So funktioniert's:
Zur Spielvorbereitung wird zunächst ein Dekorahmen
aus 8 einzelnen Pappstreifen zusammengepuzzelt. In
dem Rahmen werden die 24 Klappkarten verteilt; die
Positionen sind dabei frei wählbar. Einzige Vorgabe:
Die mit einem gelben Rand versehenen Karten müssen
an den Rahmen angelegt werden. Alle Klappkarten sind
geschlossen; sie zeigen ein großes Meer.

Zu Beginn
sind die 24 (fast) beliebig verteilten Klappkarten noch
alle geschlossen. |
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Das
Auftragstableau gibt vor, welche Kostbarkeiten in
welcher Anzahl auf welche Insel gebracht werden sollen. |
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Danach wird der Auftrag festgelegt, der für alle
Spieler gleich ist. 5 bis 10 Kostbarkeiten (beliebig
wählbar; beeinflusst die Spiellänge) müssen nun auf
die vier Reihen "Muschel", "Ananas", "Kakadu" und
"Schatztruhe" in Form von Holzklötzchen (Kisten)
verteilt werden. Die Anzahl in jeder Reihe gibt vor,
wie viele Kostbarkeiten dieser Sorte von jedem
Spieler gesammelt werden soll. Zuletzt wird noch
eine der vier Zielinseln bestimmt.
Nun kann das Spiel beginnen: Jeder Spieler wählt ein
Holzschiff in der Farbe seines Geschmacks und erhält
das passende Schiffstableau, auf dem er die
gesammelten Schätze markiert. Reihum klappt nun
jeder Spieler eine Meereskarte am Rande des
Spielfeldes um und stellt sein Schiff auf einen dort
befindlichen Hafen (markiert durch einen Anker).
Immer
abwechselnd segeln die Teilnehmer nun um die Wette.
Ist ein Spieler an der Reihe, schiebt er sein Schiff
vom Hafen aus auf einen der von dort aus ausgehenden
Seewege. Kommt er am Rand einer Karte an, klappt er
die Nachbarkarte um und setzt seine Fahrt auf dem
Seeweg fort. Zwischenzeitliches Abbiegen ist nicht
erlaubt; einige Gabelungen verlangen jedoch immer
eine Entscheidung, in welche Richtung weiter
gefahren wird.

Hier wird
gesegelt: Vom Hafen einer Insel (mit einem Anker
markiert) geht es über Seewege zur nächsten
Anlegestelle. Abknicken auf andere Seewege ist dabei
nicht erlaubt! |
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Jeder Spieler
besitzt ein solches "Segelschiff", in dem er die
Kostbarkeiten sammelt. Wurde der Auftrag erfüllt, wird
eine Fahne gehisst. Nun heißt es: Ab zur Zielinsel! |
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Der Spieler schiebt sein Schiff
solange, bis der Seeweg in einem Hafen endet. Bis
das geschieht, kann es vorkommen, dass die Fahrt
auch schon einmal über mehrere Karten verläuft.
Zeigt die Insel, auf dem sich der angelaufene Hafen
befindet, eine Kostbarkeit, so darf diese nun
geladen werden (d.h. die Kostbarkeit wird in der
dort markierten Farbe(!) auf dem Schiffstableau des
Spielers mit einem Holzklotz markiert). Jede
Kostbarkeit ist in fünf Farben erhältlich; jede
Farbe darf dabei nur ein einziges Mal pro Spieler
geladen werden. Um die Anzahl an Schätzen einer
Sorte zu erfüllen, müssen also mitunter mehrere
Häfen angelaufen werden!
Vier der
Inseln sind mit einem Namen versehen; dies sind die
Inseln, von denen eine vor der Spielpartie als
Zielinsel festgelegt wurde. Wird diese während des
Spiels aufgedeckt, sollte ihre Position im
Gedächtnis der Spieler verankert werden!

Der
Klappkartenmechanismus ist neu und raffiniert. Von oben
sehen die Karten nahezu gleich aus; klappt man sie um,
werden Inseln und Seewege sichtbar. |
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Wichtig:
Sobald ein Spieler in einem neuen Hafen angekommen
ist, muss er alle Klappkarten, auf denen sich
momentan kein Schiff eines Spielers befindet, wieder
schließen!
Sobald
ein Spieler in den verschiedenen Häfen alle
Kostbarkeiten in der geforderten Anzahl zusammen
sammeln konnte, setzt er ein Segel auf sein
Schiffstableau. Dies bedeutet: Ich habe alles
geladen, was ich brauche. Ich mache mich auf den Weg
zur Zielinsel. Wie auch bei der Schatzsuche, muss
der Spieler nun versuchen, stets die richtigen
Seewege einzuschlagen und so in den Hafen der
Zielinsel einzulaufen. Wer dies als Erster schafft,
ist der Gewinner des Spiels.
[ih]