www.spielkult.de  

Kontakt    Partner

Suche

 
   
   
   

START | SPIELETESTS | VIDEOS | EXTRAS | LINKS | SHOP

   
   

  Themen          A bis Z          Neuheiten          Verlage

   
         
 
Zurück zur Übersicht

Spiel-Fakten:

FamilieStrategie & AufbauWissen & RatenParty & KommunikationLogik & Kombination
KinderKarten
Würfel & GlückAktion & GeschicklichkeitLernen

Genre: Familie
Erscheinungsjahr:
2010
Verlag: Kosmos Verlag  ..i..
Autor: Reiner Knizia
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: ca. 45 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
Anzeige  

 
   
 
  Keltis: Das Orakel
 
Die Macht der Steine
Noch taktischer als die erste Erweiterung, kommt das neue eigenständige "Keltis" daher. Statt verschiedenen Pfaden gibt es nun eine Steinspirale.
 


     

So funktioniert's:
Das Spielprinzip von "Keltis" dürfte mittlerweile fast jedem bekannt sein. Die Spieler sammeln Karten, legen sie solitär in Farbreihen vor sich aus und bewegen damit ihre Spielfiguren.


Der neue Spielplan: Statt verschiedenen Steinpfaden, gibt es nun eine große Spirale.
   
Jeder Spieler bildet nach wie vor eigene Farbreihen aus den Zahlenkarten, auf- oder absteigend sortiert .
   

Während bisher verschiedene "Pfade" zum Ziel führten, setzt das "Orakel" nun auf einen einzelnen, durchgängigen Pfad in Form einer Spirale, die von außen nach innen durchlaufen wird. Dabei bewegen sich die Spieler grundsätzlich nur vorwärts. Eine Rückwärtsbewegung ist nur über eine Spezialaktion möglich.

Jeder Spieler besitzt 3 Spielfiguren, die er, vom Startfeld aus, möglichst weit nach vorn bringen sollte, denn je weiter er ins Innere der Spirale vordringt, umso mehr Punkte gibt es am Ende. Wer Figuren zu früh zurücklässt, muss sogar mit Minuspunkten rechnen.

Jeder Spieler erhält 8 Handkarten vom verdeckten Nachziehstapel. Der erste Spieler spielt nun seine erste Handkarte aus und bildet damit vor sich die erste Farbreihe. Anschließend setzt er eine seiner Spielfiguren auf das nächste Feld dieser Farbe und führt dort eine Aktion aus, die durch das ausliegende Wegeplättchen vorgegeben wird. Die Wegeplättchen wurden vor Spielbeginn zufällig auf die kleinen Spielfelder verteilt. Die großen Spielfelder der Spirale sind hingegen mit den "Wunschsteinplättchen" belegt.


Jedes Feld ist mit einem Wegeplättchen bestückt.
   
Die "Spirale" (Plättchen neben der weißen Figur) ermöglicht einen Rückwärtszug.
   

Folgende Plättchen sind im Spiel:
- Punkte: Die gezeigten Punkte werden direkt auf der Siegpunkteliste markiert.
- Kleeblatt: Der Spieler darf, wenn er möchte, auf das nächste Feld ziehen, das dieselbe Farbe hat wie das Kleeblatt.
- Spirale: Der Spieler darf auf ein beliebiges Feld zurück (!) ziehen, um so nachträglich evtl. verpasste Vorteile einzusammeln.
- Kobold: Eine bereits ausgespielte Karte in einer der eigenen Kartenreihen darf wieder zurück genommen werden.
- Wunschstein / Spiegel: Diese Plättchen nimmt der Spieler an sich und behält sie bis zum Spielende.

Nach dem Ausführen der Aktion ergänzt der Spieler seine Kartenhand wieder auf 8 Karten. Dann ist der nächste Spieler dran.

leer
leer

Eine Aktion powered by SPIELKULT.de

Möchte der Spieler im weiteren Verlauf Bewegungen ausführen, so kann er ausgelegte Kartenreihen verlängern. Dabei gilt: Für jede Farbe darf jeder Spieler nur eine einzige Kartenreihe besitzen, welche entweder auf- oder absteigend sortiert sein muss. Liegt beispielsweise eine gelbe 2 aus, kann der Spieler die Reihe mit einer weiteren gelben 2 oder einer höheren gelben Karte verlängern, wenn er aufsteigend sortiert. Achtung: Jeder Spieler darf stets nur an seinen eigenen Reihen anlegen, niemals beim Gegner!

Kann oder möchte ein Spieler in einer Runde keine Karte anlegen, muss er eine Handkarte auf einen der Ablagestapel werfen. Jede Farbe besitzt dabei einen eigenen Stapel. Die Ablagestapel werden von allen Spielern gemeinsam genutzt. Beim Nachziehen der Handkarten kann der Spieler zudem entweder eine Karte vom Nachziehstapel nehmen oder aber die oberste Karte von einem der Ablagestapel aufnehmen.

Einmal pro Partie darf jeder Spieler eine Kobold-Wertung auslösen - nämlich dann, wenn es ihm gelingt, alle 3 eigenen Figuren auf Felder zu stellen, die mit einem Koboldplättchen belegt sind. Verteilen sich die Figuren auf 3 verschiedene Felder, so gibt dies 15 Bonuspunkte, bei 2 verschiedenen Feldern immerhin noch 10, und bei nur einem Feld dann noch 5 Bonuspunkte.


Neu im Spiel ist die neutrale Spielfigur, die sogenannte Orakelpriesterin. Sie kann anstatt eigener Figuren bewegt werden.
   
Sie darf maximal so weit gezogen werden, wie die grüne Zahl in der Mitte vorgibt (hier maximal 2 Felder).
   

Ganz neu ist die neutrale Figur, die Orakelpriesterin. Spielt ein Spieler eine Handkarte aus und legt sie in eine seiner Farbreihen, so kann er, anstatt eine eigene Figur zu bewegen, auch die Priesterin vorwärts ziehen - und zwar um maximal (!) so viele Felder, wie die kleine grüne Zahl in der Mitte der ausgespielten Zahlenkarte vorgibt. Schafft es der Spieler, die Priesterin auf ein Feld mit einer eigenen Figur zu ziehen, erhält er 5 Bonuspunkte. Die Priesterin zieht nur vorwärts - ein Rückwärtsziehen (über ein Spiralplättchen) ist nicht möglich, d.h. kommt die neutrale Figur im Ziel an, wird sie aus dem Spiel genommen.

Das Spiel endet, wenn ein Spieler 3 Figuren in den Zielbereich (rot markierte Zahlen) gebracht hat ODER 5 Figuren im Zielbereich stehen (egal, von welchen Spielern) ODER der Nachziehstapel aufgebraucht wurde.


Gesammelte Wunschsteine bringen am Ende wertvolle Punkte.

Es erfolgt die Schlusswertung. Jede Figur bringt die Punkte, die neben dem Feld aufgedruckt sind, auf dem die Figur steht (evtl. auch Minuspunkte!).

Dazu erhält der Spieler Punkte für gesammelte Wunschsteine. Eine Tabelle gibt vor, wie hoch die Punktezahl ausfällt. Achtung! Hat ein Spieler nur einen einzigen oder sogar gar keinen Wunschstein gesammelt, gibt es auch hier Minuspunkte. Gesammelte "Spiegel" dienen als Multiplikator; d.h. jeder Spiegel bringt noch einmal die Punktezahl ein, die die gesammelten Wunschsteine eingebracht haben (positiv oder negativ).

Wer nach der Endwertung auf der Punkteleiste am weitesten vorn steht, ist der Sieger.  [ih]

Vielen Dank an KOSMOS für ein Rezensionsexemplar!

eer
 ERKLÄRVIDEO

leer
Dieses Erklärvideo gibt es auch in einer vergrößerten > XL-Ansicht
 
Links
 Folgen Sie SPIELKULT.de:
   Facebook     Twitter
     
    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
jetzt noch taktischer
eingängiges Prinzip
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Leichtigkeit geht
   zunehmend verloren
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo:  Als zu simpel ist es verschrien, das "Spiel des Jahres 2008" - zumindest im Kreis der Vielspieler. Dazu muss man sagen, dass "Keltis" (> Test) sich jedoch prima als leichtes Familienspiel eignete bzw. auch heute noch eignet. Das Spielprinzip (Karten sortieren, Steine bewegen) ist eingängig und leicht verständlich.

Mit "Keltis: Das Orakel" ist nun ein neues, eigenständiges Spiel erschienen. Die höhere Altersvorgabe lässt bereits vermuten, dass hier einiges verändert wurde. Dies ist in der Tat der Fall. Während das Grundprinzip des Kartensammelns erhalten blieb, findet man - statt einzelner Steinpfade - eine große Spirale, die von außen nach innen durchlaufen wird.

Neue Aktionsplättchen (Kobolde, Spirale) erhöhen dabei die Möglichkeiten, die man bei der Bewegung seiner Figuren besitzt. Besonders das taktische Rückwärtsziehen ist dabei von nicht unerheblicher Bedeutung.

Mit der neutralen "Orakelpriesterin" wurde, ebenso wie mit den "Spiegeln", ein weiteres Taktikelement geschaffen.  Alle diese Elemente lassen die bisher hohe Glückslastigkeit zunehmend in den Hintergrund treten, was ich als sehr angenehm empfinde.

Der Wehrmutstropfen: "Keltis" war ein Spiel, das die ganze Familie "unter dem Weihnachtsbaum" spielen konnte; ein Spiel, bei dem man Spaß haben konnte, ohne viel nachzudenken. Genau diese Leichtigkeit geht nun zunehmend verloren. Zudem ist die Idee der "neuen" Bewegungsform auch nicht ganz taufrisch, erinnert sie doch stark an Spiele wie "Cartagena", "Atlantis" oder "Big Points".

Trotzdem: "Keltis: Das Orakel" ist spielerisch sicher das interessanteste "Keltis", das bisher auf dem Markt ist. Wem das Grundspiel zu seicht war, der wird hier neue Herausforderungen finden. (> Video)

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
 Anzeige
leer
 
 
 

 > So testen wir
     
  Alle Spiele
von A bis Z:

 
Auswahl
# A B C
D E F G
H I J K
L M N O
P Q R S
T U V W
X Y Z #
 

 

 

 

 

 

 
   

(C) SPIELKULT.de - Impressum  -   ^   -  kostenlose counter

   
 
  Anzeige