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Spiel-Fakten:

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Genre: Karten
Erscheinungsjahr:
2011
Verlag:
Smiling Monster Games
Autor: Stefan Zlatintsis
Spieleranzahl: 3 bis 5
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Jagdfieber
 
Hattu Möhrchen?
Jäger schießt auf Wolf, Wolf hat Hunger auf Hase, Hase frisst lieber Möhren. Wer schafft es da wohl, mit seinem Kartendeck die meisten Siegpunkte zu erjagen? 
 

     

So funktioniert's:
Jeder Spieler erhält ein Kartendeck auf die Hand, bestehend aus einem Jäger, zwei Wölfen, drei Hasen, drei Möhren und der "Schonzeit". Zudem legt jeder Spieler eine Jagdhütte vor sich ab, so dass die Zahlen darauf nicht sichtbar sind. Die Jagdhütte teilt den Spielerplatz in drei Bereiche: Da wäre zum einen die Hütte ansich. Die Liegewiese auf der rechten Seite der Hütte ist für satte Tiere und verbliebene Möhren bestimmt; der Beute-Kartenstapel auf der linken Seite enthält alle gewonnenen Karten.


Bei Spielbeginn besitzt jeder Spieler noch ein vollständiges Kartenset.

Der Startspieler beginnt das Spiel. Ausgelegt wird jedoch in jeder Runde verdeckt und gleichzeitig. Die Spieler betrachten ihre Kartenhand. Alle besitzen am Anfang noch das gleiche Kartendeck. Die Auswahl der Karte erfolgt nach taktischen Überlegungen.

Dabei gelten folgende Grundregeln:
- Ein Wolf wird von einem Jäger geschossen oder kann einen Hasen fressen.
- Ein Hase wird von einem Wolf gefressen oder futtert selbst eine Möhre.
- Eine Möhre wird vo einem Hasen gefressen.
- Ein Jäger schießt auf einen Wolf, wird aber beim Ausliegen einer "Schonzeit"-Karte ins Gefängnis gebracht (Minuspunkte). Die Schonzeit-Karte fängt gleich alle in dieser Runde ausgespielten Jäger ein und dient gleichzeitig im Anschluss noch als "Möhren"-Karte. Zudem darf der Besitzer der Karte seine Hütte auf die Zahlenseite drehen. Sie bringt dann am Ende zusätzliche Siegpunkte.


In der Mitte befindet sich die Jagdhütte dieses Spielers, rechts davon die Liegeweise und links der Beutestapel.

Nach dem Ausspielen der Karten wird sofort nach oben genannten Regeln gewertet. Dabei muss man Rangfolgen und Spielrichtung (Uhrzeigersinn) beachten. Ein Jäger erschießt also den nächsten Wolf in der Reihenfolge, die Wölfe anderer Spieler können dadurch in dieser Runde entkommen und werden wieder zurück auf die Hand genommen. Ein gesättigtes Tier (Wolf durch Hase, Hase durch Möhre etc.) wird auf der Liegewiese abgelegt. Es kann nicht mehr aktiv zum Einsatz kommen. Die Liegewiese ist ein unsicherer Platz, denn Tiere, die hier liegen, werden in der nächsten Runde als erstes gefressen... erst, wenn sie die nächste Runde unbeschadet überstehen, kommen sie auf den Siegpunktestapel. Gefressene Tiere von Mitspielern landen direkt dort. Hungrige Tiere wandern zurück auf die Hand der Besitzer.

Eine Besonderheit sind noch die Jäger: Hat ein Jäger erfolgreich geschossen, kehrt auch er zurück auf die Hand des Besitzers. Geht ein Jäger hingegen leer aus, wird er schmollend unter die Hütte des Spielers gelegt.

Wurden alle ausgespielten Karten der Runde gewertet, beginnt eine neue Runde. Die Startspielerkarte wandert vor den nächsten Spieler. Alle legen erneut gleichzeitig ihre Karten aus.


Wer erfolgreich eine "Schonzeit"-Karte ausspielt, dreht seine Hütte auf die Seite mit der Zahl "4".

Spielende: Eine Runde endet, wenn der erste Spieler seine letzte Karte abgelegt hat. Nach 4 Runden (4 Jagdtagen) endet das Spiel. Es gewinnt der Spieler mit den meisten Punkten. Jede Karte im Beutestapel zählt dabei die auf ihr verzeichneten Punkte (Wölfe je 4 Punkte, Hasen je 2 Punkte, Möhren je 1 Punkt. Jäger im eigenen Stapel bringen 4 Minuspunkte. Durch Schonzeiten umgedrehte Jagdhütten bringen 4 Pluspunkte). Achtung:  Jede Karte, die sich nach dem Auslegen der letzten Karte eines Mitspielers noch auf der eigenen Hand befindet, wird zudem als Minuspunkte gewertet! [go/ih]

Hinweis: Das Spiel wurde in einer Kleinauflage von 500 Stück zur Essener Spielemesse SPIEL 2011 produziert und kann direkt über die Homepage des Verlages bestellt werden. > Link

Vielen Dank an Smiling Monster Games für ein Rezensionsexemplar!

 
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
schneller Einstieg
generationsübergreifend
ENDE
  MINUS:
MINUS:
glücksabhängig
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi:  Wolf frisst Hase, Hase frisst Möhre... und die Schonzeit bringt einen Jäger in den Knast. Das Spiel ist nicht schwer zu erlernen und hat es doch in sich. Auf den Liegewiesen tummeln sich gerade zwei Hasen. Werden die anderen also Wölfe losschicken, um leichte Beute zu machen? Oder werden sie davon ausgehen, dass jemand den Wolf legt um diesen mit dem Jäger zu schnappen? Also doch besser eine Schonzeit-Karte? Hier gilt es stets gut abzuschätzen, wie sich die Gegner wohl entscheiden.

Schon der spielerische Anreiz, die Karte des Anderen zu fangen, ist reizvoll. Verpackt in eine kleine Jagdgeschichte leistet zudem das schöne Design genügend Ansporn zum Wiederspielen. Insgesamt lebt das Spiel vom Taktieren, vom eigenen Pokerface und wohl auch vom Glück, denn wer weiß schon sicher, was die anderen denken. 

Der Einstieg ins Spiel ist schnell geschafft, die Anleitung gut zu verstehen; einzig die Frage nach der Doppelwertung der "Schonzeit" wird nicht ausreichend geklärt. In unseren Spielgruppen kommt "Jagdfieber" als kleiner Absacker oder als Zwischendurch-Vergnügen gut an, wobei meist alle Altersgruppen gleichermaßen einen Jagdinstinkt entwickeln.

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
     
 
     

Ingo: "Jagdfieber" ist ein neckisches kleines Zwischendurchspiel, dass dem bekannten "Ich denke, dass du denkst, dass ich denke"-Prinzip folgt und generationsübergreifend funktioniert. Beim Ausspielen der eigenen Karten kann, wenn das Spiel schon ein klein wenig fortgeschritten ist, zwar ein klein wenig taktiert werden, gerade zu Beginn einer Runde entscheidet aber ganz klar das Glück über Sieg und Verlust einzelner Karten. Als flotter Einsteiger oder Absacker an einem längeren Spieleabend ereilt mich das "Jagdfieber" durchaus gern einmal, zumal auch die Illustrationen sehr gelungen sind.
 

 
   KULT-FAKTOR
      Zweitmeinung
 
Ende
 

 NO.1   Dieses Spiel wurde in der Datenbank Luding.org als erstes von SPIELKULT.de getestet!

 

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