Genre: Denken, Kombinieren
Erscheinungsjahr: 2009 Verlag: Theta
..i.. Autoren: Michael Sohre, Werner Falkhof Spieleranzahl: 2 bis 6 Alter: ab 10 Jahren Spieldauer: ca. 30 Min.
Einstiegslevel:
Glück
Taktik
leer
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Letter
Vorwärts,
rückwärts, seitwärts! Die Leserichtung ist
egal bei diesem Kombinierspiel für alle Worttüftler - aus
Buchstaben unterschiedlicher Größe, gilt es Begriffe zu bilden.
So funktioniert's:
Mit Buchstabensteinen unterschiedlicher Größe sollen
möglichst viele Worte gebildet werden. Vor dem Spiel
müssen sich die Spieler auf die Worte einigen, welche
verwendet werden dürfen, z.B. Einzahl und Mehrzahl,
englisches Vokabular, Abkürzungen, keine Vornamen usw.
Im Zweifelsfall gilt: Was im Duden steht, darf auch
gelegt werden.
Das Spielfeld
wird mit Buchstabenkärtchen unterschiedlicher Größe
belegt. Aneinander grenzende Buchstaben können ein Wort
bilden; hier z.B. Lot, Rot oder auch Tor.
Nach und nach
füllt sich das Spielbrett mit Buchstaben und die Wörter
werden länger. Hier wäre beispielsweise "Lorbeer" eine
Möglichkeit.
Dann werden
alle Buchstaben verdeckt gemischt. Je nach Spieleranzahl
werden sie danach verteilt:
2 Spieler – 15 beliebige Buchstaben und ein Blankostein
3 Spieler – 10 Buchstaben
4 Spieler – 7 Buchstaben
5 Spieler – 6 Buchstaben
6 Spieler – 5 Buchstaben
Dazu erhält
jeder Spieler noch ein Notizblatt und einen Stift. Das
Spiel kann gegen die Sanduhr oder ohne Zeitbegrenzung
gespielt werden.
Gespielt wird
reihum. Jeder Spieler nimmt einen seiner Spielsteine
und legt ihn an beliebiger Stelle auf dem Spielplan ab
ohne die Legeregeln zu beachten.
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Für die
weiteren Runden gelten folgende Legeregeln:
- mindestens ein Stein muss gelegt werden
- mindestens ein Wort muss neu entstehen
- alle Wörter, die der Spieler neu entdeckt, werden vom
aktiven Spieler genannt und auf den Notizzettel
geschrieben. (Auch vergessene Worte anderer Runden
dürfen genannt werden)
- kann ein Spieler nicht anlegen, muss er einen seiner
Buchstaben neben dem Spielplan als „freien“ Stein
ablegen. Alternativ setzt er einen Blankostein auf den
Spielplan. Dann macht der nächste Spieler seinen Zug.
- Ein Spieler, der keinen Buchstaben mehr besitzt, darf
weiter mitspielen. Er kann „klopfen“ oder mit einem oder
mehreren der „freien“ Steine neue Worte legen.
(Beispiel: „STADT“ liegt auf dem Spielfeld, frei sind
die Buchstaben „T“,“O“ und „R“. Daraus lässt sich dann
das Wort „STADTTOR“ legen.).
Stets sind
folgende Legedetails zu beachten:
- Die Buchstaben müssen im Raster liegen und ein oder
mehrere Felder (je nach Größe des Steines) vollständig
bedecken
- Die Buchstaben werden nur in einer Richtung auf den
Spielplan gelegt.
- Diagonal legen ist nicht erlaubt.
- Der gelegt Stein muss mindestens mit einer kompletten
Seite an einen oder mehrere Buchstaben angrenzen.
- Gelesen werden dürfen die Wörter in allen Richtungen,
solang sich die Steine jeweils an einer Seite berühren.
Diagonales lesen (Steine grenzen nur an den Ecken
aneinander) ist nicht erlaubt!
- Nur neue Worte dürfen notiert werden.
Weitere
Spielutensilien: Sanduhr, Block und Stift, Würfel.
Tipp:
Zu vielen Spielen präsentiert SPIELKULT.de kostenlose
Erklärvideos!
- Wirdein „freier Buchstabe“
versehentlich verwendet, ohne ein neues Wort damit zu
bilden, muss der Spieler den betreffenden „freien Stein“
zurücklegen und einen seiner eigenen Buchstaben
zusätzlich an den Spielfeldrand legen.
- „Blankosteine“ werden als Blockade gegen andere
Spieler genutzt. Sie können auch als Ausweichmöglichkeit
dienen, falls ansonsten ein Buchstabe hätte abgegeben
werden müssen. Außerdem dürfen sie gegen andere
Buchstaben ausgetauscht werden, wenn dabei ein neues
Wort entsteht.
- Beim „Klopfen“ hat ein anderer Spieler nach Ablauf der
Spielzeit die Möglichkeit, weitere nicht erkannte Wörter
auf dem Spielplan zu nennen. (Gibt es mehrere Klopfer,
wird gewürfelt. Der Spieler mit der höchsten Zahl darf
neue Worte nennen.
Kann ein
Spieler kein neues Wort mehr legen, ist das Spiel zu
Ende. Es gewinnt der Spieler mit den meisten gefundenen
Begriffen. Bei Gleichstand gelten die meisten
verwendeten Buchstaben. Außerdem gibt es Prämienpunkte
für die verschiedenen Wortlängen.
Solitärvarianten:
Im Solospiel lautet die Aufgabe, möglichst viele Wörter
innerhalb einer bestimmten Zeit oder, bei fester
Buchstabenmenge, möglichst lange Wörter zu bilden.
[go]
MINUS:
MINUS:
manche Buchstaben sind
nicht gut zu lesen
etwas fade Aufmachung
leer
PUNKTE-CHECK:
SPIELIDEE
Originalität, Regeln
AUSSTATTUNG
Material, Umfang
SPIELABLAUF
Mechanik, Einfluss
Gabi:„Letter“
ist ein abstraktes Buchstaben-Anlegespiel für
Querdenker. Dem Betrachter der Verpackung wird
relativ schnell klar, um was es bei diesem Spiel
geht: Keine Schnörkel, keine Verzierungen. Hier
geht es nur um das Wesentliche – um reine
Worttüftelei.
Buchstabenspiele gibt es
mittlerweile viele. Doch die Spielidee von
Letter bietet durch das neuartige Anordnen der
unterschiedlich großen Buchstaben ungewohnt
abstrakte Möglichkeiten des Spielens mit unserem
Vokabular. Das Material ist in Anzahl und Design
auf das Notwendige beschränkt, jedoch haltbar
und stabil. Der Spielablauf ist zügig bei
bestehender Zeiteinschränkung. Das Regelwerk
ist klar, setzt jedoch voraus, dass sich die
Mitspieler auf zu verwendende Begriffe einigen.
Das Spiel besitzt einen gewissen Glücksfaktor
(die Buchstaben werden verdeckt gezogen), der
jedoch nicht störend wirkt. Allerdings werden
Unterschiede im Leistungsniveau der Spieler
schnell deutlich. Dem entgegen wirken die
verschiedenen Möglichkeiten der Punktwertung,
wodurch teilweise doch andere Ergebnisse erzielt
werden können.
Die Solitärvariante ist ebenso reizvoll wie das
Spiel zu viert. Bei 6 Spielern sind die
Rundenzeiten länger, jedoch bietet das „Klopfen“
eine deutliche Auflockerung. Bei 2 Spielern hat
es sich angeboten, erst insgesamt 4 Steine ohne
Wertung zu legen, da damit die Möglichkeiten
gleich am Anfang stiegen und der Startspieler
keinen Nachteil aus der mangelnden
Buchstabenkonstellation hat.
„Letter“ ist zu
empfehlen für jeden, der „Denksport“ mit
„Wortakrobatik“ zu verbinden weiß. Meinen
persönlichen Geschmack hat es jedenfalls sehr gut getroffen,
daher 8 Punkte!
KULT-FAKTOR
(Langzeit-)Spielreiz
Ende
NO.1
Dieses Spiel wurde in der Datenbank Luding.org als
erstes von SPIELKULT.de getestet!