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Spiel-Fakten:

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Genre: Karten
Erscheinungsjahr:
2014
Verlag: Alderac Entertainment Group,
Pegasus Spiele ..i..
Autor: Seiji Kanai, Hayato Kisaragi
Spieleranzahl: 2 bis 4 (bis 6)
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: ca. 20-30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Lost Legacy
....
Das Sternenschiff & Der fliegende Garten
Ja, ja, Love Letter verkauft sich wie geschnitten Brot, aber...
  
     

... seien wir doch mal ehrlich, Thema und Artwork waren doch ein wenig sehr "kleine Mädchen wollen Prinzesschen sein" (wenn ersteres auch arg aufgesetzt war). Und was läge da für AEG näher, als ihren "Man in Japan" loszuschicken und ihn nach neuen Microgames suchen zu lassen, die ein wenig "männlicher" einher kommen (Gut, noch näher lag: "Love Letter – Batman", "Love Letter – Hobbit: Battle of Five Armies" und "Love Letter: Legend of the Five Rings" rausbringen. Wann kommen eigentlich "Love Letter – Zombies: From Graveyard with Love" und "Love Letter – Cthulhu: The R'lyeh Romance"? Das wären doch eigentlich die Rethemings, auf die die Spielewelt wirklich warten würde.) Fündig geworden ist man mit der Lost Legacy-Reihe, bei der das Thema zwar immer noch aufgesetzt ist, welches aber zumindest etwas martialischer ist als ein Rokoko-Prinzesschen nebst Operetten-Garde, während es zudem auch etwas mehr "Meat" im eigentlichen Spiel hat. Und Pegasus hat uns die ersten beiden Teile jetzt sogar als Doppelpack kredenzt.

Darum gehts:
In dem Spiel geht es darum, die "Lost Legacy" zu finden. Dabei handelt es sich in der einen Version des Spieles um den Fliegenden Garten, in der anderen um das Sternenschiff.

So funktioniert's:
Das Spiel bzw. eigentlich die Spiele bestehen aus jeweils sechzehn Karten mit unterschiedlichen Fähigkeiten, durchnumeriert von 1 bis 8 sowie X. Wobei es die 6 jeweils zweimal, 7, 8 und X jeweils dreimal, die übrigen Karten nur einmal gibt. Die Lost Legacy hat in beiden Versionen die Nummer 5. Die beiden Versionen können auch miteinander kombiniert werden (dabei wird eine Lost Legacy aussortiert und die übrigen Karten zusammengemischt), was Spielerzahlen bis zu sechs ermöglicht.

Der reine Spielablauf ist sehr ähnlich zu dem von Love Letter, d.h. jeder Spieler bekommt zu Anfang des Spiels eine Handkarte, der Rest kommt in den Nachziehstapel. Eine Karte kommt verdeckt in die Mitte, diese bildet die "Ruine" (welche im Laufe des Spiels noch wachsen kann). Dann wird reihum eine Karte gezogen und eine Karte gespielt, wobei die Fähigkeit der gespielten Karte angewandt wird. Diese Fähigkeiten dienen dazu, sich entweder Informationen über die Verteilung der Karten zu besorgen (so läßt einen "7 Suche" aus dem Sternenschiff-Deck beispielsweise eine beliebige Karte in der Ruine ansehen und sie mit seiner Handkarte tauschen, "3 Abenteurer" aus dem Fliegender Garten-Deck erlaubt einem das sogar mit bis zu zwei Karten in der Ruine), die Mitspieler ausscheiden zu lassen (die Karte "8 Fluch" aus dem Fliegender Garten-Deck gibt einem zum Beispiel die Fähigkeit eine Zahl zwischen 1 und 8 zu nennen und sich dann die Handkarte eines Mitspielers anzusehen. Hat dieser die genannte Zahl auf der Hand, scheidet er aus.) oder sich gegen solcherlei Angriffe zu verteidigen (so verhindert "1 Heilige" einmal, dass man ausscheidet, wenn man sie denn vorher irgendwann gespielt hat).

Das Ende des Spiels unterscheidet sich dann aber doch merklich von Love Letter: Sind alle Karten vom Nachziehstapel gezogen worden, kommt es nicht darauf an, die höchste Karte auf der Hand zu haben, sondern die Lost Legacy zu finden. Dazu werden die Spieler, die nicht vorher ausgeschieden sind, nacheinander, beginnend mit der niedrigsten Zahl auf den verbleibenden Handkarten der Reihe nach aufgerufen und dürfen (zumindest) einmal "erkunden", das heißt sagen, wo sich ihrer Ansicht nach die Lost Legacy befindet. Ist der Tipp richtig, so endet das Spiel sofort und der Spieler, der richtig lag, hat gewonnen. Da die Spieler, die eine höhere Karte auf der Hand hatten, in diesem Fall gar keine Gelegenheit haben, die eigenen Blumen ihrer Erkenntnis zu präsentieren, sollte man danach streben, am Ende des Spiels eine möglichst niedrige Karte auf der Hand zu haben.

Ganz dumm ist es, wenn man am Ende die Karte mit dem X auf der Hand hat, denn dann darf man nicht erkunden und hat folglich direkt verloren. Gewinnen kann man mit einer X-Karte nur, wenn vor der Erkundungsphase alle anderen Spieler ausgeschieden sind. Ähnlich suboptimal für die Betroffenen ist es, wenn mehrere Spieler die gleiche Karte auf der Hand haben, denn auch in diesem Fall dürfen sie alle nicht erkunden und haben verloren. Ist am Ende die Lost Legacy-Karte von keinem Spieler gefunden worden, haben alle Spieler verloren. Wir sehen also: breit ist die Straße ins Verderben und schmal der Pfad, der zu Sieg, Ruhm und der Lost Legacy führt. [dr] 

 
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Checkpoint
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PLUS:
schnell erklärt
kurze Spieldauer
etwas mehr "Fleisch"
  als Love Letter
ENDE
  MINUS:
MINUS:
riesige Karten


leer
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   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Dirk: Vorweg muss man sagen, dass, wer Love Letter mag, dieses Spiel auch mögen wird. Auf der anderen Seite werden Love Letter-Hasser dieses Spiel auch nicht gerade in ihr Nachtgebet mit einschließen.

Das Spiel an sich ist schon etwas komplexer als Love Letter, da es nicht mehr genügt, selbst eine möglichst hohe/niedrige Karte auf der Hand zu haben, sondern man sich auch bemühen muss, herauszufinden, was auf möglichst allen anderen Händen ist, um den Standort der Lost Legacy einzugrenzen oder gar zu finden. Das bietet ambitionierten Spielern einerseits mehr vom Spiel (insbesondere mehr Hirnverknotungen) nimmt Lost Legacy im Gegensatz zu Love Letter aber auch etwas von der einfachen Eleganz und Erlernbarkeit (nicht, dass es dadurch nicht auch noch ziemlich schnell zu erlernen wäre). Ich persönlich mag Lost Legacy etwas lieber als Love Letter, vor allem "Der Fliegende Garten", da diese Version vielleicht auch noch ein wenig aggressiver ist als "Das Sternenschiff".

Wie bei Love Letter auch, ist es hier möglich, gleich zu Anfang des Spiels auszuscheiden. Das ist zwar normaler Weise nicht gar so toll, ist bei einem Spiel, welches vielleicht gerade mal 10 Minuten dauert, kein Abwertungsgrund (im Gegenteil: Raucher erhalten so die ideale Gelegenheit, mal eben vor die Tür zu gehen und eine zu schmöken).

Was ich mich allerdings frage, ist, warum Pegasus im Gegensatz zur Version von AEG Karten verwendet, die etwa doppelt so groß sind, wie normale Spielkarten. Eigentlich ist es doch Sinn eine Microgames eben "micro" zu sein. Sicher, die handtellergroßen Spielkarten strahlen schon eine gewisse Wertigkeit aus, mir wäre es aber lieber gewesen, ein kleines Spiel (eventuell mit einem Beutelchen, wie die AEG-Version) zu haben, welches man wirklich mal eben in die Hosentasche stecken und überall hin mitnehmen könnte.

Insgesamt also ein wirklich gutes Spiel, was zwar in meiner persönlichen Microgame-Hitliste nicht an den Spitzenreiter Seventh Hero herankommt, jedoch noch etwas vor Love Letter rangiert.
 

 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
 
Wen's interessiert...    
> Love Letter   > Seventh Hero
Ende
 

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