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Spiel-Fakten:

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Genre: Party
Erscheinungsjahr:
2011
Verlag: Piatnik  ..i..
Autoren: Garrett J. Donner, Brian S. Spence,
Michael S. Steer
Lizenz: Bar David
Spieleranzahl: 2 bis 8
Alter: ab 15 Jahren
Spieldauer: ca. 45 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative

leer
     
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Last Word
 
Die Letzten werden die Ersten sein!
Bei diesem schnellen Assoziationsspiel müssen Begriffe mit einem festgelegten Anfangsbuchstaben zu einem Oberthema passen. Erbarmungslos rinnt die Zeit...  
 

     

So funktioniert's:
Jeder Spieler erhält ein Jokerplättchen, stellt seine Spielfigur auf das Startfeld der Punkteleiste und zieht dann eine Begriffskarte vom verdeckten Stapel - insgesamt 165 Karten (=Themen) liegen dem Spiel bei.


"Dinge, die man unter der Erde findet" mit A...
   
"Dinge die Batterien brauchen" mit D...
   

Zu Beginn jeder Runde wird eine Buchstabenkarte aufgedeckt. Wer meint, einen Begriff zu seiner Begriffskarte nennen zu können, liest den Kartentext laut vor und startet den Timer. Nun können auch alle anderen Spieler passende Begriffe rufen (z.B. zum Thema "Meerestiere" mit "H").

Ein Zufallsgenerator im Timer (der übrigens zuvor mit 2 AAA-Batterien gefüttert werden muss, die dem Spiel nicht beiliegen) bestimmt, wann die Runde zu Ende ist. Derjenige, der das letzte (!) passende Wort vor dem Timer-Signal gerufen hat, zieht seine Spielfigur um 1 Feld weiter.  Nicht passende Antworten können übrigens jederzeit angezweifelt werden. Die Mehrheit der Runde entscheidet dann über "richtig" und "falsch".


Der elektronische Timer meldet sich nach dem Zufallsprinzip.
   
Der Spielplan zeigt die Punkte an - 18 benötigt man für den Sieg.
   

Sollte ein Buchstabe vermeintlich zu schwer sein, kann ein Spieler auch einen "Jump Start" ausrufen. Derjenige der Mitspieler, der dann als Erster einen Begriff zu SEINER Karte gefunden hat, erhält 2 Punkte.  Gegen Einsatz seines Jokerplättchens kann ein Spieler zudem einmalig pro Spiel eine Begriffskarte ablegen und eine neue ziehen, wenn ihm das Thema so gar nicht gefällt.

Variante: Das Spiel kann auch in Teams gespielt werden. So lassen sich größere Gruppen besser "mischen", wenn die Spieler beispielsweise unterschiedlichen Altersgruppen angehören. [ih]

Vielen Dank an Piatnik für ein Rezensionsexemplar!

 
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Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
einfacher Zugang
nette Idee mit Zufallstimer
ENDE
  MINUS:
MINUS:
mitunter zu lange Spieldauer
Spiel stockt häufig
mehrere Regelschwächen
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo:  ... und wieder landet ein Partyspiel im Stil von "Stadt Land Fluss", "Tick Tack Bumm" oder zuletzt "Buzz it" auf unserem Tisch. "Last Word" müsste eigentlich MEIN Spiel sein. Zugegeben, ich habe öfters gern einmal das letzte Wort. Hier würde ich dafür belohnt.

Lasst mich zunächst das Positive nennen: Der elektronische Timer zeigt sich als eine gelungene Variante zur sonst üblichen Sanduhr, denn er sorgt mit seinem Zufallsmechanismus für den nötigen "Thrill" beim Erraten der Begriffe. Sein Signalton ist nicht gerade eine Wohltat für die Ohren, sorgt aber zumindest für die nötige Aufmerksamkeit. Das restliche Spielmaterial ist solide.

Assoziationsspiele sorgen in Partyrunden gern einmal für Lacher. Doch "Last Word" schränkt die Kreativität der Spieler stark ein. Da immer nur ein Anfangsbuchstabe gilt, sind die Möglichkeiten, spontan gute Antworten zu finden - je nach Thema - arg gering. Diesen Faktor könnte man noch unter "knifflig" abspeichern; ärgerlicher sind dann die lapidaren Regelvorgaben, die zu echten Spielproblemen führen können.

Was passiert z.B., wenn nach dem Aufdecken einer Buchstabenkarte gleich mehrere Spieler gleichzeitig ihre eigene Karte vorlesen wollen? Was passiert, wenn zeitgleich jemand "Jump Start" ruft? Warum sollte das überhaupt jemand tun, denn für einen "Jump Start" erhält doch ein Gegenspieler gleich 2 Punkte...?! Kann man in dem Geschrei überhaupt den Letzten ausmachen, der eine richtige Antwort nannte? Was passiert, wenn eine Antwort doppelt genannt wird? Welche Antwort ist überhaupt "richtig"? Man darf anzweifeln, doch wer hat Recht? Die Anleitung sagt, die Mehrheit. Ist das nicht bei Wissensfragen vielleicht etwas unfair? Und wann soll denn überhaupt diskutiert werden? Schließlich läuft die Zeit doch weiter - oder sie ist bereits abgelaufen...

"Last Word" ist sicher gut gemeint und funktioniert zu zweit auch noch recht passabel. Spätestens ab 4 oder 5 Spielern regiert dann jedoch entweder das Chaos, wenn alle gleichzeitig raten - oder es herrscht absolute Stille, weil niemand eine Antwort findet. Schade, die Spielregeln wirken leider nicht bis zum Ende durchdacht. "Tick Tack Bumm" aus dem eigenen Haus und "Buzz it" von Asmodee machen das besser.

Ich empfehle folgende Hausregeln:
- Jeder Spieler legt seine Begriffskarte OFFEN vor sich ab und liest sie einmal vor. Dann wird eine Buchstabenkarte aufgedeckt. Der Spieler, der nun als Erster die Hand auf dem Timer legt und ihn startet, bestimmt damit, dass SEIN Thema gespielt wird.
- In größeren Gruppen empfiehlt sich das Bilden von nur 2 Teams.
- Um einen Sinn in die "Jump Start"-Option zu bringen, sollte man die Regel einführen, dass der Auslöser die 2 Punkte erhält, wenn NIEMAND seiner Mitspieler innerhalb der Zeit einen Begriff zu der eigenen Karte findet!
- Um die Spieldauer zu reduzieren, sollte man, spielen mehr als 3 Leute, die Punkteleiste verkürzen. Treten nämlich wirklich 8 Einzelkämpfer an, dauert es mitunter EWIG, bis ein Spieler 18 Punkte erzielen konnte.

Hinweis zum Kultfaktor: Mit den Originalregeln -je nach Spieleranzahl- nur max. 4 Punkte; mit unseren Hausregeln dann immerhin 5 Punkte.
 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

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