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Spiel-Fakten:

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Genre: Familie
Erscheinungsjahr:
2010
Verlag: FunForge /
Fantasy Flight Games
Autor: Bruno Faidutti
Spieleranzahl: 3 bis 6
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: ca. 60 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Isla Dorada
 
Mit dem Yak nach Balabatung
Ein Flugzeugabsturz verschlägt uns Spieler auf eine mysteriöse Insel, auf der es mithilfe exotischer Fortbewegungsmitteln wertvolle Schätze zu bergen gilt.
 

     

So funktioniert's:
Zu Beginn des Spiels hat jeder Spieler zwei geheime Schatzkarten auf der Hand. Eine Schatzkarte zeigt jeweils einen der 18 Orte und eine Zahl, die ihren Wert widerspiegelt. Es gibt nur eine einzige Spielfigur, die alle Spieler gemeinsam bewegen.


Der Spielplan zeigt die Insel mit einem Wegenetz...
   
... dass die einzelnen Orte miteinander verbindet.
   

In jeder Spielrunde wird das Recht, die Spielfigur bewegen zu dürfen, versteigert. Hierzu machen die Spieler reihum Gebote auf den jeweiligen Weg, den sie benutzen möchten, wobei die Gebote reihum erhöht werden müssen. Haben bis auf einen Spieler alle gepasst, bezahlt dieser sein Gebot mit den passenden Karten (für einen Wüstenweg müssen Kamele ausgegeben werden, für einen Gebirgsweg Yaks, für einen Dschungelweg Gonogos und für einen Wasserweg Kajaks). Dann zieht der Spieler die Figur über den Weg zum nächsten Ort und legt dort eine Holzscheibe ab.


Die Spielfiguren sind echte Hingucker.

Nur darf jeder Spieler, der eine passende Schatzkarte zu diesem Ort besitzt, diese ablegen. Anschließend zieht jeder Spieler eine Karte nach, wobei er eine Karte aus der offenen Auslage oder vom verdeckten Stapel ziehen kann. Haben alle Spieler eine Karte gezogen, so kann nun noch jeder Spieler eine zweite Karte für eine Münze kaufen. Hierbei ist allerdings zu beachten, dass die Spieler am Anfang nur 10 Münzen erhalten und während des Spiels keine Gelegenheit mehr haben, neue Münzen zu bekommen.


Wer eine passende Schatzkarte besitzt, spielt sie am entsprechenden Ort aus.

Zusätzlich zu den zwei Schatzkarten startet jeder Spieler außerdem mit einer Fluch- und einer Schicksalskarte. Die Fluchkarte funktioniert im Prinzip genauso wie eine Schatzkarte, allerdings muss sie an dem entsprechenden Ort ausgespielt werden und bringt ihrem Besitzer Minuspunkte ein. Die Schicksalskarte ist eine Art Auftrag, der dem Besitzer am Ende des Spiels für bestimmte Bedingungen Siegpunkte beschert.


Auf der fantastischen Inselwelt gibt es die verrücktesten Fortbewegungsmittel.

Neben den 4 einfachen Fortbewegungsmittelkarten (Kamel, Yak, Gonogo und Kajak) gibt es noch 17 weitere Kartentypen, die dem Spieler die unterschiedlichsten Vorteile bescheren. So kann man beispielsweise bei Mitspielern Karten ziehen, diese von einer Auktion ausschließen, sie weitere Fluchkarten ziehen lassen, Wege blockieren, oder zu einem beliebigen Ort fliegen.

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Nach dem Legen der 4. und der 9. Holzscheibe zieht jeder Spieler nochmals Schatzkarten nach. Nachdem die 16. Holzscheibe gelegt wurde endet das Spiel. Jeder Spieler errechnet seine Siegpunkte aus den abgelegten Schatz- und Fluchkarten, sowie seiner Schicksalskarte. Des Weiteren ist jede behaltene Münze einen Siegpunkt wert. Der Spieler mit den meisten Siegpunkten hat gewonnen.


Die Holzscheiben fungieren als Rundenmarker.
   
Diese Münzen sind das Zahlungsmittel.
   

Es gibt noch eine Variante mit einem kooperativen Bietmechanismus. In diesem Fall kann ein Spieler bei der Versteigerung auch das Gebot eines Mitspielers aufgreifen und es erhöhen. Gewinnt ein solches kooperatives Gebot eine Versteigerung, muss jeder der beteiligten Spieler seinen Anteil bezahlen. [cg]

 
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  PLUS:
PLUS:
erfrischendes Spielprinzip
atmosphärisches Material
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  MINUS:
MINUS:
fehlender Einfluss bei höherer
   Spielerzahl
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PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Chris: "Isla Dorada" ist ein Familienspiel höheren Anspruchs, das zunächst durch seine tolle Optik auffällt. Das Design der Karten und des Spielbretts ist fantastisch und schafft eine tolle Atmosphäre, die zum Wiederspielreiz erheblich beiträgt. Außergewöhnlich sind auch die drei detailreichen Plastikfiguren. Käme das Spiel aus Deutschland, so hätte man sich vermutlich mit Papp- oder Holzchips begnügt, wobei diese bei den Figuren des Bigfoot und des Leviathans eigentlich völlig ausgereicht hätten, da man diese beiden nicht allzu häufig benutzt.

Vergleiche zu Alan R. Moons "Elfenland", dem Spiel des Jahres 1999, scheinen auf der ersten Blick naheliegend, da die Pläne beider Spiele verschiedene Landschaftsformen aufweisen, deren Wege mit unterschiedlichen Transportmitteln bereist werden müssen. Doch schnell wird man feststellen, dass sich "Isla Dorada" dann doch ganz anders spielt, da der Grundmechanismus eben ein völlig anderer ist.

Das Prinzip, dass alle Spieler eine Figur ziehen, ist erfrischend unverbraucht und beschert ein ungewöhnliches, aber auch interessantes Spielgefühl. Außer der Versteigerung gibt es im Prinzip zwar keine anderen Mechanismen, aber die Vielzahl der verschiedenen Karten sorgt für genügend Abwechslung und lässt keine Monotonie aufkommen.

Mein einziger Kritikpunkt ist der eigene Einfluss auf das Spielgeschehen, welcher mit zunehmender Spielerzahl in den Keller sinkt. Spielt man mit 5 oder 6 Spielern, so braucht man schon eine Menge Glück, damit sich die Figur tatsächlich dahin bewegt, wo man sie haben möchte. Etwas fairer erscheint in diesem Zug auch die kooperative Bietvariante, da hier nicht der Einzelspieler mit den meisten Karten die Auktion gewinnt, sondern eher mehrere Spieler, die den gleichen Weg beschreiten wollen. Trotzdem konnte mich diese Variante nicht überzeugen, da sie die Versteigerungen wesentlich verkompliziert und verlängert.

Insgesamt ist "Isla Dorada" jedoch ein wirklich schönes Familienspiel, das mir aufgrund des unverbrauchten Prinzips und des tollen Designs richtig gut gefällt. Dem einen oder anderen Vielspieler ist das Spiel dann jedoch möglicherweise zu unberechenbar.

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

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