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Spiel-Fakten:

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Genre: Taktik, Bluff
Erscheinungsjahr:
2010
Verlag: Pegasus Spiele  ..i..
Autoren: Sebastian Resl,
Christoph Reise
Spieleranzahl: 3 bis 5
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: 45-60 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   
   
   
 
  Junta - Viva el Presidente!
 
Neue Unruhen in der Bananenrepublik
Die Mitglieder der Junta haben sich in ihre Villen zurückgezogen und befehligen nun ihre privaten Milizen, die Gegner zu überfallen.
 

     

So funktioniert's: "Junta" ist zurück - erneut reisen wir in die (in Spielerkreisen bereits bekannte) República de las Bananas! Jeder Spieler erhält in einer Farbe ein Tableau, das einer Zahl von 1 bis 6 zugeordnet ist, einen Miliz-Würfel sowie einen Sichtschirm und eine Karte vom Stapel. Ein Spieler wird der Präsident und setzt die Präsidentenbrille auf.


Jeder Spieler besitzt ein eigenes Tableau, das seine Villa und die Umgebung zeigt.

Zu Beginn jeder Runde zieht jeder Spieler eine Karte vom Kartenstapel nach. Bei den Karten handelt es sich um Geld- oder Aktionskarten. Der Präsident zieht nicht nur eine Karte, sondern so viele Karten wie die Spieleranzahl plus 2, also zum Beispiel sechs Karten bei vier Spielern. Anschließend muss dieser Versprechungen machen, indem er jedem Mitspieler mindestens eine Karte verdeckt auf sein Versprechungsfeld legt. Die Spieler dürfen sich diese Karten anschauen, aber noch nicht auf die Hand nehmen.

Nun müssen alle Spieler im Geheimen ihre Milizen befehligen, indem sie ihre Würfel hinter dem Sichtschirm auf die gewünschte Seite drehen. Hierzu hat man für jeden eigenen Würfel die Wahl zwischen drei Möglichkeiten:
- Möchte man einen Mitspieler angreifen, dreht man den Würfel auf seine Zahl.
- Möchte man sich selbst verteidigen, dreht man den Würfel auf die eigene Zahl.
- Möchte man den aktuellen Präsidenten verteidigen, dreht man den Würfel auf die 6.
Man darf niemals den Präsidenten gleichzeitig angreifen und verteidigen. Der Präsident befehligt seine Milizen nie.


Ein Spieler übernimmt die Rolle des Präsidenten und zeigt dies durch diese formschöne Sonnenbrille.
   
Hinter dem Sichtschirm drehen die Spieler ihre eigenen Würfel auf die gewünschte Augenzahl.
   

Anschließend decken alle Spieler ihre Würfel auf und es kommt zu den Kämpfen, beginnend mit dem Kampf gegen des Präsidenten. Zunächst können die Verteidiger (der Präsident und alle, die mindestens eine 6 eingestellt haben) Aktionskarten ausspielen, dann folgen die Angreifer. Danach werden die am Kampf beteiligten Milizen gewürfelt. Der Angriffswert errechnet sich aus der Augensumme der Angreifer. Der Verteidigungswert des Präsidenten errechnet sich aus der Anzahl der Gebäude auf seinem Tableau plus der Anzahl seiner Milizen plus der Augensumme der Würfel seiner Mitverteidiger.

Haben die Verteidiger gewonnen, so dürfen alle Spieler, die den Präsidenten nicht angegriffen haben, ihre Versprechungen auf die Hand nehmen, wogegen die Angreifer ihre Versprechungen auf den Ablagestapel legen müssen. War der Angriff jedoch erfolgreich, wandern alle Versprechungen auf den Ablagestapel und alle Angreifer dürfen eine Handkarte bei dem Präsidenten ziehen. Der Spieler mit dem höchsten Angriffswert wird in der nächsten Runde zum neuen Präsidenten.


Die Karten bringen Siegpunkte, Geld oder Aktionen.

Nun werden noch die Kämpfe gegen die anderen Spieler reihum abgehandelt. Wird ein Spieler angegriffen und hat eigene Würfel auf Verteidigung eingestellt, so darf er diese zu seiner Verteidigung würfeln. Sein Verteidigungswert errechnet sich aus dieser Augenzahl plus der Anzahl seiner Gebäude. Wurde ein Spieler erfolgreich angegriffen, so dürfen auch hier die Angreifer eine Karte von seiner Hand ziehen.

Nachdem alle Kämpfe abgehandelt wurden, dürfen die Spieler reihum Geld ausgeben. Für 4 Millionen Peso erhält man ein Gebäude, für 2 Millionen einen weiteren Miliz-Würfel und für 1 Million eine Karte vom Stapel, wobei man letztere Aktion nur einmal pro Runde ausführen darf.

Jedes Gebäude ist ein Siegpunkt wert, zusätzlich gibt es noch zwei Karten, die jeweils einen Siegpunkt wert sind. Hat ein Spieler am Ende einer Runde 5 Siegpunkte, hat er gewonnen. Schaffen dies mehrere Spieler in der gleichen Runde, entscheidet das Restgeld auf der Hand.


Die Gebäude auf dem eigenen Tableau bestimmen den Verteidigungswert.
   
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Im Expertenspiel gewinnt man erst mit 6 Siegpunkten, wobei die Präsidentenbrille hier auch ein Siegpunkt wert ist. Der Präsident darf nun nicht nur Karten, sondern auch seine eigenen Milizen für diese Runde versprechen. Ansonsten darf man nach einem Kampf für jede 1, die man in diesem Kampf gewürfelt hat, eine gegnerische Miliz zerstören. [cg]

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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
interessantes Bluff-Prinzip
atmosphärisches Material
ENDE
  MINUS:
MINUS:
recht komplex im Gegensatz
   zur "lockeren" Spielidee
mitunter wenig Einfluss
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Chris: Zunächst einmal präsentiert sich "Junta - Viva el Presidente!" optisch tadellos. Sowohl Qualität als auch Design des Materials sind sehr hochwertig und auch die beigelegte Sonnenbrille - in erster Linie zwar nur ein witziges Gimmick - lässt durchaus die passende Atmosphäre aufkommen.

Grübler sind hier an der falschen Adresse, da die Kämpfe durch die Würfel und die Aktionskarten ziemlich unberechenbar sind. Was ich in meinem Zug mache hängt meist davon ab, was mir der Präsident für Karten verspricht. Sind diese nicht gut genug, werde ich ihn meistens angreifen, da die Rolle durch die vielen Karten zu Rundenbeginn doch sehr reizvoll ist. Somit ist das Spiel auch immer dann am interessantesten, wenn man selbst Präsident ist.

Behalte ich alle guten Karten für mich,oder bin ich bereit welche abzugeben, damit ich in meinem Amt bleibe? Absolute Gewissheit hat man natürlich nie und gerade diese ungewisse Bestechen, Bluffen, Intrigieren und Ärgern ist das, was den besonderen Reiz an diesem Spiel ausmacht.

Das Expertenspiel verschafft dann noch mehr Möglichkeiten, wobei das Spiel auch in der Grundversion schon verhältnismäßig komplex ist. Für meinen Geschmack hätte es sogar noch etwas lockerer und kürzer sein dürfen. Wer jedoch Lust auf ein anspruchsvolles Bluff- und Ärgerspiel hat, der ist mir "Junta - Viva el presidente!" wirklich gut bedient.

Hinweis: Da ich das Original-"Junta" noch nie gespielt habe, muss ich an dieser Stelle auf einen Vergleich verzichten.
 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

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