigentümlichen Reiz wie Ausmalbilder auszusehen - was so manches Kind sicher auch anvisieren wird, aber nicht sollte.

Insgesamt kann das Spiel eher als Familien-Partyspiel mit Kindern bezeichnet werden. Da funktioniert das optisch sehr ansprechende Spiel am besten. Doch auch größere Kinder wählten das Spiel gern wieder, zumal die insgesamt 400 Bilder auch eine Vielzahl an Möglichkeiten in sich tragen. Auch wenn der Gedanke des teilweisen Bilderschauens bereits aus anderen Spielen, z.B. "Klappe auf!", "Das große Tierrätsel" etc., bekannt ist, machen die Aufmachung und der eingängige Ablauf "Macroscope" auf jeden Fall für eine schnelle Runde interessant.
...
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
   KULTFAKTOR: TEAM-TREND*  .NEU.   
...
   Gabi
   Jürgen
Ende
...
    * Bei Spielen, die von mehreren Teammitgliedern gespielt wurden, veröffentlichen wir
    künftig an dieser Stelle immer
eine Übersicht aller verfügbaren Kultfaktor-Wertungen.
 
 

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