Genre: Kinder
Erscheinungsjahr: 2010 Verlag: Ravensburger
..i.. Autoren: Jens-Peter Schliemann, Bernhard Weber Spieleranzahl: 2 bis 4 Alter: ab 6 Jahren Spieldauer: 20-30 Min.
Einstiegslevel:
Glück
Taktik
leer
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Das
große Kullern
Eine
murmelige Kugelei Auf geht's zum Wettlauf
auf den Kullerhügel! Doch der Weg ist steil und wäre das nicht
genug, sausen auch noch Murmeln den Hang hinunter!
So funktioniert's:
Jeder Spieler erhält zwei
Murmeltier-Figuren in seiner Spielerfarbe (im Spiel zu
zweit: vier Figuren in 2 Farben), welcher er auf die
Startfelder am unteren Ende des Kullerhügels platziert.
Noch warten
die Murmeltiere am unteren Ende der Rennstrecke.
Ihr Ziel ist die Sonnenterrasse der urigen
Berghütte.
Der
aktive Spieler entnimmt der Mulde, in der die kleinen
Metallkugeln gesammelt werden, 3 Murmeln und wirft sie
nacheinander in beliebige Dachluken der Hütte am oberen
Ende des Hügels. Durch einen Zufallsmechanismus
verbleiben die Kugeln entweder in der Klause oder aber
sie rollen den Hügel hinunter.
Die
Anzahl der Kugeln, die den Berg hinunter rollen,
bestimmt die Anzahl der Schritte, die der Spieler mit
einem seiner Murmeltiere vorwärts ziehen darf. Dabei
werden immer nur die freien Felder mitgezählt - bereits
besetzte Felder werden einfach übersprungen. Jede Kugel
vor dem ausgewählten Murmeltier zu Beginn des Spielzuges
beschert dem Spieler einen Zusatzschritt.
Je nachdem,
wie viele der 3 Kugeln nach Einwurf in eine der
Dachluken den offenen Weg des Trichters finden und wieder hinauskullern...
... zieht
der Spieler eines seiner Murmeltiere um die
entsprechende Anzahl an freien Lauffeldern vorwärts.
Aufgehaltene Kugeln bringen dabei Extraschritte.
Gelangt ein Murmeltier auf ein Feld mit einer roten
Tröte (bzw. überschreitet es so ein Feld), wird
"Kuller-Alarm" ausgelöst. Der Fensterladen-Schieber der
Hütte wird nun aus seiner bisherigen Position nach links
bzw. rechts geschoben. Dadurch werden die Kugeln
freigegeben, die bislang in der Hütte verblieben sind.
Sämtliche gesammelte Kugeln sausen nun den Berg
hinunter.
Kullern 4
oder mehr Kugeln vor ein Murmeltiere, muss die Figur
auf das nächste freie Wegesfeld zurückziehen!
Haben alle Spieler ihre Murmeltiere auf den Weg
gebracht, herrscht schon einmal ein kleines Gedränge auf
dem Hügel.
Der
dreidimensionale Hügel ist so konstruiert, dass die
Kugeln immer vorgegebenen Rinnen folgen. An mehreren
Stellen entscheidet der Zufall (Weggabelungen), in
welche Richtung eine Kugel weiterrollt.
Nun wird es während des Spiels passieren, dass Kugeln
von den Murmeltieren auf der Rennstrecke gestoppt
werden. Bis zu 3 Kugeln kann ein Murmeltier verkraften;
bei der 4. Kugel muss das betroffene Murmeltier auf das
nächste freie (!) Steinfeld des Weges zurück ziehen. Die
aufgestauten Kugeln rauschen weiter nach unten. Sollten
gleich mehrere Murmeltiere durch zu viele Murmeln
überlastet sein, ziehen diese ebenfalls zurück, bevor
das Spiel auf normalem Wege weitergeht.
Die Liegestühle der
Sonnenterrasse laden zum Entspannen ein...
Erreicht ein Spieler mit einer seiner Murmeltiere das
Ziel, stellt er
die Figur auf eine freie Liege der Sonnenterrasse. Hier
ist das Murmeltier sicher! Sobald ein Spieler sein
zweites Murmeltier (im Spiel zu zweit: sein drittes
Murmeltier) ins Ziel bringen konnte, gewinnt er das
Spiel.
In
einer vereinfachten Variante zieht der Spieler immer nur
das Murmeltier nach vorn, das von einer Kugel getroffen
wurde. In dieser Version genügt dann ein einziges
Murmeltier im Ziel, um zu siegen.[ih]
Vielen Dank an Ravensburger für ein Rezensionsexemplar!
eer
ERKLÄRVIDEO
leer
Dieses Erklärvideo gibt es auch in einer vergrößerten
>
XL-Ansicht
PLUS:
PLUS:
drolliges Spielmaterial
raffinierter Zufalls-
mechanismus
spannend für Kinder
ENDE
MINUS:
MINUS:
eher
eintöniger Spielablauf
wenig Einflussmöglichkeiten
zum Ende hin zu wenig Action
PUNKTE-CHECK:
SPIELIDEE
Originalität, Regeln
AUSSTATTUNG
Material, Umfang
SPIELABLAUF
Mechanik, Einfluss
Ingo:
"Das große Kullern" ist ein drollig
ausgestattetes Kinderspiel, das durch sein
niedliches Material sofort zum Spielen einlädt.
Der dreidimensionale Kullerhügel und die
Bayernklause sind zusammen ein optischer
Augenschmaus. Die kleinen Murmeln sind
grenzwertig, was die Größe betrifft.
Erwachsenenhände haben so ihre Schwierigkeiten
damit, sie zu greifen.
Das eigentliche Spielprinzip ist simpel: 3
Kugeln einwerfen, hoffen, dass möglichst viele
wieder hinausrollen und dann einer der
Spielfiguren nach vorn ziehen. Das Spielelement
"Kuller-Alarm" sorgt für die nötige Action in
dem ansonsten eher eintönigen Spielablauf.
Allerdings ist die Massenkugelei ebenso
glücksabhängig wie der Rest des Spiels, was
Kindern jedoch meistens egal ist - gespannt
schauen sie, wohin die Kugeln rollen.
Ein wenig taktieren lässt sich im Spiel zu dritt
oder viert so lange, wie man beide Spielfiguren
auf der Rennstrecke hat. Ist eine der eigenen
Figuren im Ziel, verbleibt einem nur noch die
zweite Figur, um nach vorn zu ziehen. Leider ist
man dann komplett dem Spiel ausgeliefert und hat,
außer der Einwurfstelle der Kugeln,
keine wirklichen Entscheidungsmöglichkeiten mehr. Der
Spannungsbogen ist dadurch etwas "verschoben"
und findet seinen Höhepunkt eher in der Mitte
des Spiels als zum Ende hin.
Je weniger Murmeltiere nämlich auf der
Rennstrecke sind, umso weniger "Action" findet
auf der Spielfläche statt. Hier hätten
zusätzliche Spielfiguren Abhilfe geschaffen, wie
man im Spiel zu zweit feststellen kann. Da
nämlich müssen 3 von 4 Figuren ins Ziel, so dass
einem auch zum Schluss immer noch eine Auswahl
von 2 Figuren bleibt.
"Das große Kullern" begeistert vor allem
kleinere Kinder, wobei dann, je nach
Durchhaltevermögen der Kleinen, auf die
vereinfachte Variante zurückgegriffen werden
sollte - andernfalls kann sich das Spiel schon
einmal etwas in die Länge ziehen, da halt immer
das Gleiche passiert. Ein Pflichtkauf ist dieses
Spiel dann vor allem für diejenigen, die Spaß an
einem witzigen Spielmaterial haben. Das schöne
Spielmaterial ist wohl der Hauptgrund, dieses
Spiel in sein Herz zu schließen. (>
Video)
Hinweis zum Kultfaktor: Abweichende Wertung
je nach Spieleranzahl und Alter der Teilnehmer.
Kleinere Kinder sind mehr fasziniert als
größere.
KULT-FAKTOR
(Langzeit-)Spielreiz
Ende
Gabi:
"Monte Rolla" machte es vor - schiefe Ebenen und
Murmeln bilden immer eine gute Spieldee. Klar
auch, denn die beliebten Murmelbahnen haben doch
früher schon einen großen Eindruck gemacht.
Besonders die Tatsache, dass beim "großen
Kullern" nun manche der Kugeln ihren Weg nicht
finden und einfach in der Hütte verbleiben,
verblüfft Kinder nicht selten, hat man doch kurz
vorher eine Kugel in genau das gleiche Loch
geworfen.
Nur wenige Millimeter entscheiden im Trichter
über den Verbleib der Kugeln und den
Spielverlauf. Dieser erscheint angemessen
kurzweilig und mit den gelegentlichen
Überraschungseffekten als durchaus spannend -
und das, obwohl die eigentliche Spielidee
denkbar einfach ist. Oben Kugeln rein - und was
unten rauskommt, wird gelaufen!
Das Materialdesign passt zum Spiel, zur
Zielgruppe, zur Spielidee. Die Metallkugeln sind
dabei jedoch sehr klein für Erwachsenenhände.
Auch der Aufbau lässt ein wenig Grund zur Klage.
Zwischen dem Wiesenhang und der Berghütte ist
ein wenig Luft, die zum Leidwesen der Spieler
dazu führt, dass sich eine Rinne bildet. Diese
verursacht ein Ausweichen der Kugeln nach rechts
oder links außen. Die Lösung dieses technischen
Problems bleibt den Spielern überlassen. Mein
Tipp: Entweder man arretiert den Hang am Gebäude
oder man klemmt einfach etwas am Fuße des Hanges
zwischen die Schachtel und die Spielfläche (z.B.
Zahnstocher).
Insgesamt ist "Das
große Kullern" für mich ein schönes Kinderspiel,
das auch der ganzen Familie Spaß machen kann!
(>
Video)
KULT-FAKTOR
Zweitmeinung
Ende
NO.1
Dieses Spiel wurde in der Datenbank Luding.org als
erstes von SPIELKULT.de getestet!
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