Genre: Familie, Kinder
Erscheinungsjahr: 2009 Verlag: Ravensburger
..i.. Autor: Stefan Dorra Spieleranzahl: 2 bis 4 Alter: ab 6 Jahren Spieldauer: ca. 30 Min.
Einstiegslevel:
Glück
Taktik
leer
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Land
in Sicht!
Seefahrer in
der Südsee
Der König hat zu einem
Palastfest geladen. Nur die besten Kostbarkeiten sollen seine
entsandten Seefahrer von den Inseln der Südsee besorgen.
So funktioniert's:
Zur Spielvorbereitung wird zunächst ein Dekorahmen
aus 8 einzelnen Pappstreifen zusammengepuzzelt. In
dem Rahmen werden die 24 Klappkarten verteilt; die
Positionen sind dabei frei wählbar. Einzige Vorgabe:
Die mit einem gelben Rand versehenen Karten müssen
an den Rahmen angelegt werden. Alle Klappkarten sind
geschlossen; sie zeigen ein großes Meer.
Zu Beginn
sind die 24 (fast) beliebig verteilten Klappkarten noch
alle geschlossen.
Das
Auftragstableau gibt vor, welche Kostbarkeiten in
welcher Anzahl auf welche Insel gebracht werden sollen.
Danach wird der Auftrag festgelegt, der für alle
Spieler gleich ist. 5 bis 10 Kostbarkeiten (beliebig
wählbar; beeinflusst die Spiellänge) müssen nun auf
die vier Reihen "Muschel", "Ananas", "Kakadu" und
"Schatztruhe" in Form von Holzklötzchen (Kisten)
verteilt werden. Die Anzahl in jeder Reihe gibt vor,
wie viele Kostbarkeiten dieser Sorte von jedem
Spieler gesammelt werden soll. Zuletzt wird noch
eine der vier Zielinseln bestimmt.
Nun kann das Spiel beginnen: Jeder Spieler wählt ein
Holzschiff in der Farbe seines Geschmacks und erhält
das passende Schiffstableau, auf dem er die
gesammelten Schätze markiert. Reihum klappt nun
jeder Spieler eine Meereskarte am Rande des
Spielfeldes um und stellt sein Schiff auf einen dort
befindlichen Hafen (markiert durch einen Anker).
Immer
abwechselnd segeln die Teilnehmer nun um die Wette.
Ist ein Spieler an der Reihe, schiebt er sein Schiff
vom Hafen aus auf einen der von dort aus ausgehenden
Seewege. Kommt er am Rand einer Karte an, klappt er
die Nachbarkarte um und setzt seine Fahrt auf dem
Seeweg fort. Zwischenzeitliches Abbiegen ist nicht
erlaubt; einige Gabelungen verlangen jedoch immer
eine Entscheidung, in welche Richtung weiter
gefahren wird.
Hier wird
gesegelt: Vom Hafen einer Insel (mit einem Anker
markiert) geht es über Seewege zur nächsten
Anlegestelle. Abknicken auf andere Seewege ist dabei
nicht erlaubt!
Jeder Spieler
besitzt ein solches "Segelschiff", in dem er die
Kostbarkeiten sammelt. Wurde der Auftrag erfüllt, wird
eine Fahne gehisst. Nun heißt es: Ab zur Zielinsel!
Der Spieler schiebt sein Schiff
solange, bis der Seeweg in einem Hafen endet. Bis
das geschieht, kann es vorkommen, dass die Fahrt
auch schon einmal über mehrere Karten verläuft.
Zeigt die Insel, auf dem sich der angelaufene Hafen
befindet, eine Kostbarkeit, so darf diese nun
geladen werden (d.h. die Kostbarkeit wird in der
dort markierten Farbe(!) auf dem Schiffstableau des
Spielers mit einem Holzklotz markiert). Jede
Kostbarkeit ist in fünf Farben erhältlich; jede
Farbe darf dabei nur ein einziges Mal pro Spieler
geladen werden. Um die Anzahl an Schätzen einer
Sorte zu erfüllen, müssen also mitunter mehrere
Häfen angelaufen werden!
Vier der
Inseln sind mit einem Namen versehen; dies sind die
Inseln, von denen eine vor der Spielpartie als
Zielinsel festgelegt wurde. Wird diese während des
Spiels aufgedeckt, sollte ihre Position im
Gedächtnis der Spieler verankert werden!
Der
Klappkartenmechanismus ist neu und raffiniert. Von oben
sehen die Karten nahezu gleich aus; klappt man sie um,
werden Inseln und Seewege sichtbar.
Tipp:
Zu vielen Spielen präsentiert SPIELKULT.de kostenlose
Erklärvideos!
Wichtig:
Sobald ein Spieler in einem neuen Hafen angekommen
ist, muss er alle Klappkarten, auf denen sich
momentan kein Schiff eines Spielers befindet, wieder
schließen!
Sobald
ein Spieler in den verschiedenen Häfen alle
Kostbarkeiten in der geforderten Anzahl zusammen
sammeln konnte, setzt er ein Segel auf sein
Schiffstableau. Dies bedeutet: Ich habe alles
geladen, was ich brauche. Ich mache mich auf den Weg
zur Zielinsel. Wie auch bei der Schatzsuche, muss
der Spieler nun versuchen, stets die richtigen
Seewege einzuschlagen und so in den Hafen der
Zielinsel einzulaufen. Wer dies als Erster schafft,
ist der Gewinner des Spiels.
[ih]
leer
ERKLÄRVIDEO
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eer Dieses Erklärvideo gibt es auch in einer vergrößerten
>
XL-Ansicht
PLUS:
PLUS:
innovatives Spielmaterial
atmosphärisch
ENDE
MINUS:
MINUS:
z.T.
etwas unübersichtlich
auf Dauer etwas eintönig
PUNKTE-CHECK:
SPIELIDEE
Originalität, Regeln
AUSSTATTUNG
Material, Umfang
SPIELABLAUF
Mechanik, Einfluss
Ingo:"Land in Sicht" ist
ein hübsch präsentiertes Memospiel, welches sich
hauptsächlich an Kinder richten soll. Der
Spielablauf ist simpel: Auf vorgegebenen Bahnen
(Seewegen), die sich durch die variable Position
der Spielkarten bei jeder Partie ändern, müssen
die Teilnehmer ihre Schiffe zu den Symbolen
bringen, die per Auftrag festgelegt wurden. Das
"Segeln" verlangt dabei eine Portion
Gedächtnisleistung; schließlich wollen alle
Spieler dasselbe Ziel erreichen.
Das Aufklappen
der Karten, welches übrigens tadellos
funktioniert und eine witzige neuartige
Spielidee darstellt, sollte den Gegnern stets
eine Hilfestellung sein, an welche Ziele man
selbst gelangen könnte. Das sich sechsjährige
Kinder aber nun wirklich, wie in der
Spielanleitung empfohlen, die verschlungenen
Seewege einprägen, ist etwas utopisch, wie sich
bei unseren Tests zeigte. Eher gehen Kinder nach
dem "Trial and error"-Prinzip ans Werk. Der
feingliedrige Verlauf der Seewege mit seinen
Kreuzungen, Gabelungen und Tangenten war auch
häufig Auslöser für kindliche Diskussionen, ob
ein Schiff nun die "Segelregeln" beachtet hat
oder nicht.
In der Tat stellt sich öfters die
Frage, ob "Land in Sicht" überhaupt als
Kinderspiel angesehen werden sollte. Die
Spielanleitung enthält viel Text und ist nicht
wirklich kindgerecht gestaltet. Als Kinderspiel wird "Land
in Sicht!" damit dem Überflieger "Wer war's"
(ebenfalls von Ravensburger) keine direkte
Konkurrenz sein. Dazu passiert auf der
Schatzsuche auf Dauer zu wenig. Wer Memospiele mag,
sollte dennoch einen Blick auf "Land in Sicht!"
werfen. Das Spiel funktioniert
generationsübergreifend und punktet vor allem
mit seiner innovativen Klappkarten-Funktion.
(>
Video)
KULT-FAKTOR
(Langzeit-)Spielreiz
Ende
NO.1
Dieses Spiel wurde in der Datenbank Luding.org als
erstes von SPIELKULT.de getestet!