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Spiel-Fakten:

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Genre: Familie, Taktik
Erscheinungsjahr:
2016
Verlag: Ravensburger  ..i..
Autor: Max Kirps
Grafik: Michael Menzel
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: ca. 60 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   

 

 
Kuhhandel - das Brettspiel
...

Feilsch' ums Vieh!

Handeln, Bluffen, Bieten – die Bauern ersteigern Tiere und versuchen dabei, die meisten und wertvollsten Arten zu ergattern! 
 
 
Ziel des Spieles ist es, möglichst viele Tierarten im eigenen Stall komplett zu sammeln. Es gibt zwei Spielvarianten. In der Anfängervariante, genannt "Viehmarkt", werden nur die grundsätzlichen Spielmechanismen angewandt. In der fortgeschrittenen Variante, dem "Rummelplatz", kommen noch weitere Spielelemente und Regeln hinzu, die das Spiel taktischer und facettenreicher machen.

 
Die Spieler bewegen sich je nach Würfel-Kuhflecken auf dem Spielplan weiter. Sie können ihr Würfelergebnis allerdings durch Bezahlen von Geldkarten variieren. Auf dem Spielplan gibt es  Auktionsfelder, auf denen die Spieler in diversen unterschiedlichen Auktionsarten die ausliegenden Tiere versteigern können. Der Spieler, der auf das Auktionsfeld zieht, ist der Auktionator und die anderen Spieler können nach den Regeln der jeweiligen Auktionsart die Tiere ersteigern. Dabei hat der Auktionator immer ein Vorverkaufsrecht und kann am Ende der Auktion das Tier für den Preis des höchsten Gebots selber kaufen. Ersteigerte Tiere legen die Spieler auf die Weide auf den eigenen Spielplan. Von dort können andere Spieler das Tier aber immer noch abhandeln.

 
Kommt ein Spieler mit seiner Spielfigur auf ein Kuhhandelfeld, darf er mit einem Mitspieler um ein Tier seiner Wahl verhandeln. Er lässt ihm dann mit verdeckten Geldkarten ein Angebot zukommen. Der Handelspartner hat nun die Wahl: nimmt er das Angebot an, dann gibt er dem Herausforderer das gewünschte Tier und darf das Geld auf die Hand nehmen. Oder aber er macht ein Gegenangebot und legt ebenfalls verdeckt Geld auf den Tisch. Nun nimmt jeder Spieler das Geld des anderen auf die Hand und der Spieler mit dem höchstens Gebot bekommt das Tier. Sicher sind die Tiere dem Spieler erst, sobald er alle Tiere einer Tierart komplett gesammelt hat. Diese Tiere kommen dann in den Stall und stehen nicht mehr für Verhandlungen zur Verfügung. Außerdem können diese Tierpaare mit dem optionalen Tierbaby-Modul Nachwuchs produzieren.
 
    Spielt man die fortgeschrittene Variante "Rummelplatz", kommt der Markt dazu. Dafür gibt es eine Markttafel, auf der der Punktwert der einzelnen Tiere vermerkt ist. Landet ein Spieler auf einem Marktfeld, darf er den Marktwert von bis zu drei Tierarten verändern.
   

Dazu bezahlt er die Aktion mit Geldkarten und verschiebt die Tierarten auf der Tafel entweder nach oben oder nach unten. Die Tierarten sind nun im weiteren Verlauf des Spiels entweder mehr oder weniger wert. Sobald Tiere allerdings bei einem Mitspieler im Stall liegen, darf der Marktwert nicht mehr verändert werden.


 
Außerdem gibt es auf dem Rummelplatz noch die Losbude. Wer auf dieses Feld zieht, darf sich Lose kaufen und aus dem Beutel ziehen. Es gibt Aktionslose, die ein Spieler im Laufe des Spiels einsetzen kann, dann gibt es Wertgewinne, die am Ende des Spiels zur Geltung kommen und den Tierwert eigener Tierarten erhöhen, und es gibt Wollmilch-Lose, mit der Chance auf die Wollmilchsau, den Hauptgewinn der Losbude. Die Wollmilchsau erhöht in der Wertung die Anzahl der kompletten Tierarten um 1.

 
Sobald alle Tiere versteigert wurden, endet das Spiel und die Punkte werden gewertet. Dazu erhält jeder Spieler für eine komplette Tierart im Stall den aufgedruckten Wert. Diesen Wert multipliziert er mit der Anzahl seiner vollständigen Tierarten. Es kommt also darauf an, möglichst wertvolle, aber auch viele komplette Tierarten zu besitzen. Zum Schluss wird noch das Geld dazugezählt und der Spieler mit der höchstens Punktzahl ist der Sieger. [mh]
 
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    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
lebhaftes Spiel mit
  viel Interaktion
schönes Material

ENDE
  MINUS:
MINUS:
recht lange Spieldauer
   für ein Familienspiel

leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Melanie: "Kuhhandel – das Brettspiel" ist ein schönes Familienspiel, das für ältere Kinder und für spielfreudige Erwachsene genauso gut geeignet ist. Mithilfe des Auktionshammers kann der Versteigerer richtig in seine Rolle schlüpfen und eine lebhafte Auktion durchführen. Durch die Versteigerungen kommt Leben in das Spiel, die Spieler rufen durcheinander, bieten sich gegenseitig hoch und bluffen - und das alles in rasanter Geschwindigkeit! Denn wer zu lange zögert, lässt sich unter Umständen ein gutes Angebot durch die Lappen gehen. Allerdings kann es auch passieren, dass im Eifer des Gefechts ein zu hohes Angebot vorschnell abgegeben wird. So ist Kuhhandel kein Spiel, bei dem es ganz gesittet zugeht und alle anderen warten müssen, solange ein Spieler an der Reihe ist, sondern es gibt immer etwas zu überlegen, taktieren, bieten, bluffen und hoffen, damit man bei der nächsten Verhandlung nicht über den Tisch gezogen wird.
 
In der Profivariante, dem Rummelplatz, gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, taktisch auf das Spiel Einfluss zu nehmen. So wird der Glücksfaktor, der in der einfachen Variante, dem Viehmarkt, noch sehr hoch ist, reduziert. Die Spieler können hier durch die Markttafel zusätzlich Einfluss auf den Tierwert nehmen. Im Spiel gibt es zudem noch zehn verschiedene Versteigerungsarten und noch eine Spielvariante mit Tierkindern. So ist immer Abwechslung bei den Versteigerungen geboten und es kommt keine Langeweile auf.
 
Am besten kuhhandelt man in der Vollbesetzung mit vier Spielern. Die Zwei-Personen-Variante ist etwas zäh und bringt nicht ganz so viel Spaß, da das Bieten und Überbieten von mehreren Spielern gleichzeitig wegfällt. Je mehr Spieler mitbieten, feilschen und sich um die Tiere reißen, desto lebhafter wird das Spiel.
 
Die angegebenen 60 Minuten Spielzeit sind vielleicht etwas knapp bemessen. Bei 3 bis 4 Mitspielern brauchen wir meist so ca. 90 Minuten, die aber Spaß bringen und kurzweilig verstreichen.
 
Wer das Kartenspiel "Kuhhandel" kennt, für den ist das Brettspiel kein Neuland. Der Spielmechanismus des Spiels bleibt gleich, er wird beim Brettspiel nur erweitert und es kommen mehr taktische Möglichkeiten hinzu, die dem Spiel mehr Abwechslung und Spieltiefe verleihen. Das Brettspiel kann mit seiner Vielzahl an Versteigerungsformen punkten und natürlich gibt es mehr Material, das zudem noch sehr schön gestaltet ist. Die Spielfiguren und der Hammer sind aus Holz, die Spielpläne und Kärtchen sind aus stabiler Pappe und das Design ist sehr ansprechend und stimmig.
 
Alles in allem ist "Kuhhandel – das Brettspiel" – ein empfehlenswertes Familienspiel, das tierisches Leben in einen Spielenachmittag bringen kann.
..
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
   KULTFAKTOR: TEAM-TREND*  .NEU.   
...
   Melanie
   Ingo
Ende
...
    * Bei Spielen, die von mehreren Teammitgliedern gespielt wurden, veröffentlichen wir
    künftig an dieser Stelle immer
eine Übersicht aller verfügbaren Kultfaktor-Wertungen.
 
 

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