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Spiel-Fakten:

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Genre: Quiz
Erscheinungsjahr:
2016
Verlag: moses Verlag  ..i..
Autoren: Heinrich Glumpler, Marco Teubner
Spieleranzahl: 2 bis X
Alter: ab 12 Jahren
(eher: ab 14 Jahren)
Spieldauer: 30 bis 40 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Wissen 

leer
     
   

 

 
Kneipenquiz
Das Original
...

Was wir nicht wissen, wissen wir gemeinsam!

Das Hauptproblem bei Quizspielen ist meistens die Suche nach Mitspielern. Niemand blamiert sich gern vor seinen Freunden. Da geht das "Kneipenquiz" neue Wege!
 

 
In der kooperativen Spielweise entscheiden sich die Spieler zunächst für einen Schwierigkeitsgrad (leicht / mittel / schwer), der sich allerdings nicht auf die Fragen, sondern das Voranschreiten der virtuellen Gegner bezieht. Diese werden in jedem gewählten Level repräsentiert durch vier Flaschen, die je nach Level weniger schnell oder eben schneller nach vorn preschen. Die Spieler werden durch die Eule vertreten. Die Spielschachtel beinhaltet einen ausklappbaren Punkteplan, zudem bietet die "Theke", in der das Spielmaterial in zwei Schubladen untergebracht ist, Ablagefläche für die Plättchen, die man - passend zum Schwierigkeitsgrad - in zwei Stapeln (verdeckt gemischt) auslegt.



Los geht's. Gespielt werden 5 Runden mit jeweils 5 Fragen (je 5 Fragen befinden sich auf jeder Quizkarte). In jeder Runde werden 5 Plättchen aufgedeckt und dann die 5 Fragen vorgelesen. Bei jeder Frage beraten sich die Spieler, welche Antwort sie gemeinsam notieren. Zudem weisen die Spieler jeder Frage ein Plättchen zu. Die Plättchen zeigen entweder eine der Flaschen (also die virtuellen Gegner) mit einer grünen und einer roten Zahl oder aber eine Eule mit einer gelben Zahl.



Wurden alle 5 Fragen einer Karte beantwortet (= notiert), wird aufgelöst. Für jede richtige Antwort rückt die Eule 1 Feld vor. Zudem rückt die auf dem der Frage zugewiesenen Plättchen angezeigte Flasche um so viele Felder vor, wie die grüne Zahl vorgibt. Bei einer falschen Antwort marschiert die Flasche so viele Felder nach vorn, wie es die rote Zahl anweist. Die Eule bleibt dann stehen. Sollten die Spieler einer Frage ein Eulenplättchen zugewiesen haben, laufen die virtuellen Gegner nicht nach vorn, bei einer richtigen Antwort der Spieler spendiert das Plättchen jedoch zusätzliche Felder, die die Eule nach vorn gezogen wird.



Steht die Eulenfigur nach 25 Fragen (also 5 durchgespielten Fragekarten und 25 verteilten und ausgewerteten Plättchen) VOR den Flaschen, gewinnen die Spieler gemeinsam, ansonsten verlieren sie.

Als Variante lässt sich das Spiel auch semikooperativ spielen. Dann entfallen die virtuellen Gegner und die Plättchen. Stattdessen wählt jedes Team eine der Flaschen als Spielfigur - und beantwortet die Fragen dann jeweils mit seinen Teammitgliedern. Das Team, das nach 25 Fragen vorne liegt, gewinnt. [ih]
...
 
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    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
tolle neue Quizspielidee
kooperative Spielweise verhindert
   das Bloßstellen von Spielern
sehr guter Fragenkatalog
liebevolle Gestaltung
ENDE
  MINUS:
MINUS:
manchmal entscheidet beim
   Nichtwissen das Glück
Verpackung ist witzig, aber nicht
   übermäßig praktisch
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Ingo: Quizspiele sind bei vielen Spieletreffs (oder auch in vielen Familien oder Freundeskreisen) immer wieder ein leidiges Thema. Es ist vielleicht nicht einmal das Desinteresse an einem bestimmten Spiel an sich, viel mehr haben viele Menschen einfach ein Problem damit, ihr Wissen bzw. eben ihr Nichtwissen vor anderen Spielern zu offenbaren. Hier geht das vorliegende "Kneipenquiz" endlich einen neuen Weg. Gespielt wird im Team, kooperativ - am besten gegen die virtuellen Gegner, denn dann entwickelt das Spiel sein volles Potential.

Zunächst einmal ist die Gestaltung des Spiels überaus liebevoll. Doch was wirklich zählt, ist der Inhalt. Bei einem Quizspiel ist dies der Fragenkatalog. Und der ist erfrischend herausfordernd. 30 Partien lassen sich mit den beiliegenden Fragekarten ohne Wiederholung absolvieren. Das ist schon mal ordentlich, zumal die erste Erweiterung mit 250 neuen Fragen für wenig Geld bereits erhältlich ist (Stand: August 2017). Inhaltlich gibt es eine bunte Mischung aus offenen Wissensfragen, aus einigen wenigen Fragen mit Alternativantworten, aber auch aus vielen Fragen, die zu Diskussionen anregen, da ihre Antworten mehr erschlossen als gewusst werden müssen. Diskussionen - davon lebt das Spiel. Wie viele Mitspieler es gibt, ist unerheblich. Zwar gibt die Schachtel eine Spielerzahl von 3 bis 6 vor, das Spiel funktioniert aber auch zu zweit oder in einer Schulklasse mit 30 Spielern. Entscheidend am Spaß jedes Einzelnen ist das Interesse, über Lösungsvorschläge nachzudenken. Das Schöne ist, dass in so einer bunt gemischten Gruppe meistens immer ein Experte für einen Wissensbereich am Tisch sitzt. Und wenn nicht, kann man sich beraten und ausdiskutieren, welche Antwort man als die gültige notiert. Dabei muss man nicht streng konzentriert am Spieltisch sitzen. Es langt, wenn man sich in einer gemütlichen Runde zusammenfindet. Niemand muss sich bei jeder Frage aktiv beteiligen, jeder kann jederzeit zwischendurch aus- und wieder einsteigen. Das ist mal Quiz in Wohlfühlatmosphäre, ohne dabei langweilig zu sein.

Interessant bleibt das Spiel nicht nur wegen der doch vielen Aha-Effekte beim Auflösen, nicht nur wegen der Freude über eine richtige Antwort oder dem Ärgern bei einer falschen - es kann auch taktiert werden, wenn wir gegen die virtuellen Gegner spielen. Welcher Frage ordne ich welches Plättchen zu? Das ist mitunter ganz schön tricky, um nicht schnell abgehängt zu werden... Ja, manchmal kann einem auch das Glück bzw. das Pech beim Ziehen der Plättchen in Kombination mit den dann gestellten Fragen den Sieg streitig machen. Oder man weiß bereits vor Ende des Spiels, das man verloren hat. Das wäre, neben der etwas unpraktischen Verstauung des ganzen Materials in den kleinen Schubladen, aber auch schon mein einziger wirklicher Kritikpunkt. Das Alphaspieler-Problem, das kooperative Spiele gern mal haben, kann ab und zu einmal zu Tage treten, allerdings kann man dem mit der alten "Mehrheit siegt"-Abstimmung im Zweifelsfalls entgegenwirken. Die Variante, in der Team gegen Team spielt, fand bei uns keinen Anklang. Das Spiel lebt, wie schon gesagt, eben mehr von der lauten Plauderei mit den Mitspielern. Und die vollkooperative Spielvariante ist beim "Kneipenquiz" so stark, das man nicht noch mit den aneren Spielern in Konkurrenz treten muss.

Für mich ist "Kneipenquiz - das Original" eines der besten, wenn nicht DAS beste Quizspiel auf dem derzeitigen Brettspielemarkt. Für alle Quizfans ein Muss, Nicht-Quizzer brauchen sich aber nicht scheuen, mitzuspielen. Das Spiel sorgte bei unseren Spieletreffs nach meiner vorangestellten Entwarnung, dass sich hier niemand blamieren wird, bereits für sehr unterhaltsame Spielrunden - und das auch mit den Mitspielern, die sonst bei manchen Wissensspielen am liebsten auf die Straße flüchten würden... Wenn DIE einem Quizspiel bei unserer internen Teamwertung 7 Kultpunkte geben, ist das schon echt eine Auszeichnung. Und von mir, der Quizspiele schon immer echt gern mag, gibt's mit den winzigen Abzügen in der B-Note, nahezu perfekte 9 Kultpunkte; für alle echten Quizfans unter sich sogar die Höchstwertung! Klasse! Ich freue mich jedenfalls schon sehr auf die Erweiterungssets!
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   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
   KULTFAKTOR: TEAM-TREND  
...
   Ingo
   Matthias
   Carsten
   Dän
   Gerhild
   Torsten
   Ulf
Ende
 
 

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