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Spiel-Fakten:

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Genre: Strategie
Erscheinungsjahr:
2014
Verlag: Spielworxx
Autoren: Andreas
Odendahl, Michael Keller
Spieleranzahl: 1 bis 4
Alter: ab 12 Jahren
Spieldauer: ca. 120 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

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La Granja
 
König von Mallorca
Welcher landwirtschaftliche Betrieb auf der Insel Mallorca kann sich gegen die Konkurrenz durchsetzen und zum bedeutenden Landgut aufsteigen?
...

     

So funktioniert's:
Der Spielplan wird in die Mitte gelegt, es wird ausgewürfelt, welche drei Gebäude auf dem Spielplan vorerst gesperrt werden, anschließend werden Bonussiegpunkte auf dem Spielplan verteilt und entgegengesetzt der Spielerreihenfolge werden die zentralen Marktplätze besetzt. Jeder Spieler erhält die 25 Spielsteine seiner Farbe, einen Satz von 4 Eselsmarkern, 1 Silber, 1 Siegpunkt und 4 Hofkarten.

La Granja wird in sechs Spielrunden gespielt, die aus je vier Phasen bestehen. Ziel des Spiels ist es, wie so oft, am Ende mit den meisten Siegpunkten dazustehen.

Ist ein Spieler am Zug, hat er, unabhängig von den Spielphasen, die Möglichkeit, verschiedene Jederzeit-Aktionen durchzuführen. Diese Jederzeit-Aktionen betreffen das eigene Tableau, auf dem für jede dieser Aktionen eine Symbolik zu finden ist. Darunter fallen der An- und Verkauf von Ressourcen, die Aufwertung von Ressourcen, sowie der Einsatz der eigenen Handelswaren, die sich wie ein Joker in Geld, Ressourcen, Aufwertungen und den Einsatz einer Karte tauschen lassen.

Als erstes wird die Hofphase abgewickelt. Zuerst darf jeder Spieler eine Hofkarte ausspielen und anschließend auf sein Handkartenlimit nachziehen. Hofkarten können am Hof (dem Tableau) an vier Seiten für vier verschiedene Funktionen angelegt werden.

- Eine Karte, die links unter den Hof geschoben wird, stellt ein Feld dar auf  dem eine der Ressourcen Olive, Korn oder Weintraube wachsen kann.  

 - Eine Karte, die oben in eine der Aussparungen geschoben wird, stellt eine Marktkarre dar, die mit den angegebenen Ressourcen gefüllt werden kann und, wenn sie voll ist, zum Markt losfährt.

 - Eine Karte, die unten in eine der Aussparungen geschoben wird, stellt einen speziellen Helfer mit einer Sonderfähigkeit dar.

- Eine Karte, die rechts unter den Hof geschoben wird, stellt einen Hofausbau dar, der drei von vier möglichen Verbesserungen bringt: ein größeres Handkartenlimit, zusätzliche Lieferungen, Einkommen oder ein zusätzlicher Schweinestall.

Das Anlegen von Karten als Feld, Marktkarren oder Helfer ist kostenlos, aber der Hofausbau kostet für die erste Karte ein Hofgut, für die zweite Karte zwei unterschiedliche Hofgüter, für die dritte Karte drei unterschiedliche Hofgüter, usw. Nach dem Ausspielen der Hofkarte bekommen die Spieler ihr Einkommen ausgezahlt, sofern sie welches besitzen. Anschließend wachsen auf den leeren Feldern die entsprechenden Ressourcen, und man bekommt ein weiteres Schwein, wenn man mindestens 2 Schweine besitzt und noch Platz für ein weiteres vorhanden ist. Als letzten Schritt in der Hofphase können die Spieler noch einen Dachmarker erwerben, der Siegpunkte und einen einmaligen Effekt bietet.

Für die zweite Phase, die Ertragsphase, werden pro Mitspieler zwei Würfel und ein weiterer geworfen und den Aktionen auf dem Spielplan zugeordnet. Angefangen beim Startspieler suchen sich die Spieler reihum zwei Würfel aus und führen die entsprechenden Aktionen durch. Die Funktion des letzten Würfels gilt für alle Mitspieler.

In der Transportphase wählen die Spieler verdeckt einen ihrer Eselmarker aus, diese werden gleichzeitig umgedreht. In Spielerreihenfolge rücken die Spieler jeweils so viele Felder auf der Siesta-Leiste vor, wie Hüte auf dem ausgesuchten Eselmarker abgebildet sind. Anhand der Siesta-Leiste wird eine neue Spielreihenfolge bestimmt. Der Spieler, der am weitesten auf der Leiste vorgerückt ist, wird Startspieler. In der neuen Spielerreihenfolge führen die Spieler ihre Lieferungen durch, für jedes Eselsymbol können die Spieler eine Ressource entweder an ein Gebäude in der Stadt oder an einen ihrer Handelskarren liefern.

Wird ein Gebäude in der Stadt vollständig beliefert, bekommt der Spieler Siegpunkte entsprechend der aktuellen Spielrunde und das zugehörige Bonusplättchen, das einen Sofort-Bonus und einen permanenten Bonus besitzt. Sollte ein Handelskarren vollständig beliefert worden sein, erhält der Spieler ein Handelsgut, den auf der Karte angegebenen Wert als Siegpunkte und darf einen Marktstand auf dem zentralen Marktplatz besetzen -  entsprechend dem Kartenwert. Sind benachbart zu dem gerade eingesetzten Marktstand andere Marktstände mit einer niedrigeren Zahl besetzt, so werden sie vom Spielplan entfernt, und der Spieler erhält für jeden so verdrängten Marktstand einen Siegpunkt. Anschließend können die Spieler noch Zusatzlieferungen für Geld durchführen.

In der letzten Phase, der Wertungsphase, werden Siegpunkte für eigene Marktstände und für die Position auf der Siesta-Leiste vergeben. Die Steine der Siesta-Leiste werden noch zurückgesetzt und neue Dachmarker aufgedeckt, dann kann die nächste Runde starten. Nach der sechsten Runde darf nun noch das Vermögen 5:1 in Siegpunkte getauscht werden, bevor das Spiel zu Ende geht. Der Gewinner (mit den meisten Siegpunkten) steht fest. [ug]
 
  by Martin Klein* 

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Dieses Video gibt es auch in einer vergrößerten > XL-Ansicht
 
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
hoher Wiederspielwert durch
   viele Karten und zufällige
   Startaufstellung
viele Optimierungsmöglichkeiten
Gegenspieler müssen
   eingeschätzt werden
sehr nützliche Rundenübersicht
Karten-Anlegemechanismus
   nicht neu, aber schön

ENDE
  MINUS:
MINUS:
keine deutschsprachigen Karten
Tableau etwas zu klein,
   sodass Karten aneinanderstoßen
   und verrutschen
keine schönen Würfel
viele Optionen können zu Analyse-
   Paralyse führen

   
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ulf: Mit vielen teilweise bekannten Mechanismen bietet La Granja doch einen harmonischen frischen Spielfluss. Während die Jederzeit-Aktionen jeden Spieler über seinem Tableau tüfteln lassen, wird durch das Timing des Verdrängens, die Siesta-Leiste und dem Würfelmechanismus auf die Mitspieler reagiert. Bei den Würfelaktionen müssen die Mitspieler genau eingeschätzt werden, und als letzter Spieler gilt es zu entscheiden, welche Aktion jeder Spieler nutzen darf.

Das Spiel besitzt einen hohen Wiederspielwert, denn bei jedem Spiel müssen die Spieler mit den Karten arbeiten, die sie bekommen haben. Da jede Karte vier verschiedene Aufgaben erfüllen kann, ist normalerweise aber jede Karte zu gebrauchen. Zusätzlich ändert die zufällige Auswahl an gesperrten Gebäuden den Spielfluss massiv, im Zusammenhang mit den gewürfelten Aktionen kann sich der Spielverlauf in jedem Spiel ändern.

La Granja ist mit reichlich Spielmaterial ausgestattet, doch gibt es aber gleich mehrere Mängel. Die Würfel sind recht minderwertig und haben zum Teil scharfe/unschöne Kanten. Das Tableau ist schön gestaltet, aber zu klein um die Karten darunter zu schieben ohne dass sich die Karten gegenseitig behindern und verschieben - so müssen die Karten immer wieder neu angeordnet werden. Die Karten sind zu schmal bzw. die Aussparung der Warenkarren zu breit, sodass immer ein Teil von der Warenlieferung beim Anlegen an die linke oder rechte Seite des Tableaus sichtbar bleibt und bei meinen Spielen regelmäßig zur Verwirrung geführt hat.

In dem Spiel sind nur englische Karten enthalten, bei einer deutschen Produktion schon erstaunlich. Auch die Notlösung, deutsche Karten auszuschneiden und zusammen mit den englischen Karten in Hüllen zu stecken, tröstet da wenig, zumal die Hüllen extra gekauft werden müssen und die Karten in den Hüllen besonders rutschanfällig sind. Die Anleitung hingegen ist recht übersichtlich gestaltet und bietet viele bebilderte Beispiele. Die Rundenübersichtskarte ist sehr nützlich, da sich das Spiel aus mehreren Elementen zusammensetzt. Sie hilft die Übersicht und die Reihenfolge der Phasen einzuhalten und ist auch nach mehreren Spielen noch eine willkommene Gedächtnisstütze.

Wie es dem Portfolio von Spielworxx entspricht, richtet sich La Granja gezielt an Viel- und Strategiespieler und ist mit jeder angegebenen Spielerzahl gut spielbar (auch als Solospiel interessant). In den ersten Partien müssen alle Phasen nacheinander ausgewertet werden und die Spieler achten untereinander darauf, dass keine Fehler passieren. Das zieht die Spieldauer gewaltig in die Länge. In Spielen, in denen jeder das Spiel schon einmal gespielt hatte, wurde die angegebene Spieldauer von 120 Minuten trotzdem nicht eingehalten, aber das Spiel verlief schon deutlich schneller.

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   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

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