Genre: Würfel, Glück
Erscheinungsjahr: 2010 Verlag: Schmidt Spiele
..i.. Autor: Stefan Risthaus Spieleranzahl: 2 bis 4 Alter: ab 8 Jahren Spieldauer: ca. 15 Min.
Einstiegslevel:
Glück
Taktik
leer
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Level X
Würfelspiel
mit X-Faktor 6 Farbreihen, 4 Würfel,
ein Ziel: Die X-Felder besetzen und Punktechips kassieren. Wer
alle Farben sammelt, bekommt einen Bonus.
So funktioniert's:
Jeder Spieler
erhält 6 Spielfiguren seiner Farbe, die er in die 6
Farbreihen des Spieltableaus einbringen kann. Reihum wird
gewürfelt. Die Spieler haben jeweils die Möglichkeit,
die 4 Würfel beliebig zu gruppieren. Die (addierten)
Würfelaugen geben die Reihe an, in die der Spieler eine
neue Figur auf das erste Feld einsetzen bzw. eine
bereits gesetzte Figur um 1 Feld weiter ziehen darf.
Die Spieler
bewegen ihre Spielfiguren in den einzelnen Farbreihen.
Wer auf ein X-Feld gelangt, bekommt einen Chip.
Die
Würfelaugen dürfen beliebig gruppiert werden - im
Beispiel kann der Spieler eine Figur in Reihe 9 um 1
Feld und eine Figur in Reihe 6 um 2 Felder vorziehen.
Ist
eine Würfelzahl bzw. eine Gruppierung mehrfach
vorhanden, darf der Spieler entsprechend auch mehrfach
nach vorn ziehen. Jeder Würfel darf bei der
Gruppierung nur 1 mal verwendet werden, es dürfen aber
auch Würfel entfallen.
Auf jedem
Zahlenfeld dürfen beliebig viele Figuren stehen - jeder
Spieler darf jedoch nur eine Figur pro Reihe einsetzen.
Ziel ist es, auf das letzte Feld, das X-Feld, einer
Reihe zu gelangen. Zieht ein Spieler seine Figur auf
dieses Feld, erhält er einen Farbchip vom Stapel. Der
Wert des Chips entspricht dabei stets der Reihe.
Auf einem
X-Feld darf immer nur 1 Spieler stehen - zieht ein neuer
Spieler auf ein besetztes Feld, verdrängt er die dort
stehende Spielfigur. Diese muss der Besitzer zurück in
seinen Vorrat nehmen. Er kann sie später neu einbringen
- jedoch wieder beginnend mit dem ersten Feld einer
Reihe.
Der grüne
Spieler darf solange auf dem X-Feld der 6er-Reihe stehen
bleiben und weitere Chips einsammeln, bis ihn z.B. der
rote Spieler verdrängt.
Wer 6 Chips
unterschiedlicher Farbe sammeln konnte, bekommt das
oberste Bonusplättchen. Der Schnellste erhält 15 Punkte,
danach sinkt der Wert.
Ein Spieler
bleibt solange auf einem X-Feld stehen, bis er verdrängt
wird. Erwürfelt bzw. gruppiert er in der Zwischenzeit
erneut die Zahl der Reihe, auf deren X-Feld er eine
Figur positioniert hat, erhält er jedes Mal einen
weiteren Chip vom Stapel.
Erwürfelt ein
Spieler in seinem Zug mindestens (!) 2 Einsen, so greift
die "Lucky Loser"-Regel. Der Spieler darf dann alle
Würfel mit einer "1", bis auf einen, auf eine beliebige
Zahl drehen.
Gelingt es
einem Spieler, jeweils 1 Chip jeder Reihe (=Farbe) zu
sammeln, erhält er für dieses "Set" ein Bonusplättchen.
Für jedes weitere Set gibt es auch erneut einen Bonus,
allerdings in stets abnehmendem Wert. Ein Chip, der Teil
eines Sets ist, darf nicht für ein zweites Set noch
einmal gebraucht werden. Der Spieler muss hierfür
mindestens einen zweiten Chip der Sorte im Vorrat haben.
Wird der
letzte Chip einer Reihe vergeben, wird diese Reihe
geschlossen; d.h. evtl. noch dort platzierte Figuren
werden den Spielern zurückgegeben, neue Figuren dürfen
in diese Reihe nicht mehr eingebracht werden.
Sobald 3
Reihen geschlossen wurden oder alternativ das letzte
Bonusplättchen vergeben wurde, endet das Spiel. Jeder
Spieler addiert nun die Punkte seiner gesammelten
Reihen- und Bonus-Chips. Derjenige, der die meisten
Punkte sammeln konnte, gewinnt. [ih]
leer
ERKLÄRVIDEO
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eer Dieses Erklärvideo gibt es auch in einer vergrößerten
>
XL-Ansicht
PLUS:
PLUS:
schnelles "Absacker"- oder
"Zwischendurch"-Spiel
unkomplizierter Einstieg
generationsübergreifend
ENDE
MINUS:
MINUS:
fehlende Abwechslung
keine Spannungselemente
auf dem Weg zum X-Feld und
abruptes Spielende
leer
PUNKTE-CHECK:
SPIELIDEE
Originalität, Regeln
AUSSTATTUNG
Material, Umfang
SPIELABLAUF
Mechanik, Einfluss
Ingo: "Level
X" macht seiner Einordnung in die "easy play"-Reihe
von Schmidt Spiele alle Ehre: Das Spielprinzip
ist sehr simpel gehalten, der Einstieg fällt
dementsprechend leicht. Zudem funktioniert das
Spiel generationsübergreifend.
Der Spielablauf besteht aus einem munteren "Um-die-Wette-Würfeln",
Würfel gruppieren und Spielfiguren ziehen. So
entstehen keine lange Wartezeiten, aber - und
das ist schade - auch keine wirklich großen
Spannungsmomente. Das liegt vor allem daran,
dass jeder Spieler stets 4 Würfel wirft, die er
in beliebiger Anzahl einsetzen darf. Dadurch ist
es zunächst immer (!) möglich, zumindest eine
Farbreihe zu bedienen. Eine "Knappheit" bei den
Spielfiguren ist ebenfalls nicht vorhanden - für
jede Reihe besitzt jeder Spieler einen
Spielstein.
Auch behindern sich die Spielfiguren
auf ihrem Weg zu einem X-Feld nicht, denn auf
jedem Zahlenfeld dürfen mehrere Figuren stehen.
Dass die Reihen, die am meisten Punkte bringen,
zudem die kürzesten sind, führt dazu, dass der
Vorrat der 9er- und 10er-Chips schnell zu Ende
geht. Erst, wenn 2 Reihen "gesperrt" wurden,
wird es durch die nun eingeschränkt nutzbaren
Würfelkombinationen langsam interessanter -
leider endet das Spiel bereits, sobald eine
dritte Reihe geleert wurde. Zu früh, meiner
Meinung nach.
Spannender wäre es hier gewesen,
man würde bis zum letzten Chip weiter kämpfen
müssen. Dies ist glücklicherweise ebenso mit
eigenen Hausregeln machbar, wie die Möglichkeit,
auf die Lucky-Loser-Regel zu verzichten oder
jedem Spieler zu Spielbeginn nur 4 Spielsteine
zur Verfügung zu stellen, so dass ein weiteres
Taktik-Element hinzukommt.
Wer ein
unkompliziertes Würfelspiel für Zwischendurch
sucht, kann sich "Level X" durchaus zulegen. Am
besten funktioniert das Spiel in Gruppen mit
Kindern oder Gelegenheitsspielern - für mehr
Rangeleien um die X-Felder aber bitte in voller
Besetzung. (>
Video)
*
Kultfaktor-Wertung für die Zielgruppe: Insgesamt
durchschnittlich (5 Punkte), in voller
Besetzung bzw. mit Hausregeln 6 Punkte.
KULT-FAKTOR
(Langzeit-)Spielreiz
*
Ende
Alice: "Level
X" ist ein unterhaltsames Familienspiel, das
auch mit jüngeren Kindern gespielt werden kann.
Die Spielregeln sind leicht zu verstehen,
dadurch kann man schnell in das Spiel
einsteigen. Die Spielrunden dauern nicht zu
lange, deshalb wird es auch nicht langweilig.
Das Glück beim Würfeln spielt immer mit, d.h.
wer seine Würfel jedoch geschickt einsetzt,
ermöglicht sich ein schnelles Vorankommen. um
Punkte zu sammeln.
Die Zahlenchipstürme, die am
Ende des Spielbrettes aufgebaut werden, fallen
sehr leicht um. Etwas Vorsicht ist deshalb
geboten beim Aufnehmen der Chips. Wenn man zu
viert spielt, hat das Spiel mehr reiz und bringt
viel Spaß, da die Bonusplättchen schwieriger zu
erreichen sind und deshalb ein Wettkampf um die
Chips entsteht.
Man kann das Spiel auch mit
verschiedenen Varianten spielen; so kann man
z.B., wie in der Beschreibung vermerkt, die Lucky-Loser-Regel weglassen. So entsteht die
Möglichkeit, dass man auch einmal keinen
Spielstein zum Einsatz bringt. Auch kann man die
Regel aufheben, dass bei drei abgeschlossenen
Reihen das Spiel zu Ende ist. Für den Preis ist
dieses kleine Würfelspiel auf jeden Fall
empfehlenswert.
KULT-FAKTOR
Zweitmeinung
Ende
NO.1
Dieses Spiel wurde in der Datenbank Luding.org als
erstes von SPIELKULT.de getestet!