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Spiel-Fakten:

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Genre: Familie, Karten
Erscheinungsjahr:
2016
Verlag: Ravensburger
Spieleranzahl:
2 bis 6
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer:
ca. 60 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
 
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Level 8
Das Brettspiel
...

Laufen, sammeln, legen!
Im Brettspiel zum Kartenspiel "Level 8" zieht ihr mit euren Spielsteinen im Kreis, um verschiedene Aktionen auszulösen, die euch beim Sammeln und Auslegen der Level helfen sollen.
 
 
Die Zahlenkarten (Sets aus den Werten von 1 bis 15 in 6 Farben) werden gut gemischt und jedem Spieler 10 Handkarten ausgeteilt. Die Joker-Karten finden, wie auch der Nachziehstapel an restlichen Karten, Platz in der Mitte des Spielbretts, auf dessen Startfeld jeder Spieler zwei seiner farbigen Spielsteine übereinander stapelt. Der dritte Stein jedes Spielers kommt auf die Level-Anzeige.



Nun erhält jeder Spieler eine Level-Übersicht, die vorgibt, welche Kartenkombinationen man im laufenden Level benötigt (z.B. "ein Drilling und eine Dreier-Folge" in Level 1, d.h. gültig wäre z.B. eine Kombination aus 3-3-3 und 6-7-8).



Wer an der Reihe ist, wirft beide Würfel, zieht seine beiden Spielsteine dann einzeln um jeweils eine der beiden Augenzahlen, sodass der Spieler dann meistens Auswahl aus zwei verschiedenen Aktionen hat.



Er entscheidet sich für eine, führt sie aus (z.B. Karten vom Stapel ziehen, auch von den Spielerstapeln, die sich im Laufe des Spiels bilden, Karten tauschen, Joker nehmen, Karten stehlen etc.), erhält auf diese Weise eine neue Karte oder gleich mehrere neue Karten - und darf nun anschließend, sofern er kann, das aktuelle Level von der Hand auslegen.



Dabei muss die Vorgabe komplett erfüllt sein. Anschließend muss der Spieler nun versuchen, seine weiteren Karten von der Hand loszuwerden, indem er sie - wenn möglich - ergänzend (!) an eigene oder fremde Auslagen anlegt. So kann ein Drilling aus 5-5-5 z.B. dann mit weiteren Fünfen ergänzt werden, eine Dreierfolge aus 8-9-10 kann mit einer 7 oder 11 fortgeführt werden, etc. Der Spieler darf so viele Karten anlegen, wie er kann und möchte. Zum Schluss muss er eine Handkarte auf seinen persölichen Ablagestapel legen. Dann ist der Nächste dran.



Sobald ein Spieler sein Level ausgelegt, sämtliche Handkarten (bis auf eine) ergänzend ausgelegt und schließlich die letzte Handkarte auf den Ablagestapel geworfen hat, ist er der Rundensieger. Sein Level-Anzeiger überspringt den nächsten Level, d.h. er kann dann, hat er Level 1 absolviert, in der nächsten Runde direkt Level 3 knacken... Alle anderen Spieler, die zumindest auch das aktuelle Level auslegen konnten, springen auf das folgende Level (von Level 1 auf Level 2). Wer hingegen nicht einmal das laufende Level auslegen konnte, bleibt in diesem Level hängen. Spieler, denen das passiert, dürfen allerdings Handkarten mit in die nächste Runde schleppen, während alle anderen Spieler alle Karten zurückgeben und 10 neue Handkarten erhalten.



Das Spiel endet, sobald jemand Level 8 auslegen konnte. Die übrigen Handkarten muss der Spieler dann nicht mehr auslegen. [ih]
 
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    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
bringt mehr Abwechslung ins
   bekannte Kartenspiel
Verbesserung gegenüber "Phase 10"
generationsübergreifend spielbar
ENDE
  MINUS:
MINUS:
zieht sich mitunter in die Länge
langweiliges Kartendesign
eer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Ingo: Nanu, das Spielbrett kommt mir doch irgendwie bekannt vor? Das Kartenspiel auch? Richtig! "Level 8" wurde mehrere Jahre lang als Konkurrenz zu Ravensbugers "Phase 10" von Piatnik herausgegeben. Nun verlor Ravensburger die Lizenz an "Phase 10" und kaufte schnell die von "Level 8", denn die Spiele sind sich schon sehr, sehr ähnlich. Und da man im Jahr 2012 bereits ein Brettspiel zur Kartenversion herausbrachte, wanderte auch dieses unter der neuen Lizenz zurück ins Ravensburger-Portfolio. Das Spielbrett ist dabei fast gänzlich unverändert, lediglich der Kreis wirkt ein wenig "gequetscht", und das hat seinen Grund. Es musste Platz für die spielereigenen Ablagestapel her. Diese sind auch die Hauptneuerung gegenüber "Phase 10" und machen das Spiel schneller und reizvoller.

Alles andere ist wie gehabt. Wir sammeln Karten (im Brettspiel über Spielsteine, die auf Aktionsfelder gezogen werden, deren Funktionen man recht schnell verinnerlicht hat. Nur am Anfang heißt es öfters mal in der Anleitung nachzusehen, was ein bestimmtes Feld nun noch einmal bedeuten soll...), versuchen, Aufgaben zu erfüllen und unsere Karten loszuwerden. Das funktioniert zu zweit weniger gut als mit mehr Spielern, da in kleiner Besetzung einfach die Möglichkeiten geringer sind, an fremde Auslagen anzulegen. So kann sich dann ein Level schon einmal in die Länge ziehen. In Vollbesetzung wiederum ist die Downtime recht hoch. Ideal ist das Spiel wohl mit 4 Spielern besetzt.

Das Brettspiel ist auf jeden Fall etwas abwechslungsreicher als das Kartenspiel, sodass Freunde von klassischen Kartensammelspielen wie Rommé und Co. daran ihren Spaß finden werden. Das Spiel lässt sich auch generationsübergreifend spielen. Das Rad neu erfindet "Level 8 - das Brettspiel" aber nicht. Heißt: Die Zielgruppe bleibt die selbe - eben Spieler, die auch Spiele wie "Skip-Bo" oder "UNO" gern spielen. Wer zudem bereits "Phase 10 - das Brettspiel" besitzt, sollte sich zweimal überlegen, ob er nun auch "Level 8" benötigt. Wer sich zur beschriebenen Zielgruppe zählt und noch keines der Spiele besitzt, sollte aber zu "Level 8 - das Brettspiel" greifen, da das Spiel für mich einen Hauch besser ist als eben "Phase 10". Trotzdem bleibt es natürlich auch in der neuen Form noch überwiegend glückslastig, sodass Taktiker hier falsch aufgehoben sind... Es ist mehr eines dieser Spiele, das die Familie, die gelegentlich gern spielt, mal ab und zu auf den Tisch bringen kann, und dabei Oma und Enkel mitspielen können, ohne überfordert zu werden.

Insgesamt vergebe ich dafür dann 7 überaus klassische Kultpunkte, zu zweit sind es abweichend nur 6. Und das alles wohlgemerkt für die zuvor beschriebene Zielgruppe!
...
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
...

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