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Spiel-Fakten:

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Genre: Kinder, Familie
Erscheinungsjahr:
2010
Verlag: Drei Magier Spiele  ..i..
Autor: Dirk Baumann
Spieleranzahl: 2-4
Alter: ab 5 Jahren
Spieldauer: ca. 20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
   
   
  Schatz der Kobolde
 
Aufregung im Märchental
Über Nacht sind lilafarbene Glückskristalle gewachsen, die es möglichst schnell einzusammeln gibt. Hilfsmittel: Das magnetische Zauberpendel!
 


     

So funktioniert's:
Zunächst werden die magnetischen Koboldplättchen gemischt und in die Aussparungen des Spielplans verteilt. Äußerlich gleicht ein Plättchen dem anderen.
Neben jedes Plättchen wird ein lilafarbener Glückskristall abgelegt. Diese kleinen Scheiben zeigen jeweils ein Symbol, welches man auch jeweils einmal auf den Aufgabenplättchen findet, die verdeckt neben dem Spielplan liegen.

 


Der Spielplan zeigt den Märchenwald.
   
Jeder Spieler deckt ein Symbol auf.
   

 

Der große Zauberkristall wird in die Spielplanmitte gestellt, wobei die 4 Koboldfarben im Kristall in ihrer Position nach den gleichfarbigen Ecken des Spielplans ausgerichtet werden müssen.

 

Jeder Spieler zieht eine der Aufgaben und sieht sich das Symbol genau an. Das gleiche Symbol muss er nun auf dem Spielplan wiederfinden. Dies stellt sein erstes Reiseziel dar, das er mit dem großen Zauberkristall über das Wegenetz erreichen soll.

 


Ausgehend vom Startfeld, ziehen die Spieler abwechselnd von Lichtung zu Lichtung.
   
Wer auf dem gesuchten Symbol landet, darf es behalten.
   

 

Der Startspieler wählt, ausgehend vom Startfeld, einen Weg. Vor einem Koboldplättchen ist ein Zwischenstopp angesagt. Der Spieler muss nun mutmaßen, welcher der 4 Kobolde, Wutzel, Wanda, Wimmel oder Wommel (in rot, gelb, grün oder blau), an dieser Stelle seine Finger im Spiel hat. Er nennt einen Namen (oder die Farbe) und stellt dann den Kristall auf das magnetische Koboldplättchen. Dadurch schlägt das Pendel im Kristall, wie von Geisterhand, zu einer der 4 Koboldfarben aus!

 

Hat sich der Spieler für die richtige Farbe bzw. den richtigen Kobold entschieden, darf er seinen Spielzug fortsetzen und zum nächsten Plättchen vorziehen.  War sein Tipp falsch, ist der nächste Spieler dran.

 


Der Zauberkristall zeigt an jedem Zwischenstopp an, ob der Spieler weiterziehen darf oder nicht. Dazu muss er die richtige Koboldfarbe nennen, auf die der Pendel hinterher ausschlägt.
   
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Natürlich bleiben die Plättchen während des gesamten Spieles auf ihren Positionen. Die Spieler sollten sich also immer merken, auf welchen Kobold das Pendel bei einem bestimmten Plättchen zeigt! Nur so können sie ihre Wege schnellstmöglich zurücklegen.

 

Gelingt es einem Spieler, bis auf ein Plättchen zu ziehen, neben dem der lilafarbene Glückskristall mit dem gesuchten Symbol des Spielers liegt, nimmt er sich den Kristall in seinen Vorrat und deckt anschließend eine neue Aufgabenkarte auf.

Das Spiel wird solange fortgesetzt, bis ein Spieler vier lilafarbene Glückskristalle einsammeln konnte. Dieser Spieler ist dann der Sieger. [ih]

 ERKLÄRVIDEO
   
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Dieses Erklärvideo gibt es auch in einer vergrößerten > XL-Ansicht
 
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Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
tolles Spielmaterial
innovative Spieltechnik
neue Umsetzung eines
   Gedächtnisspiel-Prinzips
ENDE
  MINUS:
MINUS:

Glückssymbole sind nur
   schwer zu unterscheiden
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo:  Der "Schatz der Kobolde" ist eine hervorragend gelungene Umsetzung eines Lauf- und Merkspiels. Das Material, allem voran der große, durchsichtige Pendel-Kristall, ist ein echter Hingucker und lädt sowohl Kinder als auch mitmachende Erwachsene sofort zum Spielen ein. 

Das Spielprinzip besteht zunächst aus einem glücksorientierten Umherziehen und später aus gezielter Bewegung dank (hoffentlich) guter Gedächtnisleistung. Auch wenn zu Beginn des Spiels häufig keine weiten Züge gemacht werden können, so ist es die Auflösung durch das Pendel, die die Kinder trotzdem gebannt auf das Märchental blicken lassen. Natürlich wäre das gleiche Spielprinzip auch mit einfach umzudrehenden Farbplättchen möglich gewesen, allerdings hätte das Spiel dann nur halb so viel Charme.

Wären die Glückssymbole etwas kindgerechter ausgefallen, hätte ich dem Spiel eine glatte Ausstattungs-"10" gegeben. In der vorliegenden Form gleichen sie sich mitunter so sehr, dass es in unseren Testspielen doch häufig zu Verwechslungen kam. Dies mag zwar gewollt sein, ist für 5-Jährige jedoch etwas frustrierend. Hier sollte man mit den Kindern ausmachen, die Symbole eines jeden Spielers zuvor gemeinsam zu suchen.

Auch wenn der Spielablauf auf der bekannten Idee des "Ziehens, Erinnerns, Weiterziehens" basiert, hat sich der "Schatz der Kobolde" sofort in die Herzen unserer Kinder- (und Eltern)gruppe gespielt. Ein fast perfekter Kindertitel, der zudem sicherlich einen Top-Anwärter zum "Kinderspiel des Jahres 2010" darstellt.
(> Video)
 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
 
     

Gabi:  Dieses Spiel macht Freude! Fantasievolle Illustrationen, eine liebevolle Gestaltung, kindgerechtes haltbares Material, ein wenig Magie in der schönen, dem Spiel zu Grunde liegenden Geschichte, ein sich von allein bewegendes Pendel – das alles bietet eine faszinierende Mischung für Kinder. Magnetismus im Kinderspiel verursacht einen ganz eigenen Spielreiz. Auch wenn der Effekt ansich bereits dem einen oder anderen Kind bekannt ist, bleibt die Faszination des „sich wie von Zauberhand Bewegens" meist noch lange erhalten.

Die Spielregel ist einfach geschrieben und das Regelwerk auch für 5-jährige gut verständlich. Das gesamte Spiel basiert auf einer Memory-Variante, bei der es einen Weg zu finden gilt, dessen einzelne Wegplättchen (bzw. dort ansässige Kobolde) man sich gut merken sollte. Jedoch auch bei Unkenntnis hat man eine Chance von 1:4, den richtigen Kobold zu nennen. Das macht den Einstieg auch für jüngere Kinder leicht.

Als einziges Manko erweisen sich die Glückssteinsymbole, die teilweise selbst für einen Erwachsenen nicht leicht zu unterscheiden sind. Hier hilft nur eines: Miteinander die Symbole vergleichen und entdecken. Aber mal ehrlich, ist es nicht genau das, was das gemeinsame Spiel bezwecken soll? Kommunikation und Teamwork können so bereits ab dem frühesten Alter spielerisch trainiert werden.

Da der Spielverlauf zügig bleibt und die Rundenzeiten dem frühen Alter angemessen erscheinen, kommt auch bei mehreren Spielrunden keine Langeweile auf. Der Weg kann nach jeder Runde verändert werden. Auch die drehbaren Wegplättchen, die dann einen neuen Kobold anzeigen, bewirken stets neue unvorhersehbare Runden. "Der Schatz der Kobolde" ist für mich auf jeden Fall ein großer Favorit bei der Wahl zum "Kinderspiel des Jahres"
.  (> Video)
 

 
   KULT-FAKTOR
      Zweitmeinung
 
Ende
 
 

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