|
|
|
Jishaku
Die Kraft der
Magnete
Jeder der Jishaku-Steine
hat seine eigene magnetische Stärke. Sind die Spieler in der
Lage dazu, die Steine so anzuordnen, wie gefordert?

| |
|
|
|
So funktioniert's:
Dieses Spiel kann als Solitärspiel oder als Spiel für
zwei Spieler verwendet werden. Es gibt dabei mehrere
Varianten.

Herzstück des Spiels sind
die magnetischen Spielsteine. |
 |
Spiel 1:
Ich bin raus!
Das aus Schaumstoff bestehende Spielfeld ist noch
leer. Ziel ist es hierbei - der Reihe nach - jeweils
einen der Magnetsteine in eine freie Mulde zu legen,
ohne dabei eine magnetische Anziehung auszulösen. Das
kann den gerade gelegten Stein betreffen, jedoch auch
entfernter liegende Steine. Aneinander klebende Steine
muss der auslösende Spieler nun als neue Spielsteine für
sich ansehen. Das Ziel ist es, als erster Spieler alle
eigenen und eventuell erhaltenen Steine loszuwerden. Der
Spieler, der als erster erfolgreich seinen letzten Stein
in eine freie Mulde legen konnte, gewinnt.

Die
magnetischen Spielsteine befinden sich im praktischen
Beutel. |
|
|

Aufgabe ist es, die Magnete zu platzieren, ohne dass
sie sich anziehen. |
| |
|
 |
Spiel 2:
Eliminierung
Diesmal gibt es Minuspunkte für jeden Stein, der
beim Einlegen anhaftet oder von einem anderen Spielstein
auf dem Spielfeld angezogen wird. Die Magnete bleiben
dabei immer auf dem Spielfeld liegen. Hat der erste
Spieler seinen letzten Spielstein platziert, endet die
Runde. Die Punkte aller Spieler werden notiert und die
nächste Runde folgt. Hat ein Spieler 10 Minuspunkte
erreicht, scheidet er aus.
Spiel 3:
Ansammlung
Die Spieler legen reihum 10 Steine in das Spielfeld.
Dann beginnt das eigentliche Spiel. Der jeweils aktive
Spieler platziert seinen Stein so, dass er Nachbarsteine
anzieht. Alle "Gefangenen" und der Fängerstein werden
vom Spielplan genommen. Der Spieler erhält für jeden
Gefangenen einen Punkt. Wurde das Spielfeld frei
geräumt, endet die Runde und eine neue beginnt. Es
gewinnt der Spieler, der als erster 12 Punkte erreicht
hat.
Spiel 4:
Solitär
Wie viele Magnete kann der Spieler auf dem Spielfeld
ohne Anziehung platzieren?

Die Steine haben
wortwörtlich eine sehr anziehende Wirkung. |
|
|

Tipp:
Zu vielen Spielen präsentiert SPIELKULT.de kostenlose
Erklärvideos! |
| |
|
 |
..!
WARNUNG.!
. Die
Spielsteine besitzen eine sehr hohe magnetische Wirkung!
Magnete dieser Stärke sind nicht ungefährlich! Sie
dürfen nicht verschluckt werden und sollten auch nicht
neben elektrischen Geräten etc. platziert werden! Das
Spiel sollte in einem Haushalt nicht unbeaufsichtigt
stehen gelassen werden!
[go]
Vielen Dank an Winning Moves für ein Rezensionsexemplar! |
|
|
|
Links |
|
Folgen
Sie SPIELKULT.de: |
Facebook |
|
Twitter |
| |
|
|
| |
 |
Checkpoint |
|
|
Checkpoint |
| |
PLUS:
PLUS:
faszinierende Magnetstärke
ENDE |
|
MINUS:
MINUS:
eher
geringe Spieltiefe
Material ist bei Nichtbeachtung
der Warnhinweise nicht ganz
ungefährlich!
leer |
|
PUNKTE-CHECK: |
|
SPIELIDEE
Originalität, Regeln |
          |
AUSSTATTUNG
Material, Umfang |
          |
SPIELABLAUF
Mechanik, Einfluss |
          |
|
| |
 |
|
|
Gabi:
"Kann
Strategie magnetische Kräfte überwinden?", heißt
es auf der Spielschachtel. Dieser Frage gehen
wir doch direkt nach. Die einfache Anleitung
beschreibt recht schnell den ebenso einfachen
Ablauf. Noch ist kein hoher Denkanspruch
erkennbar. Die erste Testrunde folgt. Auch hier
ist die Spieltiefe eher gering. Sicher, da
müssen Magnete und deren Pole begutachtet
werden. Die Lage der Steine im Spielfeld ist
ebenfalls wichtig. Man kann also durchaus
taktische Nuancen wahrnehmen.

Im Vordergrund aber steht dann doch der
Magnetismus der Steine, etwas Geschicklichkeit,
eine ruhige Hand, ein gutes Auge und eine ganze
Menge Ausdauer. Gerade die Solitär-Variante
ähnelt wohl eher einem Geduldsspiel als einer
strategischen Rätselaufgabe. Die verschiedenen
Varianten des Spiels sollen "Jishaku"
langfristig reizvoll machen, was allerdings nur
teilweise gelungen ist. Unsere Testspieler
blieben am Ende jedenfalls immer bei der ersten
Variante hängen - ablegen der Steine bis einer
keine Steine mehr hat.

Irgendwie fehlt dem wahrhaft innovativen
Material der eigentliche große Spielgedanke.
Schade, denn die Stärke der Magnete ist geradezu
beeindruckend, allerdings auch gefährlich für
vielleicht in der Nähe befindliche
Computerspeicher, EC-Karten oder
Herzschrittmacher. Da ist Vorsicht angesagt.
Übrigens wirkt auch der gleich am Anfang
stehende Hinweis auf "Lebensgefahr beim
Verschlucken der Magnete" etwas befremdlich für
ein Spiel, das Spaß machen soll.

Ein Spielreiz lässt sich angesichts gerade
dieser Magnetstärke jedoch nicht verleugnen. Die
Magnet-Felder erstrecken sich etwa auf einen
Umkreis von 4 cm. Diese Stärke lässt die Steine
in ihren Schaumstoff-Fächern Drehungen
vollführen - und zwar allein durch das Bewegen
eines anderen Magneten innerhalb oder oberhalb
dieses Kreises.

Wie von Geisterhand drehen sich die Steine
zueinander oder springen plötzlich los, um sich
mit einem anderen Magneten zu verbinden. Und
obwohl man genau mit diesem Phänomen rechnet,
erschrecken manche Spieler regelrecht bei so
einer Situation. So erntete unsere älteste
Mitspielerin ein großes Gelächter, als sie vor
Schreck alle Magnete quer durch das Zimmer
warf...

"Jishaku" erscheint also als ein Spiel, welches
in seiner Einfachheit durchaus Spaß machen kann,
jedoch nicht als abendfüllendes Programm gilt.
Zu empfehlen ist es also all denen, die
außergewöhnliche Materialien und eher meditative
Spiele mögen.
|
|
|
KULT-FAKTOR
(Langzeit-)Spielreiz |
          |
|
Ende |
|
|
|
|
|
|
|
Anzeige
|
|
Gefällt
Ihnen dieses Spiel?
Hier
können Sie es
kaufen! |
|
|
|
Anzeige
leer
 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|