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Spiel-Fakten:

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Genre: Kinder
Erscheinungsjahr:
2013
(Original: 1988)
Verlag: Drei Hasen in der Abendsonne 
Autor: Alex Randolph
Spieleranzahl: ab 2
Alter: ab 4 Jahren
Spieldauer: ca. 15 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative

leer
     
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Das Wimmel-Sing-Spiel

Bei diesem Spiel heißt es den Illustrationen die richtigen Kinderlieder zuzuordnen - und natürlich auch zu singen!  
 

     

So funktioniert's:
Als erstes sollten die 40 Lieder, Bildkarten und Bild-Text-Karten gemeinsam gut betrachtet werden. Kennen die Kinder und der Spielleiter die Lieder und Verse? Wenn nicht ist's auch nicht so schlimm. Trotzdem muss ein Erwachsener oder ein "Lesender" in die Rolle des Spielleiters schlüpfen.

Der Spielleiter zieht verdeckt aus den großen Bildkarten fünf heraus und legt sie in die Schachtel zurück. Die restlichen Karten werden als 5x7 großes Rechteck in der Tischmitte ausgelegt. Die Kinder setzen sich so, dass alle die Karten gleich gut sehen können. Die Hände sind unter dem Tisch versteckt. Der Spielleiter mischt nun die Textkarten gut durch. Das Spiel beginnt, wenn der Spielleiter die erste Textkarte vorliest…oder - besser!- vorsingt. Dazu kann er die Karten im Stapel lassen und die oberste Karte aufdecken, so dass die Kinder das zugehörige Bild vergleichen können. Später können die Karten auch verdeckt gehalten werden. Während des Lesens suchen die Spieler schnell die große Karte in der Tischmitte. Wer sie findet, schlägt zuerst mit der Hand drauf. Der Schnellste darf die Karte als Siegpunkt nehmen. Aber ist die Karte überhaupt dabei? Wenn nicht, bleiben die Kinder still sitzen. Hat ein Spieler auf eine falsche Karte getippt, muss er zur Strafe eine Karte aus den eigenen Siegpunkten abgeben.

Es wird gespielt, bis nur noch drei Karten in der Tischmitte liegen. Wer die nächste Karte gewinnt, erhält zusätzlich die beiden restlichen Karten. Sieger ist, wer am Schluss die meisten Karten eroberte. [go]

 
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Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
ideal für Kindergruppen

ENDE
  MINUS:
MINUS:
benötigt zunächst einen erwachsenen
    Gruppenleiter, der die Lieder vorsingt

leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi: Hmm, der Autor dieses Spieles ist Alex Randolph (*1922 bis 2004)? Moment, da muss es schon einmal ein Spiel mit gleichem Titel gegeben haben. Im Jahr 1999 bin ich fündig geworden, bei Drei Magier Spiele. Und weitere elf Jahre früher, im Jahr 1988, gab es die Erstveröffentlichung bei Noris unter dem Titel "Alle Vögel sind schon da". Also ist das vorliegende Spiel eine Neuauflage, mit grafischen Veränderungen und einer Steigerung des beiliegenden Liedgutes. Von ehemals 30 Liedern wurden die Verse auf 40 gesteigert. Der Spielablauf hingegen ist bestehen geblieben. Wie damals auch werden in der Tischmitte die Bildkarten offen ausgelegt. Der Spielleiter summt, singt oder liest die Liedtexte auf den zugehörigen Karten vor. Die Kinder suchen schnell das Bild. Falsches Tippen wird bestraft. Also heißt es, gut schauen und nicht zu früh auf das Bild zu schlagen. Allerdings auch nicht zu spät, die anderen spielen ja auch mit.

Wenn ich die Bilder betrachte, fällt mir sofort deren Wimmelbild-Nähe auf. Detailreich gezeichnet, mit eher blasseren "typisch alten“ Farben, müssen die Kinder anfangs schon wirklich gut schauen, um das Wichtige zu entdecken. Während ich anfangs wohl ein wenig enttäuscht in die Schachtel schaute, waren die Kinder sofort begeistert. Die Bilder gefallen. Gut, denk ich mir, ist ja auch für Kinder gedacht, und nicht für mich, der ich schon so viele Spiele in den Händen hielt. Die große Überraschung für mich war der Spielablauf. Ich singe die Lieder meiner Kindheit und meiner früheren Arbeit als Kinderkrankenschwester und erinnere mich. Plötzlich beginnt das Spiel zu leben und die Kinder steigen nur allzu gern in den einfachen Spielablauf ein. „Suchen, merken und finden“ ist ein altbewertes Prinzip. Schnell erobern sich die Kids der Testgruppen die Karten. Sind starke Unterschiede in den Fähigkeiten vorhanden, kann man durch gleichstarke Teams ein wenig den Frust des Einzelnen mildern.

Das Spiel macht Spaß, immer wieder einmal eine Runde. Spielerisch etwas Besonderes, möchte man sagen…wenn man gerne singt…wenn man die eigenen Erinnerungen auffrischen will…wenn man den Kindern die Kinderlieder ein wenig nahe bringen will…wenn man…Nein, ich höre auf. Gründe gibt es viele. Das schöne Material, schlicht und handlich, trägt zusätzlich zum angenehmen Spielgefühl bei. Zudem enthält die Anleitung noch mehr Strophen zu den Liedern. Nachschlagen ist angesagt!

Fazit: Eine absolute Bereicherung für jeden Kindergarten oder Grundschulhort. Auch für zu Hause ist das Spiel für sangesfreudige Familien zu empfehlen.
 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
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