Genre: Karten, Party
Erscheinungsjahr: 2011 Verlag: Amigo Spiele
..i.. Autor: Haim Shafir Spieleranzahl: 2 bis 10 Alter: ab 8 Jahren Spieldauer: ca. 20 Min.
Einstiegslevel:
Glück
Initiative
leer
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Kakadoo
"Ene Besuch
im Zoo"... In diesem
UNO-ähnlichen Spiel versuchen
die Spieler, ihre Handkarten
möglichst schnell loszuwerden.
Doch nicht nur passendes Anlegen
ist gefragt - es wird laut!
So funktioniert's:
Die
99 Tierkarten (Katzen, Hunde, Bienen, Stiere,
Ziegen, Esel, Kakadus, Löwen und Fische - in den
vier Farben Rot, Blau, Gelb und Grün) werden
gemischt. Jeder Spieler zieht 8 Karten auf die
Hand. Die oberste Karte des Nachziehstapels wird
offen ausgelegt.
Die verschiedenen Tiere
gibt es jeweils in vier verschiedenen Farben.
Der
Startspieler beginnt, danach folgen alle Spieler
im Uhrzeigersinn. Wer an der Reihe ist, spielt
eine Handkarte auf die offen ausliegende Karte
in der Tischmitte aus. Dabei gilt: Die neue
Karte muss entweder die gleiche Farbe oder aber
das gleiche Tier zeigen. Entscheidet man sich
für ein bestimmtes Tier, so können auch gleich
mehrere Handkarten dieser Tiersorte auf einmal
ausgelegt werden.
Nun
muss bei jeder ausgespielten Karte immer das
passende Tiergeräusch nachgemacht werden (eine
Katze miaut, ein Hund bellt etc. - bei gleich
mehreren Karten, die man auf einmal ausspielt,
muss auch entsprechend oft miaut, gebellt,...
werden). Eine Ausnahme sind die roten Karten:
Hier darf KEIN Geräusch von sich gegeben werden!
Diese Regeln gelten nicht für die Löwen und die
Fische. Während ein Fisch eine Jokerkarte
darstellt und so eine beliebige Farbe annehmen
kann und es dem Spieler erlaubt, danach eine
passende Handkarte auszuspielen, ist der Löwe
das einzige Tier, das man - statt mit einem
begleitenden Geräusch - mit dem Ausspruch "Hallo
Ihre Majestät" auslegt. Auch in roter Farbe wird
dieser Spruch benötigt, allerdings gilt es dann
auch noch zusätzlich aufzustehen.
Der Löwe hat als
Majestät so seine eigenen Regeln.
Der Kakadu lässt den nachfolgenden Spieler
aussetzen.
Einige Tiere haben dann noch Spezialfunktionen,
die unabhängig von den zuvor beschriebenen
Standardregeln zum Einsatz kommen:
- Jeder ausgespielte Kakadu (Begleitgeräusch: "Kakadoo!")
lässt den nachfolgenden / die nachfolgenden
Gegner einmal aussetzen.
- Ein Esel ("Ih-ah!") läutet eine Eselsrunde
ein. Eine Runde lang dürfen nun NUR Esel
ausgespielt werden!
Wer
die offen ausliegende Karte nicht bedienen kann,
muss eine Strafkarte vom Nachziehstapel ziehen.
Wer hingegen einen Fehler macht (z.B. fehlendes
oder falsches Geräusch etc.) muss gleich 4
Strafkarten ziehen.
Wer
als Erster, nachdem dies in der Runde zuvor
durch "Letzte Karte!" angekündigt wurde, seine
letzte Handkarte fehlerfrei abwirft, gewinnt.
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Varianten:
- "Roter Alarm": Bei einer offen ausliegenden
roten Karte muss generell geschwiegen werden!
Auch "Letzte Karte" oder der Löwen-Gruß sind nun
tabu.
- "Die dritte Ziege": Werden nacheinander
mehrere Ziegen ausgespielt, so ändert sich bei
jeder dritten Ziege die Spielrichtung.
[ih]
PLUS:
PLUS:
schnelle UNO-Variante
witzige Partystimmung
ENDE
MINUS:
MINUS:
keine
neue Spielidee
nichts für Schüchterne
leer
PUNKTE-CHECK:
SPIELIDEE
Originalität, Regeln
AUSSTATTUNG
Material, Umfang
SPIELABLAUF
Mechanik, Einfluss
Ingo: So langsam können
wir uns mit unserer Spielgruppe als
Tierimitatoren beim "Supertalent" anmelden.
Immer wieder haben Spiele in letzter Zeit auf
das Nachahmen von Hunden, Katzen und größerem
Getier gesetzt - "Silenzio" und "Tarantel Tango"
zum Beispiel. Und so macht es auch "Kakadoo".
Vom Spielprinzip erinnert Amigos preisgünstiges
Kartenspiel an die Klassiker "Mau Mau" oder
"UNO". Farben bzw. Bilder bedienen, mit
Spezialkarten die Gegner ärgern - alles nicht
neu. Partystimmung kommt dann jedoch beim
lautstarken "Ih-ah"-Gebrüll, beim Bellen und
Summen, beim Muhen und Mähen auf. Zumindest
unter Spielern, die sich gern einmal zum Affen -
welcher hier übrigens fehlt - machen;
schüchternen Zeitgenossen mag ich das Spiel
weniger empfehlen.
Im Spiel mit Kindern müssen Erwachsene dann, wie
so oft bei Spielen dieser Art, wieder einmal des
Öfteren eingestehen, dass ihre
Konzentrationsfähigkeit und Auffassungsgabe
nicht so gut bestellt ist wie die des
Nachwuchses. Aber das macht ja nichts, denn ein
Spiel wie "Kakadoo" spielt man eh hauptsächlich
des Spaßes wegen.
Spaß macht das Spiel dann auch durchaus,
wenngleich es optisch zwar zweckmäßig, aber ein
bisschen langweilig daherkommt und für alle
Besitzer eines der zuvor genannten Spiele wenig
Neues bietet.
KULT-FAKTOR
(Langzeit-)Spielreiz
Ende
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