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So funktioniert's:
Zunächst wird der
dreidimensionale Spielplan mithilfe der Anleitung in der
Spielschachtel als Palast zusammengesetzt. Jeder Spieler
erhält eine Übersichtskarte, drei Händler vom Nil, fünf
Talente, eine farbige Korruptionspyramide und zwei
zugehörige Anubis-Figuren.

Kleopatras
Palast vor dem Ausbau. |
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Unverbautes
Spielmaterial: Mosaike und Bauelemente. |
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Nun
werden die Karten gemischt und jeder Spieler bekommt
drei Karten verdeckt auf die Hand. Die übrigen Karten
bilden den Nachziehstapel, der jedoch erst einmal
geteilt wird. Einer der beiden entstandenen Stapel wird
aufgedeckt. Beide Stapel werden nun miteinander
gemischt, so dass es nun sichtbare und verdeckte Karten
im Stapel gibt! Die drei obersten Karten des Stapel
werden nun als erste Reihe ("Markt") auf den Tisch
gelegt, ohne dabei ihre aktuelle Sichtbarkeit zu
verändern.
Jeder
Spiele hat in jeder Runde eine Aktion zur Verfügung.
Entweder besucht er den Markt oder er besucht den
Steinbruch.

Die Spielkarten. |
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Die Händler. |
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Den Markt
besuchen:
Der
aktive Spieler wählt eine beliebige Reihe (A,B,C)
des Marktes aus und nimmt die Karten auf die
Hand. Er darf max. 10 Karten auf der Hand
halten. Überschüssige Karten muss er entweder
ablegen (neben dem Nachziehstapel wird ein
Ablagestapel gebildet) und dafür ein
Korruptionsamulett nehmen, das er in die eigene
Korruptionspyramide steckt, oder alle Karten
trotzdem behalten, dann aber für jede
überzählige Karte ein Amulett nehmen. Hat der
Spieler seine Aktion durchgeführt, wird der
Markt wieder aufgefüllt.
Die Karten gehören
verschiedenen Kategorien an. Um etwas zu
erbauen, werden Handwerker und Baustoffe
benötigt. Die Sobek-Anbeter haben
Sonderfunktionen. Jede dieser 11 Charaktere
besitzt eigene Kosten und eigene Fähigkeiten,
z.B. kostet der Schmuggler bei seinem Einsatz
ein Korruptionsamulett und kann die Handkarten
für diese Runde auf die Weise erhöhen, dass alle
Karten für nur ein Korruptionsamulett behalten
werden dürfen.

Die Korruptionsmarker
werden in die farbigen Pyramiden gesteckt. |
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Den Steinbruch
besuchen & den Palast ausbauen:
Im
Steinbruch kann der Spieler ein oder mehrere
Bauelemente für den Palastbau erwerben. Er
bezahlt sie mit Ressource-Karten oder Händlern
vom Nil. Nach dem Kauf darf der Spieler sie
sofort an den Palast anbauen. Dafür erhält der
Spieler eine bestimmte Anzahl von "Talenten".
Auf der Rückseite der Übersichtskarte kann man
die spezielle Wertung der einzelnen Elemente
nachlesen, z.B. erhält der Spieler für den Bau
des Throns 12 Talente. Zusätzliche Talente
können durch den Bau mehrerer Elemente in einem
Zug erworben werden.
Auch Mosaike
gelten als Anbau an den Palast. Wird ein Mosaik
so angelegt, dass es einen freien Platz im
Palastgarten verursacht, in den kein anderes
Mosaik mehr passt, gilt dieser Platz als
Heiligtum und darf mit einer eigenen
Anubis-Figur markiert werden. Es darf eine
Überprüfung der im Steinbruch verbliebenen
Mosaik-Teile stattfinden, um zu ermitteln, ob
der frei Platz tatsächlich ein Heiligtum ist.
Wird eine Element-Art vollendet (z.B. alle
Sphinxe), muss die Kleopatra-Figur um ein Feld
in Richtung Palasttor gezogen werden.

Die Würfel
des Hohepriesters |
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Die
Talente |
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Zuletzt wirft der
Spieler die Würfel des Hohepriesters.
Alle Würfel mit dem Priestersymbol werden auf
den Altar des Hohepriesters gelegt. Alle leeren
Seiten kommen auf ihren Platz neben den Altar
zurück. Wurde der fünfte Würfel mit dem Symbol
des Hohepriesters auf dem Altar platziert,
müssen alle Spieler ein Opfer bringen. Dazu
nehmen sie eine beliebige Anzahl an Talenten
verdeckt in die Hand. Auf ein Zeichen hin zeigen
alle Spieler ihr Opfer offen. Der großzügigste
Spieler darf drei seiner Korruptionsamulette
abgeben. Der Spieler mit dem zweithöchsten
Betrag an Talenten jedoch erhält ein neues
Korruptionsamulett, der nächste dann zwei
Amulette, dann drei usw.

Nach und nach wird der
Palast immer weiter ausgebaut. |
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Spielende:
Erreicht Kleopatra das letzte Feld vor dem Tor,
endet das Spiel. Für jede Karte, die ein Spieler
noch auf der Hand hält, bekommt er ein weiteres
Korruptionsamulett.
Jeder Spieler darf
nun noch in jedes Feld eines eigenen Heiligtums
(freie Felder rund um die eigenen Anubis-Statuen,
die von Mosaiken umschlossen wurden) ein Amulett
legen.
Wer hat am Ende
die meisten Korruptionsamulette? Dieser
Spieler wird dem Krokodil zum Fraß vorgeworfen -
er kann daher nicht gewinnen. Alle anderen
Spieler zählen nun ihre Händler, die jeweils 3
Talente einbringen, und zu bereits gesammelten
Talenten hinzuaddiert werden. Es gewinnt der
reichste Spieler.
[go] |