Wohl als einen Klassiker der 80er Jahre darf man
zurecht das Familien-Logikspiel "Das verrückte
Labyrinth" bzw. "Das Labyrinth der Meister"
bezeichnen. Durch geschicktes Verschieben von
Wegeplättchen galt es schon damals, den Gegnern die
wichtigen Punkte wegzuschnappen. "Labyrinth- das
Duell" ist somit der neueste Teil der Serie.

Rot gegen
Blau - das Labyrinth wird im direkten Spielervergleich
gespielt. |
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Die
Kunststoffquadrate können einzeln oder "in Reihe"
verschoben werden - ein Feld des Spieltableaus ist immer
frei |
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So funktioniert's:
Beide
Spieler erhalten ein eigenes Spieltableau, welches
jeweils in der Mitte ein eingelassenes Spielfeld im
4x4-Raster aufweist. Am erhöhten Rand jeder Zeile
und Spalte befinden sich insgesamt 16 verschiedene
Symbole ("Schätze") - auf beiden Tableaus exakt an
gleicher Position.
Die
Spieler sortieren nun die 15 Wegeplättchen (zuvor in
Kunststoffhüllen gepresst) beliebig auf ihr
Spielfeld, wobei jede Wege-Art (T-Stück, Gerade,
L-Stück) mehrfach vorhanden ist und in verschiedene
Richtungen eingesetzt werden sollte. Eine Vorgabe
findet sich in der Spielanleitung.
Die 16
Auftrags- bzw. "Zielkarten" werden gemischt und
verdeckt als Stapel an den Rand gelegt. Die erste
Karte wird nun aufgedeckt und gibt an, auf welches
Symbol die goldene Spielfigur der Spieler zu setzen
ist. Somit ist auch dieser Startpunkt für beide
Spieler gleich. Eine zweite Karte wird aufgedeckt.
Diese gibt den Zielort an.

Beispiel: Die
goldene Spielfigur (gelber Kreis) ist der Startpunkt.
Die Auftragskarte (grünes Rechteck) zeigt eine Maske,
die wir auch auf unserem Tableau finden (grüner Kreis).
Nun gilt es die Wegeplättchen so zu verschieben, dass
ein durchgängiger Weg vom Start- zum Zielort entsteht. |
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Die
Spieler müssen nun durch Schieben der Wegeplättchen
einen durchgängigen Weg vom Start zum Ziel
herstellen. Da ein Feld des 4x4-Rasters stets
unbelegt ist, können Spielsteine einzeln, aber auch
in einer Gruppe (maximal 3 in einer Reihe) zur Lücke
geschoben werden. Beide Spieler spielen gleichzeitig
- jeweils auf ihrem eigenen Tableau.
Der Spieler,
der schneller einen zusammenhängenden Weg erstellen
konnte, ruft "Stopp". Er erhält die entsprechende
Auftragskarte und setzt seine Spielfigur auf das
Zielsymbol, welches für ihn nun neuer Startpunkt
wird. Eine neue Auftragskarte mit neuem Ziel wird
aufgedeckt. Sieger ist, wer als Erster 8
Auftragskarten vor sich liegen hat. Natürlich ist
die Anzahl (je nach gewünschter Spielzeit)
individuell veränderbar.
Das Spiel
kann auch solitär "gegen die Uhr" gespielt werden.
[ih]
Vielen Dank an Ravensburger für ein
Rezensionsexemplar!