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So funktioniert's:
Sämtliche Ratekarten werden (unabhängig von ihren
Farben) gemischt und als Stapel bereit gelegt. In jeder
Runde werden einige Karten offen ausgelegt (die Anzahl
richtet sich dabei nach der Spieleranzahl), aus denen
sich die Spieler nacheinander je eine Karte aussuchen.

Der Spielplan
zeigt eine in kleine Sektoren eingeteilte Europakarte.
Außen herum verläuft die Punkte- sowie die Länderleiste. |
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Beispiel der
Vorderseite einer Städtekarte (oben) und der Rückseite
einer Flüssekarte inkl. Auflösungs-Koordinaten und
zugehörigem Land. |
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Der
aufgedruckte Ort ist der Zielort, den die Spieler
jeweils auf der Europakarte lokalisieren sollen. Neben
Städten werden die Mündungen von Flüssen sowie einige
Sehenswürdigkeiten und Landschaftsgebiete gesucht. Dazu
besitzt jeder Spieler eine Tipp-Tafel, auf der er
nacheinander bis zu 4 Tippsteine platzieren kann. Die
Tafel ist in 4 Zonen eingeteilt; die erste Zone betrifft
die Einteilung "West" oder "Ost" auf dem Spielplan. In
der zweiten Stufe soll der gesuchte Ort in die Segmente
"Nord", "Mitte" oder "Süd" eingeordnet werden. Die
dritte Stufe fragt nach dem Planquadrat und die vierte,
schwierigste Stufe schließlich nach dem Segment A, B, C
oder D innerhalb des Quadrats.
Die Spieler haben dabei
die Entscheidung, wie genau sie einen Ort lokalisieren
möchten. Die fiese Fall dabei: Ist nur eine Stufe falsch
benannt, geht der Spieler in dieser Runde leer aus;
ansonsten gibt es pro Stufe einen Punkt, der auf der
Punkteleiste markiert wird. Die anderen Spieler können
eine Art Veto einsetzen, in dem sie eine Angabe
korrigieren bzw. präzisieren und so zusätzliche Punkte
machen.

Jeder Spieler
besitzt ein solches Tableau, auf dem die Position des
gesuchten Ortes eingegrenzt werden kann. |
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Die rote
Spielfigur verdeutlicht den Tipp des Spielers auf der
Europakarte. |
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Die
Auflösungen (Koordinaten) stehen zusammen mit einem
kurzen Infotext auf der Rückseite der Karte. Dort
befindet sich am unteren Rand auch noch die jeweilige
Länderflagge, die den Staat benennt, in dem der gesuchte
Ort zu finden ist.
Die Flaggen
sind für die sogenannten "Barrierefragen" wichtig.
Sobald ein Spieler auf der Punkteleiste eine Barriere
überschreiten möchte, muss er das Land benennen, in dem
der Ort zu finden ist, welcher aktuell oben auf dem
Nachziehstapel liegt. Gelingt dies, wird die Barriere
entfernt - der Weg ist auch für die folgenden Spieler
frei. Wird der Staat falsch benannte, müssen sich
zunächst die nachfolgenden Spieler an der Lösung
versuchen.
Jede
Ratekarte hat auf der Vorderseite zudem in der unteren
rechten Ecke eine Zahl von 1 bis 4 aufgedruckt. Diese
gibt an, wie viele Stufen bei dem gesuchten Ort richtig
zu tippen sind, damit der Spieler die Karte behalten
darf. Das Kartensammeln ist wichtig, da, sobald ein
Spieler das vorläufige Zielfeld auf der Punkteleiste
überschreitet, eine Schlusswertung ausgelöst wird. Jeder
Spieler zählt dazu seine gewonnenen Karten - für
bestimmte Kombinationen gibt es Zusatzpunkte, die auf
der verlängerten Punkteleiste markiert werden. Wer
insgesamt die meisten Punkte sammeln konnte, gewinnt das
Spiel.
[ih]
Hinweis:
Im Jahr 2007
erschien bei Kosmos mit "Deutschland - Finden Sie Minden" (>
Test) bereits ein
Pendant zur dieser europäischen Variante.
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