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Spiel-Fakten:

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Genre: Karten
Erscheinungsjahr:
2016
Verlag: Zoch Spiele ..i..
Autor: Bruce Whitehill
Grafik: Victor Boden
Spieleranzahl: 3 bis 6
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   

 

 
Lunte
....
Das gefährliche Leben der Pyromanen
Die Lunte brennt, die Bombe droht zu explodieren... Nun stellt sich die Frage: Die Zündschnur verlängern oder lieber löschen?
  
     

Die insgesamt 110 Karten teilen sich auf in Luntenkarten, deren brennendes Ende das Fortlaufen des Feuers signalisiert, in Löschkarten, die das Feuer mittels Wasserschlauch das Feuer löscht und in die Schlusskarte mit Schere, die den zeitlichen Rahmen eingrenzt.

Jeder Spieler nimmt sich eine Löschkarte. Die Luntenkarten werden verdeckt zusammen mit den restlichen Löschkarten gut gemischt. Um die Schlusskarte zu positionieren, wird diese aufrecht gestellt. Von den Luntenkarten werden nun so viele Karten genommen, dass die Höhe des Striches auf der Schlusskarte erreicht wird (etwa 25 Karten). Unter diesen Stapel wird die Schlusskarte eingemischt. Der Stapel wird nun unter den Stapel des bereits gemischten Luntenstapels gelegt. Jeder zieht nun so lange Karten vom Luntenstapel, bis er zusammen mit der Löschkarte genau 5 Handkarten besitzt. In der ersten Runde darf jeder nur eine Löschkarte besitzen, überzählige werden ausgetauscht. Das Spiel kann beginnen.

Der aktive Spieler spielt nun eine Luntenkarte aus, löscht eine Reihe oder zündet eine der beiden ihm zur Verfügung stehenden Bomben.

- Beim Ausspielen der Luntenkarten kann er an einen der beiden sich in der Mitte bildenden Luntenreihen anlegen. Dazu wählt er eine seiner Luntenhandkarten (Zahlenwert 5, 10, 15, 20, 30), um damit eine der beiden Reihen zu verlängern. Die Karten werden immer so gelegt, dass die zuletzt sichtbaren Zahlen NICHT zu sehen sind. Hier ist Merken angesagt.

- Möchte er eine Reihe nehmen, dreht er beim Ausspielen seine Luntenkarte so, dass die Rückseite (die Bombe) sichtbar ist und legt sie auf die gewünschte der beiden Reihen. Dann legt er sie in einem geschlossenen Stapel vor sich selbst ab. Er darf bis zum Spielende max. 2 Bomben zünden. Hat er dies bereits getan, darf er nur noch anlegen oder, falls er die entsprechende Karte besitzt, löschen.

- Besitzt er unter seinen Handkarten eine Löschkarte, kann er eine der beiden ausliegenden Reihen löschen, d.h. alle Karten der Reihe werden abgelegt, bis auf die Löschkarte, die den Beginn der neuen Reihe anzeigt. Auch sie zählt am Spielende Punkte.

Nach dem Ausspielen der Karte zieht der Spieler seine Handkarten wieder auf fünf vom Nachziehstapel auf.

Haben alle Spieler ihre zweite Bombe gezündet oder wird die Schlusskarte gezogen, endet das Spiel sofort. Gewertet werden alle Karten in den beiden Bombenstapeln der Spieler und deren Handkarten. Die Bomben selbst werden nicht gewertet. Alle Zahlen der Karten (Lösch- und Luntenkarten) werden addiert. Alle Handkarten werden mit ihren Zahlen von der entstandenen Gesamtsumme abgezogen. Was bleibt, ist das mehr oder weniger bombige Ergebnis. Wer am Ende die meisten Punkte erreicht, ist schlicht… der Knaller! [go]
 
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witzige, kurzweilige Spielidee
   mit Zockerelement

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geringe Spieltiefe
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   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi: Oh, ich bin überrascht, mal wieder sozusagen, seitdem ich mich mit dem umfassenden Thema Spiel beschäftige.  Ich erinnere mich spontan an die vergangene Spielemesse in Essen und melancholische Gedanken werden wach. Ich erinnere mich an einen kleinen Stand und ein Spiel, das mir spontan auffiel: "Lunte", in spartanisch grün-weißem Look mit hohem Wiedererkennungswert - allerdings von "Mücke-Spiele". Etwas irritiert recherchiere ich - und siehe da, ich hatte Recht. Gleicher Autor, neuer Verlag. Zoch verspricht ein noch größeres Publikum anzusprechen. Nun halte ich statt des schlicht, aber pfiffig wirkenden, grün-weißen Spieles ein knallbuntes kleines Cover in den Händen, dessen Inhalt ebenfalls designtechnisch an Familien und Schnellspieler angepasst wurde. Schade, denn aus den vielen Kartenspielen einer Auslage hebt es sich nun kaum noch ab.

Auch der Spielablauf wurde etwas verändert, fast schon flacher, aber spielflüssiger gemacht. Statt der nur einen Lunte, um die sich im gleichnamigen Mückespiel alles dreht, befinden sich nun zwei aktive Lunten im Spiel. Das senkt den Frust etwas, wenn einem der Vordermann gerade mal wieder die begehrte Lunte löscht. Die Attraktivität der Lunten ist abhängig von den in ihnen versteckten Zahlen, die man sich tunlichst merken sollte. Ob sich in der Reihe 55 oder 50 befinden, kann letztlich siegentscheidend sein. Klar, die anderen zählen auch mit. Und genau daraus entwickelt sich der Reiz des Spieles. Welche der beiden Reihen ist lukrativer? Reicht es schon, sie zu zünden und an mich zu nehmen? Oder krieg ich noch was Besseres? Wenn ich sie nicht nehme, gönne ich sie aber auch dem anderen nicht. Kann ich löschen? Wer kann, der kann…und tut's. Und so versucht jeder aus seinen zwei Bomben das Beste herauszuholen - oder den anderen möglichst viel Wasser aufs Feuer zu gießen.

Die gesenkte Handkartenzahl (auf 5 von ehemals sieben) senkt die eigentlichen Einflussmöglichkeiten etwas. Das kann schon dem einen oder anderen zu wenig Spiel sein. Die meisten unserer Tester aber mochten das witzige kleine Spielchen, das vor allem als Pausenfüller total super geeignet ist. Der Charme liegt vor allem im Zocken und Stänkern. Die kurzen Rundenzeiten laden zu Folgerunden ein. Ich mag es, auch wenn ich, ganz nostalgisch, fast schon die Mücke-Lunte bevorzuge. Die kleinen neckischen Materialänderungen in der Zoch-Version, wie die doppelseitige Nutzung (Lunte-Bombe) oder die Messleiste des Schlussstapels, zeigen aufs Neue, wie durchdacht das Spielmaterial teilweise heute die heiligen Hallen der Verlage verlässt. Ja, der Standard ist selbst bei den kleinen Kartenspielen hoch geworden.

Fazit: "Lunte" ist ein witziges, schnelles Zocker-Stänker-Kartenspiel, das als Absacker oder Pausenfüller absolut seine Empfehlung erhält, vor allem ab mindestens vier Spielern!
...
 
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