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So funktioniert's:
Zu
Beginn des Spiels erhält jeder Spieler eine "Indigoküperei"
(das preiswerteste Produktionsgebäude), die er offen vor
sich ablegt, sowie 4 Handkarten. Die restlichen Karten
werden als Nachziehstapel bereitgelegt. Auch die 5
Handelshaus-Kärtchen bilden einen verdeckten Stapel. Ein
Startspieler wird ermittelt; dieser erhält die
Gouverneurs-Karte. Nach jeder Runde wird der Spieler zur
Linken der neue Gouverneur.

Die Spieler
können aus 5 Rollen wählen. |
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Die verschiedenen Produktionsgebäude |
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Es
gibt fünf verschiedene Rollen: Ratsherr, Baumeister,
Aufseher, Händler und Goldsucher. Eine Runde besteht
daraus, dass die Spieler je eine Rolle auswählen und
dann die Aktionen, die den Rollen entsprechen,
ausführen. Jede Rolle ermöglicht eine Aktion, die alle
Spieler ausführen können, sowie ein Privileg, welches
dem Spieler, der die Rolle gewählt hat, einen gewissen
Bonus beschert.
Jede Runde beginnt mit dem Gouverneur.
Er wählt zuerst eine Rolle aus und nimmt sich die
entsprechende Rollenkarte. Anschließend führt er sofort
die entsprechende Aktion aus und beachtet dabei sein
Privileg. Danach kann jeder Spieler im Uhrzeigersinn die
gleiche Aktion ausführen; für die restlichen Spieler
gilt das Privileg jedoch nicht.
Anschließend wählt der linke Nachbar des Gouverneurs
eine Rollenkarte und wieder dürfen nacheinander alle
Spieler, beginnend bei dem Spieler, der die Rolle
gewählt hat, die entsprechende Aktion ausführen. Wurde
die letzte Aktion ausgeführt, endet eine Runde. Die
Spieler legen ihre Rollenkarten wieder in die Tischmitte
und eine neue Runde beginnt.

Die
Wertigkeit der Waren ändert sich in jeder Händlerphase. |
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Die 6er-Gebäude sind häufig spielentscheidend. |
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Die 5
Rollenkarten ermöglichen folgende Funktionen:
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Ratsherr: Jeder Spieler darf 2 Karten von dem
Nachziehstapel ziehen und davon eine Karte behalten. Die
andere Karte wird verdeckt auf den Ablagestapel gelegt.
Der Spieler mit dem Privileg darf 4 Karten ziehen und
hat somit eine größere Auswahl.
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Baumeister: Jede Karte zeigt ein bestimmtes Gebäude. Es
gibt zwei verschiedene Arten von Gebäuden:
Produktionsgebäude und violette Gebäude. Die
Produktionsgebäude produzieren Waren und die violetten
Gebäude (der Kartenhintergrund bei diesen Gebäuden ist
violett) bringen dem Spieler im Spielverlauf
unterschiedliche Vorteile. Jeder Spieler darf nun eines
seiner Gebäude bauen und somit offen vor sich ablegen.
Jedes Gebäude hat Baukosten, die den Zahlen von 1 bis 6
entsprechen. Die Baukosten entsprechen der Anzahl an
Karten, die man aus der Hand ablegen muss, um dieses
Gebäude errichten zu dürfen. Jedes Gebäude bringt dem
Spieler eine gewisse Anzahl an Siegpunkten, die am Ende
das Spiel entscheiden.
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Aufseher: Jeder Spieler darf eine Ware produzieren,
sofern er ein leeres Produktionsgebäude besitzt. Als
Symbol für die Waren nimmt jeder Spieler eine Karte vom
Nachziehstapel und legt sie verdeckt auf eines seiner
Produktionsgebäude. Jedes Produktionsgebäude kann nur
eine Ware produzieren.

Auf dem Wertungsblock werden die Siegpunkte addiert. |
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Händler: Nun kann jeder Spieler eine seiner Waren
verkaufen. Dazu wird erst das oberste
Handelshaus-Kärtchen aufgedeckt. Es zeigt an, wie viele
Karten die einzelnen Waren wert sind. Um eine Ware zu
verkaufen, legt der Spieler eine Warenkarte von einem
seiner Produktionsgebäude auf den Ablagestapel und
zieht, je nachdem welche Ware er abgelegt hat,
entsprechend viele Karten vom Nachziehstapel.
Anschließend wird das Handelshaus-Kärtchen unter den
Stapel geschoben. Für die nächste Händlerphase wird ein
neues Plättchen gezogen. (Auch wenn die Wertigkeit der
Waren in den einzelnen Händlerphasen leicht schwankt, so
ist eine Ware aus einem teuren Produktionsgebäude
niemals weniger wert als eine Ware aus einem billigeren
Produktionsgebäude).
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Goldsucher: Es gibt keine Aktion. Als Privileg darf der
Spieler, der die Rolle gewählt hat, eine Karte ziehen.
Das
Spiel endet in der Baumeisterphase, in der ein Spieler
sein 12. Gebäude errichtet hat. Nun addieren alle
Spieler die Zahl ihrer Siegpunkte, die sie durch ihre
Gebäude erhalten. Der Spieler mit den meisten
Siegpunkten hat gewonnen. Bei Gleichstand addieren die
Spieler ihre Handkarten und ihre verbliebenen
Warenkarten. Es gewinnt, wer mehr Karten besitzt.
[cg]
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