Genre: Würfel
Erscheinungsjahr: 2012 Verlag: Kosmos
..i.. Autor: Reiner Knizia Spieleranzahl: 2 bis 4 Alter: ab 8 Jahren Spieldauer: ca. 20 Min.
Einstiegslevel:
Glück
Taktik
leer
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Keltis
Das Würfelspiel
Steinige
Würfelpfade Eine Würfelspielvariante
fehlte bislang noch im Portfolio
des "Spiel des Jahres 2008". Gut
4 Jahre nach der Auszeichnung
liefert Reiner Knizia dies nun
nach.
So funktioniert's:
Jeder Spieler erhält vier
Kleeblatt-Steine in der Farbe seiner Wahl. Wie
beim großen "Keltis", dem Spiel des Jahres 2008,
gilt es, diese Steine auf den fünf Pfaden des
Spielplans (hier eine zusammen gepuzzelte
Minivariante) möglichst weit nach vorn zu
bringen.
Auf den Symbolpfaden rücken
die Spieler ihre Kleeblattsteine möglichst weit nach
vorn.
Wer am Zug
ist, würfelt alle 5 Würfel. Danach darf der
Spieler beliebig viele Würfel herauslegen und
die restlichen Würfel ein zweites Mal werfen,
dann steht das Endergebnis fest. Für 2 oder mehr
gewürfelte Wunschsteine erhält der Spieler ein
Wunschsteinplättchen.
Aus
den erwürfelten Symbolen sucht sich der Spieler
eines aus und zieht einen seiner vier
Spielsteine auf dem entsprechenden Pfad so viele
Felder nach vorn, wie Symbole dieser Art zu
sehen sind. Wichtig: Pro Spielzug darf immer nur
ein Symbolpfad bedient werden! Auf jedem Pfad
kann jeder Spieler immer nur einen eigenen Stein
einbringen. Auch muss immer die volle Anzahl an
Feldern weiter gerückt werden, d.h. mit 3 blauen
Symbolen MUSS der Spieler, wenn er sich zum
Vorwärtsziehen entschließt, auch 3 Felder nach
vorn wandern (es sei denn, er kommt auf dem
Zielfeld an). Es dürfen mehrere Spieler auf
einem Feld stehen. Allerdings darf der Spieler
jederzeit als Alternative auf das Weiterziehen
verzichten.
Statt auf Karten befinden sich die Keltis-Symbole
diesmal auf Würfeln.
Die
Wunschsteine liefern am Spielende - je nach Anzahl -
Sieg - oder Minuspunkte.
Beim Erklimmen
der Pfade kann es passieren, dass ein Spielzug
auf einem Sonderfeld endet:
- Ist ein Wunschstein zu sehen, erhält der
Spieler ein entsprechendes Plättchen.
- Ist ein Kleeblatt zu sehen, darf der Spieler
einen beliebigen seiner Steine ein weiteres Feld
nach vorn ziehen.
- Ist ein Kobold zu sehen, bekommt der Spieler
direkt einen kompletten neuen Spielzug (er
würfelt also erneut).
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Jedes Feld
eines Pfades ist mit einem Punktewert verknüpft.
Die ersten Felder der Pfade bescheren dem
Spieler am Spielende Minuspunkte, wenn sich bei
der Schlusswertung noch ein eigener Stein auf
einem dieser Felder befindet.
Spielende: Gelangt eine
bestimmte Anzahl an Kleeblattsteinen (egal, von
welchen Spielern und in Abhängigkeit der
Spieleranzahl) in den Zielbereich (die oberen 3
Reihen jedes Pfades), endet das Spiel. Jeder
Spieler bekommt Punkte entsprechend der Position
seiner Steine. Hinzu werden die Plus- (oder
Minus-)Punkte der Wunschsteinplättchen gezählt.
Wer die meisten Punkte machen konnte, gewinnt.
Die Rückseite des
Spielplans sperrt einige Felder mit einem Kreuz.
Variante: Die Rückseite
des Spielplans bietet eine zusätzliche
Herausforderung. Dort nämlich sind einige Felder
blockiert. Hier dürfen Spielzüge nicht enden.
Die Felder müssen in einem Zug dann jeweils
übersprungen werden, was das Vorankommen
erschwert. Ansonsten gelten die Regeln des
Grundspiels. [ih]
Vielen Dank an KOSMOS für ein
Rezensionsexemplar!
ERKLÄRVIDEO
leer
Dieses Erklärvideo gibt es auch in einer vergrößerten
>
XL-Ansicht
PLUS:
PLUS:
gelungene Umsetzung des
großen Brettspiels
einfacher Zugang, dennoch
taktische Ansätze
ENDE
MINUS:
MINUS:
spielt sich ein wenig trocken
keine Interaktion während des Spiels
leer
PUNKTE-CHECK:
SPIELIDEE
Originalität, Regeln
AUSSTATTUNG
Material, Umfang
SPIELABLAUF
Mechanik, Einfluss
Ingo: Fast schon
hätte man denken können, der Erfolg von "Keltis"
hätte so langsam seinen Zenit überschritten.
Doch Reiner Knizia legt nach. Und so beschert
uns KOSMOS nun auch eine Würfel-Variante des
2008 zum "Spiel des Jahres" gekürten
Steine-Rennens.
Vieles wird "Keltis"-Fans bekannt vorkommen -
und das ist auch durchaus positiv zu sehen. Das
Grundprinzip des Brettspiels wurde hier auf ein
Würfelkonzept übertragen, das leicht zu erlernen
und dennoch taktisch geprägt ist. Natürlich ist
- das liegt nun einmal in der Natur eines
Würfelspiels - das Glück ein entscheidender
Faktor, dennoch müssen die Spieler
Entscheidungen treffen.
Das trickreiche Hauptelement des großes Spiels
war die auf- bzw. absteigende Sortierung von
Spielkarten, die die Steine auf ihren Pfaden
nach vorn führten. Da die Würfel nur einfache
Symbole zeigen, entfällt diese Sortiererei.
Dafür lassen sich gleich nun mehrere Schritte in
einem Zug absolvieren, doch das muss nicht immer
hilfreich sein - schließlich sollte man bestrebt
sein, möglichst viele Sonderfelder zu treffen.
Insbesondere die Wunschsteine sind von immenser
Bedeutung, denn sammelt man sie nicht in
ausreichender Menge, kassiert man am Ende
saftige Strafpunkte. Die Rückseite des
Spielplans bringt dann noch zusätzliche Taktik
ins Spiel, da man dort nun stets auch die
blockierten Felder berücksichtigen muss.
Wer "Keltis" kennt und liebt, wird in dem
Würfelspiel eine gelungene Reise-Alternative
finden. Wer "Keltis" noch nicht kennt, erhält
mit dem Spiel einen günstigen und leichten
Einstieg, sofern er ein einfaches
Zwischendurchspiel sucht, wenngleich das
Brettspiel natürlich noch etwas mehr Finesse
bietet. Mit einem Problem hat jedoch auch diese
Version zu kämpfen: Das Spiel ist nach wie vor
solitär geprägt und kommt thematisch und
spielerisch - im Gegensatz zu Würfelspielen wie
z.B. "Heckmeck am Bratwurmeck" - eher trocken daher.
In Abhängigkeit von der Spielerwartung dennoch
gute 6 bis 7 Punkte!
KULT-FAKTOR
(Langzeit-)Spielreiz
Ende
NO.1
Dieses Spiel wurde in der Datenbank Luding.org als
erstes von SPIELKULT.de getestet!
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