Genre: Familie
Erscheinungsjahr: 2006 Verlag: Kosmos Verlag
..i.. Autoren: Hartmut Witt,
Frank Schaubrenner Spieleranzahl: 2 bis 4 Alter: ab 8 Jahren Spieldauer: ca. 20 Min.
Einstiegslevel:
Glück
Taktik
leer
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Kreuz & Quer
Wer grabscht
am schnellsten?
Jeder Spieler
muss eine Laufstrecke überwinden. Die dazu nötigen Karten
sammeln jedoch alle gleichzeitig. Hier darf man sich nicht
verzetteln!
So
funktioniert's:
Zunächst erhält jeder Spieler sieben
Geländekarten. Die Geländekarten zeigen eine
Art Heckenlabyrinth, bestehend aus vielen
aneinanderhängenden "Räumen" mit
unterschiedlichem Gelände. Jeder Spieler
sortiert zwei Geländekarten aus und legt die
restlichen fünf Karten hintereinander vor
sich ab. Links der Laufstrecke wird die
Spielfigur aufgestellt (Start), an das Ende
auf der rechten Seite wird eine der vier
Zielkarten gelegt. Die Sammelkarten werden
in der Tischmitte verdeckt verteilt.
Die
Sammelkarten liegen in der Tischmitte aus. Um sie herum:
Die Zielkarten
Tipp:
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Eine Runde beginnt immer mit der
Sammelphase. Hier sammeln alle Spieler
gleichzeitig Karten für die darauffolgende
Laufphase. Wichtig ist, dass man die Karten
in derselben Reihenfolge sammelt, in der die
Figur später über die Geländekarten ziehen
wird; man muss sich also bereits in der
Sammelphase den Weg durch die Laufstrecke
vorstellen. Um in einen angrenzenden Raum
auf den Geländekarten zu ziehen, benötigt
man immer eine Sammelkarte mit dem
Geländetyp, den der Raum zeigt.
Sammelphase: Der jüngste Spieler gibt das
Startzeichen, worauf alle Spieler
gleichzeitig nach den Sammelkarten greifen.
Hierbei werden die Sammelkarten mit nur
einer Hand aufgedeckt ("Grabschhand"). Kann
man die Karte gebrauchen, so nimmt man diese
direkt verdeckt in die andere Hand
("Sammelhand"). Kann man die Karte nicht
gebrauchen, lässt man sie offen liegen.
Jeder Spieler darf zu jeder Zeit auch offene
Karten nehmen.
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Bei dem Sammeln ist wichtig,
dass die Reihenfolge der Karten in der
Sammelhand nicht mehr verändert werden darf.
Die Sammelphase endet, sobald ein Spieler
"Stopp" ruft. "Stopp" darf jeder rufen,
sobald alle Sammelkarten aufgedeckt wurden
oder sobald der Spieler glaubt, mit seinen
Sammelkarten seine Zielkarte erreichen zu
können. Die Sammelphase endet ebenfalls,
wenn alle Karten aus der Tischmitte genommen
wurden.
Laufphase: Der Spieler, der die Sammelphase
beendet hat, beginnt mit seiner Laufphase.
Die anderen Spieler sind anschließend im
Uhrzeigersinn dran. In der Laufphase dreht
man seinen gesammelten Stapel um, sodass die
zuerst genommene Karte obenauf liegt. Nun
wird der Stapel Karte für Karte abgehandelt,
indem der Spieler mit seiner Spielfigur für
jede Sammelkarte in einen angrenzenden Raum
mit dem gleichen Gelände zieht. Kann ein
Spieler nicht weiterziehen, weil er eine
unpassende Karte gesammelt hat, endet sein
Zug sofort und der nächste Spieler ist an
der Reihe.
Schritt für Schritt geht es
durch das "Labyrinth".
Eine Sonderkarte
Das Spiel
ist beendet, sobald ein Spieler mit seiner Figur
seine Zielkarte erreicht hat. Dieser Spieler hat
sofort gewonnen. Schafft dies keiner im ersten
Durchgang, wird einfach eine weitere Runde gespielt.
Der Fortschritt der Figuren bleibt erhalten. Hat ein
Spieler die Sammelphase vorzeitig beendet, weil er
glaubte, seine Zielkarte erreichen zu können und
schafft dies doch nicht, so muss er eine Strafkarte
ziehen. Dazu zieht er eine der zu Beginn
aussortierten Geländekarten und verlängert damit
seine Laufstrecke.
Chris:
"Kreuz und Quer" ist ein typisches Spiel
"für zwischendurch", deswegen aber
keinesfalls nur Mittelmaß. Das Konzept ist
originell, die Spielregeln sind verständlich
und das Material ist gelungen. Der
Spielverlauf an sich hat mir besonders gut
gefallen: Das gleichzeitige Agieren aller
Spieler erfordert eine ausgeglichene
Mischung aus Schnelligkeit und
Konzentration. Längen im Spiel entstehen
somit ebenfalls nicht.
Lediglich das Thema
könnte beim Kauf irritieren. Wer darauf
hofft, einen Weg durch ein Labyrinth finden
zu müssen, hat sich geirrt. Das eigentliche
Spielprinzip von verschiedenen Geländetypen
hat mit einem Heckenlabyrinth nämlich nichts
zu tun. Unterm Strich ist "Kreuz und Quer"
dennoch ein nettes Familienspiel, dem wir
gute 7 Punkte geben.