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Spiel-Fakten:

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Genre: Strategie, Karten
Erscheinungsjahr:
2010
Verlag: Treefrog Games
Autor: Martin Wallace
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 13 Jahren
Spieldauer: ca. 90 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   
   
   
 
  London
 
Wiederaufbau einer Metropole
Das große Feuer im Jahr 1666 ist überstanden. Nun liegt es in der Hand der Spieler, in der Hauptstadt wieder neue Gebäude entstehen zu lassen.
 

     

So funktioniert's:
Jeder Spieler startet mit 6 Handkarten, 5 Armutspunkten und 5 Pfund. Gespielt wird reihum. Wer am Zug ist, muss immer zunächst eine Karte aufnehmen.


Der obere Teil des Plans zeigt London mit seinen einzelnen Bezirken.
   
Die Kartenauslage
   

Immer wenn man im Spiel Karten aufnehmen muss, kann man diese vom verdeckten Stapel ziehen und/oder aus der offenen Kartenauslage nehmen. Legt man Karten ab, werden diese generell in die Kartenauslage gelegt. Ist diese bereits voll, wirft man die obere Reihe auf den Abwurfstapel und schiebt die untere Reihe nach oben.

Anschließend hat der Spieler die Wahl zwischen folgenden vier Aktionsmöglichkeiten:

(1) Karten spielen
Der Spieler kann beliebig viele Karten aus der Hand in seine eigene Gebäudeauslage spielen. Es entstehen Kartenstapel, indem man entweder bereits ausgespielte Karten überdeckt oder einen neuen Stapel beginnt. Für jede ausgespielte Karte muss der Spieler eine weitere Karte der gleichen Farbe in die Auslage legen. Manche Karten verursachen zusätzlich noch Geldkosten.


In der Gebäudeauslage der Spieler bilden sich Kartenstapel.

(2) Die Stadt regieren
Der Spieler kann all seine offenen Karten in seiner Gebäudeauslage in beliebiger Reihenfolge aktivieren. Der dreiteilige Steinsockel am unteren Kartenrand gibt jeweils an, ob bzw. was der Spieler zur Aktivierung der Karte bezahlen muss, was er durch sie erhält (meist Geld, Siegpunkte oder Verlust von Armutspunkten) und ob die Karte anschließend umgedreht werden muss. Die Texte auf den Karten beschreiben weitere verschiedene Vorteile.

Hat ein Spieler diese Aktion gewählt, so erhält er am Ende seines Zuges neue Armutspunkte. Hierzu addiert er die Anzahl seiner Handkarten zu der Zahl der Stapel in seiner Gebäudeauslage und zieht von dem Ergebnis die Anzahl seiner Stadtbezirke ab. Das Ergebnis entspricht der Anzahl an Armutspunkten, die der Spieler erhält. Ist das Ergebnis negativ, darf er sogar Armutspunkte abgeben.


Der blaue Spieler möchte Bettersea in Besitz nehmen. Hierzu zahlt er 4 Pfund, erhält sofort 4 Karten und am Ende des Spiels 3 Siegpunkte.
   
Diese Karte bringt ihrem Besitzer beim Aktivieren 2 Pfund, 2 Siegpunkt und er darf einen Armutspunkt abgeben. Anschließend wird die Karte umgedreht.
   

(3) Land kaufen
Der Spieler kann einen noch freien Stadtteil auf dem Plan kaufen und mit einem eigenen Chip markieren. Hierzu zahlt er zunächst den entsprechenden Preis und erhält anschließend sofort so viele neue Karten, wie in den Stadtteil angegeben ist.

(4) Drei Karten nehmen
Der Spieler nimmt einfach weitere drei Karten auf die Hand.

Weitere Regeln: Jederzeit können die Spieler einen Kredit von 10 Pfund aufnehmen. Für jeden aufgenommenen Kredit müssen die Spieler bei Spielende 15 Pfund an die Bank zurückzahlen.

Sobald ein Spieler die letzte Karte vom verdeckten Stapel zieht, sind alle Mitspieler noch einmal am Zug. Anschließend folgt die Endwertung.


Eine U-Bahn-Station macht einzelne Bezirke attraktiver.
   
Armutspunkte und Kreditplättchen
   

Siegpunkte gibt es in erster Linie für die besetzten Stadtgebiete, ausgespielten Karten und Siegpunktchips, die man während des Spiels gesammelt hat. Je 3 Pfund entsprechen einem Siegpunkt. Ein Kredit, der nicht zurückgezahlt werden kann, ist 7 Minuspunkte wert.

Nun überprüfen noch alle Spieler ihre Armutspunkte und errechnen die Differenz zu dem Spieler mit den wenigsten Armutspunkten. Anhand einer Tabelle gibt es für diese Differenz weitere Minuspunkte. Der Spieler mit den meisten Siegpunkten gewinnt. [cg]

 
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Chris: Als ich mir noch vor der Essener Spielemesse 2010 die Regel von "London" durchgelesen habe, war ich gleich angetan. Als ich mich dann aber am ersten Messetag in Halle 5 beim Treefrog-Stand befand, habe ich doch sehr gehadert. Immerhin sind 40 Euro für ein Kartenspiel mit Spielplan ein mehr als stolzer Preis. In der Hoffnung, ein potenzielles Messe-Highlight zu erhaschen, habe ich dann schließlich zugegriffen. Und als es dann einen Tag später ausverkauft war, und ich in meinem Freundeskreis der Einzige war, der ein Exemplar besaß, war das schon eine gewisse Genugtuung... ;-)

"London" erinnert mit seinem Spielprinzip an Spiele wie "San Juan" oder "Race for the Galaxy". Neue Mechanismen wie das Bezahlen mit gleichfarbigen Karten oder das Überbauen von ausgespielten Karten sorgen aber doch für ein ganz eigenes Spielgefühl. Die einzelnen Aktionen ermöglichen viel Taktik und sind in ihrer Ausführung doch so simpel, dass der Einstieg in das Spiel relativ schnell gelingt.

Die englischen Kartentexte sind stets knapp und leicht verständlich. Gegen die wenigen Übersetzungsprobleme hilft ein Blick in die Spielregel, in der alle Karten übersetzt wurden. Das schlichte Design von Karten und Spielplan gefällt mir gut, und auch die Qualität der Pappmarker ist hervorragend, nur die billigen Geldchips aus Plastik passen nicht so recht ins Gesamtbild.

Nein, "London" ist nicht eines der großen Messe-Highlights gewesen, aber es ist auch alles andere als eine Enttäuschung. Man erhält ein grundsolides, sehr gut funktionierendes Karten-Aufbauspiel, das sich auch noch gut präsentiert. Von mir gibt's knappe 8 Punkte.

 
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