Genre: Familie, Strategie
Erscheinungsjahr: 2009 Verlag: Clementoni
..i.. Autor: Leo Colovini Spieleranzahl: 2 bis 5 Alter: ab 10 Jahren Spieldauer: ca. 60 Min.
Einstiegslevel:
Glück
Taktik
leer
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Islas Canarias
Kommt auf
meine Insel! Ach, Sie sind schon ein
glücklicher Mensch: Sie besitzen eine Insel! Und Sie tun auch
noch Gutes: Neuen Siedlern verhelfen Sie zu Traumhäusern!
So funktioniert's:
Jeder Spieler bebaut seine Insel so, dass möglichst
sie für möglichst viele Siedler attraktiv erscheint. Es
gibt Punkte für Häuser, Paläste und Städte auf der
Insel.
Diese Inseln
wollen besiedelt werden.
Die
Siedlerkarten zeigen die Präferenzen der Bewohner.
Jeder Spieler wählt sich eine Insel. Die 6
Privileg-Karten werden mit der Symbolseite nach oben,
nebeneinander auf dem Tisch angeordnet. Die Siedler- und
Piratenkarten werden gut gemischt und als verdeckter
Stapel neben die Privilegien gelegt. Jeder Spieler zieht
vom verdeckten Stapel 5 Handkarten. Die nun oberste
Karte des Stapels wird verdeckt in die Tischmitte
gelegt, als erste Karte des „ankommenden Schiffes“. Das
Startschiff erhält der jüngste Spieler. Das Spiel
beginnt.
Eine Runde beginnt beim Startspieler und endet nach den
Spielzügen aller Spieler mit der Ankunft eines Schiffes.
Jeder Spieler führt nacheinander 2 Spielzüge aus.
1. Bauen oder Karten
ziehen: Der Spieler entscheidet sich, ob er baut oder
die 3 obersten Karten vom verdeckten Stapel auf die Hand
zieht. Besitzt der Spieler weniger als 2 Karten, muss er
die Option „Karten ziehen“ wählen. Hat der Spieler
genügend Karten, darf er ein Haus bauen. Dazu legt er
eine Siedlerkarte seiner Wahl ab und stellt ein
entsprechendes Haus aus dem Vorrat auf seine Insel.
- Das Symbol auf der Karte (rechts und links in der 2.
Symbolreihe zu finden) bestimmt die Farbe des Hauses.
- Die oberste Symbolreihe (Prioritäten) bestimmt das zu
bebauende Inselfeld. Diese Symbole zeigen die
Bauwünsche des Siedlers.
- Die dunkelbraunen Felder der Insel dürfen bebaut
werden. Der Acker und das Dorf werden nicht als
Baufläche genutzt.
Die Spieler versuchen zuerst die höchste Priorität zu
erfüllen und das Haus auf ein Feld neben der 1.
Priorität zu setzen. Ist dort kein Feld frei, wird die
2. Priorität beachtet usw., sollte kein Bauwunsch der
oberen Symbolreihe zu erfüllen sein, darf der Spieler
ein beliebiges freies Feld wählen. Es gibt folgende
Prioritäten : Küste, Fluss, Dorf, Acker, Gebirge und
Weg.
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2.
Eine Siedlerkarte zum Schiff legen:
Der Spieler wählt eine weitere Handkarte aus und legt
sie neben den verdeckten Stapel in die Tischmitte als
weitere „Karte des ankommenden Schiffes“.
Das Schiff kommt: Hat jeder Spieler seine Spielzüge beendet, kommt das
Schiff an. Der Startspieler (vor ihm liegt noch das
Schiff) mischt die in der Tischmitte liegenden Karten
des Schiffes verdeckt und legt eine dieser Karten
(ebenfalls verdeckt) in die Tischmitte zurück (die erste
Karte des neuen Schiffes der nächsten Runde). Die
anderen Karten werden der Reihe nach aufgedeckt und die
entsprechenden Häuser in der jeweiligen Symbolfarbe
gebaut. Dabei gilt:
1. Alle Spieler vergleichen die 1. Priorität. Wer hat
die meisten Felder neben der 1. Priorität frei? Dort
wird gebaut. Haben mehrere Spieler haben gleich viele
Felder frei oder ist kein entsprechendes Feld nutzbar,
wird die 2. Priorität beachtet. Bringt auch die 4.
Priorität keine Entscheidung, wird das Haus nicht gebaut
und bleibt im Vorrat.
2. Mehrere Siedler des ankommenden Schiffes können auf
einer Insel Häuser bauen.
Mit dem Ablegen der letzten Karte beginnt die neue
Runde. Das Startspielerschiff wird an den linken
Nachbarn weitergereicht und das Spiel beginnt erneut.
Eine bereits
bebaute Insel.
Für den Bau
des ersten Palastes einer Farbe gibt es eine
entsprechende Privilegkarte.
Sonderbauten „Paläste
und Städte“: Ein Palast oder eine Stadt darf jederzeit innerhalb
eines Zuges des Spielers auf der eigenen Insel errichtet
werden.
Es gilt: 2
gleichfarbige Häuserseiner Insel
werden durch
einen Palast derselben Farbe ersetzt. 3
gleichfarbige Häuser seiner Insel werden
durch eine
Stadt derselben Farbe ersetzt.
Die Häuser für den Palast- oder Stadtbau müssen nicht
auf aneinander angrenzenden Feldern zu finden sein. Beim
Vergleich während der Schiffsankunft zählen Paläste und
Städte, genau wie Häuser, zunächst jeweils nur einen
Punkt.
Privilegien: Der Besitzer des ersten erbauten Palastes einer
Farbe erhält das farblich entsprechende Privileg und
legt es sichtbar neben seine Insel. Die auf der Karte
beschriebenen Vorteile dürfen ab sofort genutzt werden.
Erreicht ein Mitspieler mehr Punkte in der jeweiligen
Farbe, übernimmt dieser Spieler dann dieses Privileg
Bei Gleichstand verbleibt das Privileg noch beim dem
derzeitigem Besitzer.
Alle erworbenen Privilegien dürfen genutzt werden.
Privilegien sind z.B. „Du gewinnst alle Unentschieden“,
„Bau, wo du möchtest“, „Nimm eine zusätzliche Karte“,
„Du bist geschützt vor Piraten“ (siehe unten) und so
weiter.
Piraten: Piraten können nur als verdeckte Karte ins Schiff
gelegt werden. Landet ein Pirat, muss der Spieler, der
das Privileg in der Farbe des Piraten gerade besitzt,
ein Haus beliebiger Farbe von seiner Insel in den Vorrat
zurück legen. Liegt das Privileg noch im Vorrat, muss
der Spieler mit den meisten Häusern ein Haus abgeben;
bei einem Unentschieden geben alle beteiligten Spieler
ein Haus ab.
Wertung: Alle Spieler zählen ihre Punkte nach jeder Runde.
Haben ein oder mehrere Spieler 19 Punkte erreicht oder
überschritten, wird die Endrunde eingeleitet. Bei der
Wertung gibt es jeweils 1 Punkt für jedes Haus, 3 Punkte
für den ersten Palast in jeder Farbe, 2 Punkte für jeden
weiteren Palast und 5 Punkte für jede Stadt.
Es gewinnt der Spieler mit den meisten Siegpunkten. [go]
Vielen
Dank an Clementoni für ein Rezensionsexemplar!
PLUS:
PLUS:
schöne Abwandlung zum
bekannten "Siedeln"
mit neuen Elementen
ENDE
MINUS:
MINUS:
Spielthema "Siedeln"
ist nicht neu
etwas glücksabhängig
solitär geprägt
PUNKTE-CHECK:
SPIELIDEE
Originalität, Regeln
AUSSTATTUNG
Material, Umfang
SPIELABLAUF
Mechanik, Einfluss
Gabi:"Islas
Canarias" ist ein Optimierungsspiel mit schönen
taktischen Elementen. Eine gut illustrierte
Spielanleitung erleichtert den Einstieg ins
Regelwerk. Das Material ist ausreichend,
insgesamt eher zweckmäßig, aber thematisch nett
illustriert.
Das Thema "Siedeln" ist bereits aus
anderen renommierten Spielen bekannt, wenn auch
die Spielidee verändert umgesetzt wurde. Die
Idee, die Siedler über Prioritäten selbst
bestimmen zu lassen, auf wessen Insel sie
möchten, ist interessant und gibt dem Spiel eine
gewisse Grundspannung.
Der Spielablauf gestaltet
sich flüssig und lässt keine Langeweile
aufkommen. Die Karten geben dem Spiel eine
gewisse Glücksabhängigkeit, die jedoch dem Spiel
nicht wirklich schadet. Die Interaktion zwischen
den Spielern bleibt eher gering, da jeder seine
eigene Insel siedlerfreundlich gestaltet.
Insgesamt ein, für mich, in allen
Wertungskategorien "gutes", solides Spiel; zu
empfehlen für Erwachsene oder Familien mit
Kindern ab dem Teenageralter.
KULT-FAKTOR
(Langzeit-)Spielreiz
Ende
NO.1
Dieses Spiel wurde in der Datenbank Luding.org als
erstes von SPIELKULT.de getestet!