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Spiel-Fakten:

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Genre: Familie
Erscheinungsjahr:
2010
Verlag: Amigo Spiele  ..i..
Autor: Reiner Knizia
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: ca. 45 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   
   
  Jäger und Sammler
 
Zurück in die Steinzeit 
Nahrung und wertvolle Güter sammeln, Waffen bauen, Mammuts erlegen - das Leben eines Steinzeitmenschen war klar definiert.  
 

     

So funktioniert's:
Jeder Spieler
wird zum Steinzeitmenschen und stellt je eine seiner 4 Spielfiguren auf jedes "Sommerlager". Zudem besitzt er 4 Vorratskisten in seiner Spielerfarbe. Gespielt wird zunächst im "Sommer", anschließend im "Winter".

 


Der Spielplan zu Beginn der 1. Phase: Die 112 Sommerplättchen wurden auf die Spielfelder verteilt.
   
Jeder Spieler besitzt eine Spielfigur in jedem Sommerlager.
   

 

Die 112 Sommerplättchen werden gemischt und offen - in einer Zufallsanordnung - auf die Hexagon-Felder des Spielplans verteilt. Unter ihnen sind auch 24 "neutrale" braun-graue Plättchen, die während des gesamten Spiels auf ihrem Platz liegen bleiben.

 

Gespielt wird reihum. Der jeweils aktive Spieler muss eine Bewegung ausführen. Dabei hat er die Wahl, ob er eine seiner Figuren um 2 benachbarte Felder weiterrückt oder aber 2 seiner Figuren um je 1 benachbartes Feld weiterzieht.

 

Das Feld, auf dem eine Figur landet, muss entweder ein Lager sein oder ein unbesetztes Plättchen aufweisen. Ausnahme sind die Höhlenplättchen: Auf ihnen dürfen, wie in den Lagern, mehrere Figuren stehen.
 


Die schwarze Figur hat 2 Schritte gemacht. Jedes verlassene Plättchen wird vom Spielfeld genommen und in den Vorrat des Spielers gelegt.
   
Durch das Einsammeln der Plättchen schränkt sich die Bewegungsfreiheit der Spieler zunehmend ein.
   

 

Die Wegeplättchen (grau-braun) haben im Spiel keine Funktion - mit ihnen können andere Plättchen erschlossen werden.
Die Höhlenplättchen (grau-schwarz) ermöglichen einen Sprung auf eine beliebige andere Höhle - mit ihnen können also große Entfernungen zurückgelegt werden. Die Nutzung eines Höhlenplättchen kostet dabei einen Bewegungsschritt.

 

Spielentscheidend sind die grünen Plättchen. Von ihnen gibt es die Sorten "Nahrung" (im Wert von 1 bis 3) sowie "wertvolle Güter" und "Waffen". Diese Plättchen werden von den Spielern eingesammelt, in dem jedes, bei einer Bewegung zurückgelassene Plättchen, auf dem sich die Figur vor dem jeweils letzten Bewegungsschritt befand, dem Spieler zugeordnet wird. Bei einer 2-Schritt-Bewegung könnten demnach auch gleich 2 Plättchen eingesammelt werden. Nahrung und Güter werden dabei verdeckt vor dem Spieler abgelegt, Waffen bleiben offen vor ihm liegen.

 


Die Mammuts sind besonders wertvoll, sie bringen viele Punkte. Wer ein Mammut-Plättchen ergattern möchte, muss jedoch im Besitz einer Waffe sein!

 

Möchte ein Spieler auf ein wertvolles Mammut-Plättchen ziehen, muss er im Besitz einer Waffe sein, die er dann in die Spielschachtel zurücklegt. Jede Waffe ist also nur ein einziges Mal nutzbar.

 

Bereits mit Spielfiguren besetzte Plättchen können durch einen Doppelschritt übersprungen, jedoch nicht in den Vorrat des Spielers gelegt werden.

 

Wichtig im Hinblick auf die 2. Phase des Spiels, ist das Erreichen bzw. Überschreiten der weißen Winterlager. Gelingt dies, darf der Spieler eine Vorratskiste auf diesem Feld platzieren. In jedem der 4 Winterlager darf jeder Spieler nur jeweils eine seiner Kisten ablegen - maximal können in einem Lager also 4 Kisten unterschiedlicher Farbe liegen.

 


Wichtig ist es, je eine eigene Vorratskiste auf den weißen Winterlagern abzulegen.
   
Ist Phase 1 abgeschlossen, wird der Spielplan mit den weißen Winterplättchen aufgefüllt.
   

 

Sollte eine Spielfigur zum Ende hin keinen gültigen (oder vernünftigen) Zug mehr machen können, kann sie, als Alternative zur Bewegung, aus dem Spiel genommen werden. Das verlassene Plättchen darf der Spieler (je nach Sorte) noch an sich nehmen. Eine einmal entfernte Figur darf in dieser Spielphase nicht mehr ins Spiel zurück.

 

Wurden alle (grünen) Plättchen eingesammelt oder kann kein Spieler mehr eines der Plättchen erreichen, endet die 1. Phase. Evtl. noch ausliegende grüne Plättchen sowie sämtliche Spielfiguren werden vom Spielfeld entfernt. Die Wege- und Höhlenplättchen sowie die Vorratskisten bleiben auf ihren Positionen liegen!

Nun folgt die 2. Phase des Spiels, der Winter. Die 88 weißen Winterplättchen werden gemischt und beliebig auf die freien Felder verteilt.  Die Vorratskisten der Spieler werden gegen Spielfiguren ausgetauscht. Konnte ein Spieler also nicht alle Kisten in der 1. Phase ablegen, spielt er in der 2. Phase mit weniger Spielfiguren!
 


Die Vorratskisten werden gegen Spielfiguren ausgetauscht - wer nicht alle Kisten platzieren konnte, spielt Phase 2 mit weniger Figuren!
   
Zum Schluss werden die eingesammelten Plättchen ausgewertet.
   

Der Spielablauf folgt dem der 1. Phase. Es beginnt der Spieler, der im Sommer das wertvollste Mammut eingesammelt hat. Vorratskisten werden diesmal auf den Sommerlagern abgelegt.

Wurden alle (weiße) Plättchen eingesammelt bzw. kann kein Spieler mehr ein solches Plättchen erreichen, endet auch die 2. Phase.

Jeder Spieler zählt nun seine gesammelten Plättchen: Die "Mammut"- und "Nahrungsplättchen" bringen die aufgedruckte Punktezahl ein. Bei den "wertvollen Gütern" zählt die Anzahl jeder Sorte: Je mehr Plättchen einer Sorte gesammelt wurden, umso mehr Punkte gibt es auch dafür.  Evtl. noch vorhandene "Waffen" bringen keine Punkte. Jede, in einem Sommerlager platzierte "Vorratskiste" dagegen ist noch einmal 5 Punkte wert. Sämtliche Punkte werden addiert. Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt. [ih]
 
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 ERKLÄRVIDEO
   
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Dieses Erklärvideo gibt es auch in einer vergrößerten > XL-Ansicht
 
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
flotter Spielablauf
   mit taktischen Zügen
leichter Zugang
einfache Punktewertung
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Spielidee nicht brandneu
Auslegen der Plättchen
   mitunter etwas mühsam
Spielanleitung beantwortet
   nicht alle Fragen
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo:  Mit "Jäger und Sammler" veröffentlicht Erfolgsautor Reiner Knizia bei AMIGO ein neues, großes Familienspiel. Die Spielvorbereitung ist nichts für Ungeduldige: Das Aufbringen der 112 Sommerplättchen bzw. 88 Winterplättchen vor der jeweiligen Spielphase gestaltet sich ein klein wenig mühselig, wird aber dann mit einem flotten Spielablauf belohnt.

Die Handlungsmöglichkeiten der Spieler sind simpel: Eine Figur um 2 Felder oder 2 Figuren um 1 Feld weiterziehen - mehr ist nicht zu tun; lange Wartezeiten gibt es nicht. Und doch besitzt das (thematisch aufgesetzte) Steinzeit-Spektakel mehr Spieltiefe als zunächst angenommen. Stets gilt es, die günstigsten Wege zu finden, um zu den wertvollsten Plättchen zu gelangen und dabei nie das Ablegen der Vorratskisten zu vernachlässigen.

Das zufallsorientierte Auslegen der Plättchen kann zu Beginn einer Phase mitunter einen Startspielervorteil implizieren, z.B. wenn eine Waffe und das wertvollste Mammut direkt nacheinander an ein Ausgangslager grenzen. Dies geschieht glücklicherweise eher selten und macht zudem auch nur einen kleinen Anteil an den Gesamtpunkten aus.

So leicht der Zugang zum Spiel auch ist, könnte die (eigentlich sehr gut präsentierte) Spielanleitung an einigen Stellen noch präzisiert werden. Kleine Fragen zu bestimmten Elementen bzw. Situationen bleiben unbeantwortet bzw. erschließen sich nur indirekt.

Wer das bereits erwähnte "Solitaire"-Spiel oder neuere Titel wie "Packeis am Pol" (bzw. "Pinguine Deluxe") mochte, der sollte "Jäger und Sammler" auf jeden Fall einmal ausprobieren. Im Grunde handelt es sich um eine Weiterentwicklung dieser Spielideen. (> Video)

* Kultfaktor-Wertung: 8 Punkte im 4 Personenspiel, 1 Punkt weniger bei nur 2 Spielern aufgrund der geringeren Plättchenknappheit.
 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
  *
Ende
 
 

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