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Spiel-Fakten:

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Genre: Karten
Erscheinungsjahr:
2016
Verlag: NSV ..i..
Autor: Lorenz Kutschke
Spieleranzahl: 3 bis 5
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     

 

 
Life is Life
...

Schwimm um dein Leben!

Die schiffbrüchigen Tiere treiben auf dem offenen Meer - und du kannst sie retten! Dabei erhöht sich ihre Überlebenschance, wenn du eine ganze Gruppe einer Tierart zusammenbringst!
 


Die Tierkarten werden gut gemischt. Sie zeigen 8 Tierarten im Wert (und gleichzeitig in der Anzahl) von 3 bis 8. Als offene Auslage werden 4 Reihen mit einer, zwei, drei und vier zufällig gezogenen Karten gebildet. 10 Karten erhält jeder Spieler noch auf die Hand. Vor sich legt zudem jeder Spieler 5 Lebenskarten aus.



Wer an der Reihe ist, nimmt sich eine Kartenreihe und legt gleichzeitig der Reihe entsprechend viele Karten von seiner Hand in die Mitte. Dabei muss sich die neue Reihe mindestens in einem Tier von der alten unterscheiden.



Reihum wird nun getauscht, bis der erste Spieler - statt zu tauschen - auf den Tisch klopft. Nun sind alle anderen Spieler noch einmal an der Reihe. Sie können, wenn sie mögen, ein letztes Mal tauschen oder ebenfalls klopfen. Dann wird ausgewertet. Für jede Tierart wird kontrolliert, wer die alleinige (!) Mehrheit an Karten auf der Hand hält (Gleichstände genügen nicht!). Der Spieler mit der Mehrheit erhält den Tierwert als Punkte. Sind noch mehr als 2 Spieler im Spiel, genügt ggf. eine einzige Karte, um eine Mehrheit zu bilden. Sind nur noch 2 Spieler im Spiel, werden für eine Mehrheit mindestens 2 Karten einer Tierart benötigt. Wurden alle Tiere kontrolliert, addieren die Spieler die Werte der Tiere, von denen sie jeweils die Mehrheit erlangt haben.



Wer die wenigsten Punkte aufweist, verliert 2 Leben. Wer die meisten Punkte aufweist, verliert kein Leben. Alle anderen Spieler verlieren 1 Leben. 1 Leben verlieren auch alle Spieler sofort, wenn eine Runde durch einen Sudden Death vorzeitig beendet wird. Dies passiert, wenn ein Spieler alle 4 Katzen, 5 Hasen oder 5 Schweine auf der Hand hält. Wer keine Lebenskarten mehr besitzt, scheidet aus.

Es werden so viele Runden gespielt, bis alle Spieler (außer dem letzten Spieler mit mindestens einem Leben) aus dem Spiel ausgeschieden sind. Der letzte Überlebende ist der Sieger. [ih]
 
 ERKLÄRVIDEO

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Dieses Erklärvideo gibt es auch in einer vergrößerten > XL-Ansicht
 
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    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
schnell erklärt,
   schnell verstanden
sehr herzige Illustrationen

ENDE
  MINUS:
MINUS:
bekanntes Grundprinzip
Je nach Spielerzahl teilweise zu lange
   Wartezeiten, bis das Spiel zu Ende ist

leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo: "Schwimm um dein Leben", so lautet das Motto dieses Kartenspiels. Moment mal, schwimmen, Karten,... da war doch was... richtig - das gute traditionelle Kartenspiel "Einundreißig", auch bekannt als "Schnauz" oder eben "Schwimmen". Bei diesem Spiel tauschen die Spieler solange Karten, bis sie zufrieden mit ihrer Kartenhand sind, sie klopfen, und läuten so die letzte Tauschrunde ein, sie verlieren Leben, wenn sie die wenigsten Punkte gesammelt haben.

Wer sich die Spielbeschreibung von "Life is Life" durchliest, wird vieles wiedererkennen. Aber es gibt zwei neue Elemente, die dem Spiel ihren eigenen Stempel aufdrücken: Da wäre zum einen das Mehrheitensammeln, das ein schönes "Push-your-luck"-Gefühl vermittelt, da wäre zum anderen das Tauschen der Karten in unterschiedlicher Anzahl. Hier kann vor allen Dingen in Vollbesetzung taktiert werden, denn dann sind alle Karten im Spiel. Je weniger Spieler mitspielen, umso glückslastiger wird es. Da man bei weniger Spielern nicht weiß, welche Karten dann überhaupt im Spiel sind, muss man schon mal ein wenig pokern und hoffen.

Weniger Spieler? Ja, da liegt wohl das Hauptproblem. Zu fünft finde ich das Spiel eigentlich am besten. Eigentlich. Fehlt das "Aber". Kommt. Ärgerlich ist es, wenn ich als Erster alle meine Leben verloren habe, und die anderen Spieler nicht zum Schluss kommen. Da so lange gespielt wird, bis nur noch ein Spieler übrig ist, kann die Wartezeit, in der man selber gar nicht mehr mitspielt, schon recht lange werden. In meinen Testrunden waren Spieler teilweise bis zu 15 Minuten zum Zuschauen verdammt. Das ist schon sehr schade.

Vor der Veröffentlichung des Spiels konnte man in den Pressemitteilungen lesen, dass der Autor wohl ursprünglich ein "Punktenotieren" nach jeder Runde vorgesehen hatte - man aber nachträglich das "Verlieren von Leben" als besseres Spannungselement einfügte. Ganz ehrlich? Ich halte diese Entscheidung nicht für die Beste. Nicht nur, dass das "Leben verlieren" eben schon aus dem Vorbild "Schwimmen" bekannt ist, erzeugt es für mich keine zusätzliche Spannung. Im Gegenteil. Es ärgert mich einfach, wenn Spieler ausscheiden und nur noch zugucken. Bei einem Spiel, das für sein lockeres Spielprinzip fast schon ZU lange dauert, hätte mir ein Punktewettstreit mit fest vorgeschriebener Rundenzahl mehr Spaß gemacht. Kann man natürlich mit Hausregeln so spielen. Ebenso lässt sich das Spiel natürlich auch zu zweit spielen, wenngleich die Schachtel mindestens 3 Spieler fordert.

Trotzdem: Das Basis-Spielprinzip von "Life is Life" funktioniert gut, Gelegenheitsspieler und Familien mit Kindern werden sicher erst einmal grundlegend Spaß daran haben. Das liegt nichtzuletzt an den wirklich drolligen Illustrationen der Tiere, die im Wasser auf Rettung warten. Mein persönliches Highlight: Die Ziege (nein, es ist keine Kuh...!), die in der Toilettenschüssel im Wasser treibt, mit Abzugleine im Huf und einer Rolle Klopapier auf dem linken Horn... :) Leider drückt die zuvor genannte Länge des Spiels oft den Spielspaß. Daher mit den aktuellen Regeln "nur" 6 Kultpunkte von mir; mit Hausregeln (Punkte statt Ausscheiden oder weniger Lebenskarten) lässt sich das Spiel aber noch optimieren.

Und noch eine pfiffige Hausregel-Idee zum Abschluss: Wer es gern noch einflussreicher mag, der erlaubt das Aufnehmen der Karten aus der Mitte auch in Spalten anstatt nur in Reihen (dazu müssen die Karten wie im Foto oben angeordnet liegen). Dann kommt nämlich noch ein nicht zu unterschätzendes Taktikelement ins Spiel: Die Reihenfolge der Kartenauslage (also, in welcher Reihenfolge ich die Tiere von meiner Hand in eine Reihe / Spalte lege) ist dann von großer Bedeutung. Probiert's mal aus!

Hinweis zum Kultfaktor: 6 Punkte für das vom Verlag vorgesehene Regelwerk; mit Hausregeln durchaus bis zu 8 Punkte möglich!
...

 
   KULTFAKTORbr>       (Langzeit-)Spielreiz  
Ende
 

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