Genre: Aktion, Reaktion
Erscheinungsjahr: 2011 Verlag: Mattel
..i.. Spieleranzahl: 1 bis 4 Alter: ab 7 Jahren Spieldauer: flexibel
Einstiegslevel:
Glück
Initiative
leer
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Loopz
Reaktion
meets Rhythmus In diesem
futuristischen Spielgerät
stecken gleich mehrere
Reaktionsspiele. Bei
musikalischer Untermalung heißt
es, schnell die richtigen
Bewegungen zu machen!
So funktioniert's:
Vor dem erstmaligen Spiel müssen die Batterien
(4x AA – LR6) eingefügt werden. Mit dem
Drücken des An/Aus-Knopfes kann dann auch schon
losgespielt werden. Das Gerät besitzt zwei obere
und zwei untere Lichtbögen, dessen
halbkreisförmige Öffnungen eine Art
Lichtschranke enthalten.
Das Spielgerät
Hier beginnt und endet alles: Die Power-Taste.
Die
oberen beiden Halbringe fungieren beim
Einstellen dabei als Scroll-Mechanik. Wird eine
Hand durch einen der beiden Bögen gesteckt,
sagt das Gerät die verschiedenen
Spielmöglichkeiten an. Zum Bestätigen eines
Modus wird dann eine Hand in einen der beiden
unteren Ringe gesteckt. Beim Einstecken der
flachen Hand müssen die Finger eng aneinander
liegen.
Es
gibt sieben verschiedene Spielmöglichkeiten, die
zum Teil auch mit bis zu vier Spielern gespielt
werden können.
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Beatmaster: Bei diesem Modus wird die
Merkfähigkeit trainiert. Das Gerät lässt in
stets steigender Anzahl Lichter aufleuchten, die
der Spieler wiederholen muss. Insgesamt drei
Levels sind fehlerlos zu bewältigen.
Gedächtnistraining ist angesagt.
Rhythmus-Rocker: Das Gerät spielt eine
Melodie. Um sie ohne Unterbrechung laufen zu
lassen, müssen die Hände schnell und
zielgerichtet in die aufleuchtenden Bögen
gesteckt werden. Auch hier gibt es drei Levels,
die in steigender Geschwindigkeit gemeistert
werden müssen. Geschicklichkeit und Reaktion
sind gefragt.
Wettkampf: In Beatmaster-Manier treten zwei
Spieler in einem Level gegeneinander an. Ein
Spieler gibt einen Bogen vor. Der andere
wiederholt diesen Bogen und fügt einen weiteren
hinzu. So läuft das Spiel fort, bis ein Spieler
drei Fehler gemacht hat. Das Gerät verkündet den
Sieger.
Reflex-Master: Hier können bis zu vier
Spieler gegeneinander spielen und so viele
Lichtbögen in gleicher Zeit wie möglich treffen.
Wer schafft die meisten Treffer in der gleichen
Zeit?
Da, wo es blinkt, gehört die Hand hin!
Aus dem Lautsprecher tönt Musik.
Musik-Master: Hier kann man Beats
komponieren, indem zufällige Lichtfolgen
wiederholt werden. Es gibt drei Levels.
Freestyle: Die Spieler machen Musik, indem
die Beats wahlweise ein- und ausgeschaltet
werden.
Musik-Studio: Hier macht man Musik, einfach
so, mit verschiedenen Instrumenten und insgesamt
10 möglichen Tönen, die aus ein bis zwei Bögen
zusammengesetzt werden. [go]
Vielen Dank an Mattel für ein
Rezensionsexemplar!
ERKLÄRVIDEO
leer
Dieses Erklärvideo gibt es auch in einer vergrößerten
>
XL-Ansicht
PLUS:
PLUS:
schnelles Reaktionsspiel
verschiedene Spielmodi
neuartige Technik
ENDE
MINUS:
MINUS:
teilweise bekannte Spielideen
auf
Dauer fehlen neue Herausforderungen
leer
PUNKTE-CHECK:
SPIELIDEE
Originalität, Regeln
AUSSTATTUNG
Material, Umfang
SPIELABLAUF
Mechanik, Einfluss
Gabi:"Super-Simon"
oder "Senso" einmal anders. Auch, aber nicht
nur. Bereits das ungewöhnliche Design lässt auf
eine etwas andere Spielmechanik schließen.
"Lichtschranken" sind dieses Mal das Zauberwort.
Und das ist schon mal eine positive Erwähnung
wert. Das Einstecken der Hände unterbricht den
Kontakt der Bögen und löst eine Reaktion aus.
Allerdings, und das ist wichtig, nur dann, wenn
die flache Hand ordnungsgemäß mit geschlossenen
Fingern genau mittig in den Bogen eingesteckt
wird. Diese Mechanik funktioniert gut und gibt
nun den Weg frei für einige Möglichkeiten, die
zum Teil hohen Spielspaß für die Zielgruppe
enthalten.
Aktionsreich und mit prima Sound ausgestattet,
bietet es hohen Anreiz zum Ausprobieren,
weiterspielen und dem Verbessern eigener
erreichter Leistungen. Während also der
Beatmaster als altbekanntes "Simon"/"Senso"-Prinzip
im Memory-Stil punktet, erscheint der
Rhythmus-Rocker als reines Reflex-Spiel mit
Geschicklichkeitsfaktor. Hier ist eine gute
Augen-Arm-Koordination und eine schnelle
Reaktion gefragt. Interessant wird es vor allem
dann, wenn wechselnde Kombinationen zweier
Lichter gefordert werden. Als Reflex-Master
wird das Ganze dann nochmals im
Wettkampf-Charakter aufgearbeitet.
Unsere Kinder-Jugend-Spielteams waren absolut
begeistert und holten das Spiel sehr häufig
wieder hervor, vorwiegend im
Reflex-Master-Modus, wobei sich der Spielreiz
besonders für Kids ab 7 bis hin zum
Teenager-Alter hält. Allerdings beobachtet man
auch durchaus bei den "Größeren" ein verschämtes
Ausprobieren mit positiven Reaktionen.
Wie bei allen Fun-Spielen ist der Spielreiz vor
allem Event-bezogen sehr hoch. Zu anderen Zeiten
sollte dann durchaus mal das Augenmerk auf die
Musik-Programme gelegt werden, kann das "Loopz"
doch auch schlicht wie ein Beat-Instrument mit
verschiedenen Synthesizer-Klängen verwendet
werden. Spielt man dann vielleicht sogar noch
mit Freunden und ihren "Loopz" zusammen, können
interessante musikalische Kompositionen
entstehen. Übrigens stören die Geräusche auch
bei dauerhaftem Gebrauch nur mäßig, da die
Lautstärke reduzierbar ist und der Beat als
angenehm bezeichnet werden kann.
Gemeinsam Musik machen also auf ungewöhnliche
Art. Und zwischendurch immer mal wieder eine
Spielrunde. Als schönes neuartiges
Aktionsspiel ist "Loopz" auf jeden Fall zu
empfehlen.
(>
Video)
*Hinweis zum Kultfaktor:
Wertung gilt für die Zielgruppe im Kinder- und
Teenager-Alter.
KULT-FAKTOR
(Langzeit-)Spielreiz
Ende
Ingo:
"Loopz"
fasziniert die anvisierte Zielgruppe, Kinder und
Teenager, durch seine futuristische Optik und
die ungewöhnliche Spieltechnik. Statt Tasten zu
drücken, müssen die Hände schnell in die
richtigen Positionen gebracht werden. Da ist
eine gute Reaktionsfähigkeit und - teilweise -
auch ein richtig gutes Gedächtnis gefragt.
Die grundlegenden Spielideen kennen wir
teilweise schon aus anderen bekannten Spielen,
die Umsetzung lässt die alten Konzepte aber
wieder frisch erscheinen. Etwas schade ist die
Tatsache, dass die Spiellevels relativ kurz sind
und so auf Dauer, nach einiger Übung, der Wunsch
nach zusätzlichen Runden aufkommt.
Vergleiche ich das ebenfalls im Jahr 2011
erschienene "Simon Flash" von Hasbro mit "Loopz",
so schneidet das musikalische Mattel-Spiel noch
einen Tick besser ab, da es zusätzlich Bewegung
ins Spiel bringt. Und das ist für die Kids immer
ein Anreiz zum Spielen. Einzig der recht hohe
Neupreis (empfohlen sind EUR 60,-) kann einem
etwas schwer im Magen liegen, wenngleich er
angesichts der neuartigen Spieltechnik
nachzuvollziehen ist. Mittlerweile ist das Spiel
jedoch in einigen Shops bereits zu reduzierten
Preisen zu erstehen.
(>
Video)
KULT-FAKTOR
Zweitmeinung
Ende
NO.1
Dieses Spiel wurde in der Datenbank Luding.org als
erstes von SPIELKULT.de getestet!
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