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Spiel-Fakten:

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Genre: Karten
Erscheinungsjahr:
2015
Verlag: Abacusspiele ..i..
Autor: Detlef Wendt
Spieleranzahl: 3 bis 6
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Jumbo & Co
 
Jagen und gejagt werden

Mäuse reißen vor Katzen aus. Katzen flüchten vor Hunden. Hunde mögen Elefanten nicht und Elefanten keine Mäuse....
 

     

Jeder Spieler erhält ein Kartenset mit je vier Tieren (Elefanten, Hunde, Katzen, Mäuse) mit den Zahlen 1 – 4, also 16 Karten. In die Mitte kommt das Start-Set aus je einem Tier jeder Art. An den Rand werden die Hilfskarten, ebenfalls eine Karte je Tier, bereit gelegt. Im Spiel werden nach und nach alle Karten von der eigenen Kartenhand ausgespielt. Dabei wollen alle Spieler möglichst viele Punkte machen, indem sie entweder möglichst viele Tiere einer Art sammeln oder besonders wertvolle Tiere einer Art verjagen. Nach 16 Runden endet das Spiel.

Jeder Spieler wählt nun eine Karte aus seiner Hand und spielt sie verdeckt aus. Gemeinsam wird aufgedeckt. Nun werden alle Karten, ausgespielte und die aus der Mitte, ausgewertet. Dazu werden die Hilfskarten benötigt. Alle frisch ausgespielten Tiere werden verglichen. Immer die Karte einer Tierart mit der höchsten Zahl erhält die Hilfwkarte. Der höchste Elefant erhält die Hilfskarte „Hund“. Der höchste Hund bekommt die „Katze“. Die Katze kriegt die „Maus“ und die Maus den „Elefanten“. Tiere gleicher Art und gleicher Zahl stechen sich erfolglos aus. Hilfreich ist es, alle erfolglosen Karten gleich in die Tischmitte zu den bereits liegenden Karten zu schieben.

Alle siegenden Karten mit Hilfskarte werden nun der Reihe nach abgearbeitet. Jeder Spieler erhält alle Tiere der entsprechenden Tierart auf der Hilfskarte, sowohl aus der Mitte als auch die noch bei den Spielern ausliegenden Karten. Die erhaltenen Karten werden als persönliche Siegpunkte an die Seite gelegt. Wurden alle Hilfskarten ausgewertet, werden die verbleibenden Tiere in die Tischmitte gelegt. Meist bleiben Tiere übrig. Sollten wider Erwarten keine Tiere bleiben, spielt jeder eine beliebige Karte ohne Wertung in die Tischmitte. Danach wird wieder wie üblich ausgespielt und gewertet.

Das Spiel endet, wenn alle die letzte Karte von ihrer Hand ausgespielt haben und gewertet wurden. Dabei werden die Zahlenwerte auf den Karten addiert. Der Spieler mit der höchsten Summe gewinnt. [go]

 
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eingängige und schnell
   verstandener Spielablauf

ENDE
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MINUS:
Spielidee nicht neu
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi: Jagdspiele dieser Art haben einen hohen Wiedererkennungswert. Unser "AHA"-Jagdspiel fanden wir vor 4 Jahren in Essen zur Spiel 2011 (Solange ist das schon her???). "Jagdfieber" (> Testbericht) wurde probegespielt und begeisterte uns sofort. Vor allem die neckische Grafik und der simple Jagdgedanke nach der "Ich denke – Du denkst – Manier" sprach an, und die schnellen Spielrunden taten ihr Übriges. Und nun "Jumbo & Co?" - Das größere Tier jagt nur das nächstkleinere, außer das kleinste, das dem Größten auf den Pelz rückt. Die starke Erinnerung an das zuvor genannte Spiel bleibt trotz der Änderungen erhalten. Statt der damals 6 möglichen Jäger sind es nun nur noch vier. Davon allerdings je vier in aufsteigenden Zahlen von 1 – 4. Eine hohe Zahl sticht eine niedrigere. Es kommt also mit den insgesamt nun 16 Handkarten ein wenig mehr Taktik ins Spiel. Ich spiele meine Karte aus und beachte, was schon liegt. Liegen mehrere teure Karten einer Tierart aus (also 3er und 4er), werde ich wohl versuchen, sie direkt zu jagen. Oder aber ich denke weiter? Wenn die anderen das machen, krieg ich vielleicht die ausgespielten anderen, wenn ich das nächste größere Tier lege? Und wenn, welche Zahl lege ich vom entsprechenden Tier? Lohnt es, die höchste Zahl (4) zu setzen? Was wurde schon ausgespielt? Mitzählen hilft durchaus. Und die Freude über die erjagten Tiere bringt zusätzlichen Spielspaß. Am Ende aber gewinnt nur der, die am meisten Punkte erobert.

Auch wenn ich die Grafiken eher praktisch und das Material angemessen gut finde, muss ich zugeben, das Jagen mit Zahlenwerten macht Spaß. Dieser Meinung sind auch die Tester. Die optimale Spielerzahl liegt ab vier. Je mehr mitspielen, desto weniger planbar wird das Ganze zwar, aber desto stärker steigen auch die Chancen auf einen möglichen Gewinn. Allerdings steigt dann auch wieder die Gefahr gleicher Karten (Hund 4) im Spiel. "Ohhhh, Thomas, musste Du das Gleiche legen?!" Da diese sich blockieren, freut sich der Dritte. Es gewinnt dann halt auch mal die nächstniedrigere Zahl einer Tierart. Gelegentlich blockieren sich mehrere Spieler, schon ist mehr Auswahl in der Tischmitte.

Bemerkenswert finde ich den der Hilfskarten, die sich als tatsächliche Hilfestellung beim Auswerten erweisen.

Fazit: Jumbo & Co ist ein interessantes und gelungenes "Ich denke, Du denkst"- Jagdspiel für Familien und Erwachsene, bei dem es vor allem bei optimaler Spielerzahl (ab 4) wirklich richtig zur Sache gehen kann. Und das gerne mehrmals hintereinander.
...

 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
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