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So funktioniert's:
Jeder Spieler erhält ein Kartendeck auf die
Hand, bestehend aus einem Jäger, zwei Wölfen,
drei Hasen, drei Möhren und der "Schonzeit".
Zudem legt jeder Spieler eine Jagdhütte vor sich
ab, so dass die Zahlen darauf nicht sichtbar
sind. Die Jagdhütte teilt den Spielerplatz in
drei Bereiche: Da wäre zum einen die Hütte
ansich. Die Liegewiese auf der rechten Seite der
Hütte ist für satte Tiere und verbliebene Möhren
bestimmt; der Beute-Kartenstapel auf der linken
Seite enthält alle gewonnenen Karten.

Bei Spielbeginn besitzt
jeder Spieler noch ein vollständiges Kartenset. |
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Der
Startspieler beginnt das Spiel. Ausgelegt wird
jedoch in jeder Runde verdeckt und gleichzeitig.
Die Spieler betrachten ihre Kartenhand. Alle
besitzen am Anfang noch das gleiche Kartendeck.
Die Auswahl der Karte erfolgt nach taktischen
Überlegungen.
Dabei gelten folgende Grundregeln:
- Ein Wolf wird von einem Jäger geschossen oder
kann einen Hasen fressen.
- Ein Hase wird von einem Wolf gefressen oder
futtert selbst eine Möhre.
- Eine Möhre wird vo einem Hasen gefressen.
- Ein Jäger schießt auf einen Wolf, wird aber
beim Ausliegen einer "Schonzeit"-Karte ins
Gefängnis gebracht (Minuspunkte). Die
Schonzeit-Karte fängt gleich alle in dieser
Runde ausgespielten Jäger ein und dient
gleichzeitig im Anschluss noch als
"Möhren"-Karte. Zudem darf der Besitzer der
Karte seine Hütte auf die Zahlenseite drehen.
Sie bringt dann am Ende zusätzliche Siegpunkte.

In der Mitte befindet sich
die Jagdhütte dieses Spielers, rechts davon die
Liegeweise und links der Beutestapel. |
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Nach
dem Ausspielen der Karten wird sofort nach oben
genannten Regeln gewertet. Dabei muss man
Rangfolgen und Spielrichtung (Uhrzeigersinn)
beachten. Ein Jäger erschießt also den nächsten
Wolf in der Reihenfolge, die Wölfe anderer
Spieler können dadurch in dieser Runde entkommen
und werden wieder zurück auf die Hand genommen.
Ein gesättigtes Tier (Wolf durch Hase, Hase
durch Möhre etc.) wird auf der Liegewiese
abgelegt. Es kann nicht mehr aktiv zum Einsatz
kommen. Die Liegewiese ist ein unsicherer Platz,
denn Tiere, die hier liegen, werden in der
nächsten Runde als erstes gefressen... erst,
wenn sie die nächste Runde unbeschadet
überstehen, kommen sie auf den Siegpunktestapel.
Gefressene Tiere von Mitspielern landen direkt
dort. Hungrige Tiere wandern zurück auf die Hand
der Besitzer.
Eine
Besonderheit sind noch die Jäger: Hat ein Jäger
erfolgreich geschossen, kehrt auch er zurück auf
die Hand des Besitzers. Geht ein Jäger hingegen
leer aus, wird er schmollend unter die Hütte des
Spielers gelegt.
Wurden alle ausgespielten Karten der Runde
gewertet, beginnt eine neue Runde. Die
Startspielerkarte wandert vor den nächsten
Spieler. Alle legen erneut gleichzeitig ihre
Karten aus.

Wer erfolgreich eine
"Schonzeit"-Karte ausspielt, dreht seine Hütte auf die
Seite mit der Zahl "4". |
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Spielende:
Eine Runde endet, wenn der erste Spieler seine
letzte Karte abgelegt hat. Nach 4 Runden (4
Jagdtagen) endet das Spiel. Es gewinnt der
Spieler mit den meisten Punkten. Jede Karte im
Beutestapel zählt dabei die auf ihr
verzeichneten Punkte (Wölfe je 4 Punkte, Hasen
je 2 Punkte, Möhren je 1 Punkt. Jäger im eigenen
Stapel bringen 4 Minuspunkte. Durch Schonzeiten
umgedrehte Jagdhütten bringen 4 Pluspunkte).
Achtung: Jede Karte, die sich nach dem Auslegen
der letzten Karte eines Mitspielers noch auf der
eigenen Hand befindet, wird zudem als
Minuspunkte gewertet! [go/ih]
Hinweis:
Das
Spiel wurde in einer Kleinauflage von 500 Stück
zur Essener Spielemesse SPIEL 2011 produziert
und kann direkt über die Homepage des Verlages
bestellt werden. >
Link
Vielen Dank an Smiling Monster Games für ein
Rezensionsexemplar! |