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Spiel-Fakten:

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Genre: Denken, Logik
Erscheinungsjahr:
2010
Verlag: gameSnack
Autor: Thomas Säckl
Spieleranzahl: 1 oder 2
Alter: ab ca. 12 Jahre
Spieldauer: ca. 15 Min

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
   
 
 
   
   
   
   
 
  IQubed
 
Würfelpartie mit Extra-Dreh
IQubed ist ein neuer Gehirn-Fitness-Trainer für eine oder zwei Personen, bei dem es darum geht, einen Würfel "im Kopf" zu drehen.
  
     

So funktioniert's:
Zuerst wird die Verpackungsrolle ein wenig umgestaltet und erhält einen neuen Boden mit viereckigem Loch (Würfelbecher). Dabei muss auf die Einkerbung am Rand des Bodens geachtet werden, denn die Kerbe fungiert als Orientierungshilfe. Nun wird der Mastercube (großer Würfel) mit dem Würfelbecher mittig auf den Spieltisch platziert. Da die Kerbe als Seitenzeichen fungiert, können nun die Spielsteine gelegt werden.


Die Farbsteine rot, blau, grün und gelb werden um den Mastercube verteilt. Jedem Farbstein werden kleine blaue Spielsteine in verschiedener Anzahl zugeordnet.
   
Der kleine Farbwürfel bestimmt, in welche Richtung der Mastercube gekippt wird. Der 6er-Würfel hingegen bestimmt mit der Oberseite die Anzahl der Kippungen, mit der Unterseite die Anzahl der dann folgenden Drehungen.
   

Es werden nun die vier Farbsteine beliebig an den vier Seiten des Mastercube verteilt. Dann werden den Farbsteinen die kleineren Spielsteine nach Belieben zugeordnet, allerdings jeweils mit unterschiedlichen Zahlenmengen (je 1 mal 1, 2, 3 und 4).

Jeder Spieler erhält nun 7 Spielsteine als eigenen Vorrat. Dann kann es losgehen.

Der Startspieler nimmt die beiden kleinen Würfel (ein Augen- und ein Farbwürfel) zur Hand und würfelt. Der Mastercube wird aufgedeckt. Nun heißt es gut nachdenken.

Der Farbwürfel zeigt an, in welche Farbstein-Richtung der Mastercube zuerst gekippt wird, d.h. in Richtung rot, gelb, grün oder blau. Wird "schwarz" gewürfelt, wird der Mastercube in die Richtung gekippt, in der die wenigsten Spielsteine liegen, bei "weiß" in die Richtung mit den meisten Spielsteinen.

Der Zahlenwürfel zeigt zwei Aktionen:
- Die Oberseite des kleinen Zahlenwürfels gibt die Anzahl der Kippungen an.
- Die Unterseite des kleinen Zahlenwürfels gibt die Anzahl der nach den Kippungen folgenden Drehungen des Mastercubes an.

Dies klingt einfacher als es ist, denn sowohl die Kippungen als auch die danach folgenden Drehungen erfolgen erst einmal NUR gedanklich (!).  Es gilt aber immer: Erst kippen, dann drehen!

Haben alle Spieler den gedanklichen Prozess durchlaufen, stellen sie sich nun vor, wie der Mastercube nun liegen würde.


Der Mastercube befindet sich in der Verpackungsrolle.
   
Der Boden der Rolle wird  zuvor gegen einen offenen Deckel getauscht.
   

Jeder vergleicht nun wieder in Gedanken, welche Zahl des Mastercube sich nun an welchem Farbstein befindet und vergleicht gleichzeitig diese Zahl mit der Anzahl der an den Farbsteinen befindlichen Spielsteine.

Gibt es dabei Übereinstimmungen?
- Nein! Der Spieler ruft: "Zero IQubed"
- Ja! Der Spieler ruft die Farbe der Übereinstimmung: z.B. „Blau IQubed“

Nun wird die Aussage des ersten Spielers überprüft. Der Mastercube wird anhand der kleinen Würfel richtig bewegt, also gekippt und dann gedreht. Steht der Würfel still, werden nun sichtbar die Übereinstimmungen geprüft.

Der erste Rufer hatte Recht? Er darf nun so viele von den Spielsteinen aus seinem eigenen Vorrat an die Seite der Übereinstimmung legen, so dass damit eine neue Zahl gebildet wird, die allerdings nur einmal an den vier Farbsteinen vorkommen darf! Die maximale Anzahl von Spielsteinen hinter einem Farbstein beträgt 6. Sind alle Farbsteinplätze besetzt, dann darf der Spieler einen eigenen Spielstein aus dem Spiel entfernen.

Der erste Rufer hatte Unrecht? Zur Strafe erhält der falsche Rufer einen Spielstein aus dem Vorrat des Gegners und legt ihn zum eigenen Vorrat.

Der Mastercube wird nun erneut mit dem Würfelbecher gewürfelt und in eine neue Position gebracht. Das Spiel geht weiter.

Spielende:
Kann ein Spieler seinen letzten Spielstein des eigenen Vorrates ablegen, gewinnt er das Spiel und darf sich nun "Master des Cube" nennen. Herzlichen Glückwunsch!

Wer nun noch nicht ausgelastet ist, darf z.B. ein zweites Würfelpaar hinzufügen und, statt einmal, dann eben zweimal kippen und drehen. Das Spiel funktioniert auch solitär, z.B. mit dem Zeitdruck einer Stoppuhr. [go]

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  PLUS:
PLUS:
fördert Abstraktion und
   räumliches Denkvermögen
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Spielprinzip eignet sich nicht
   für "jedermann"
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi:  3 Würfel, 28 Spielsteine und eine Verpackungsrolle - dies brauchte der kleine Eigenverlag, um ein interessantes Spiel herzustellen. Und was brauchen wir zum spielen? Eine große Portion logisches Denken und ein gut funktionierendes räumliches Vorstellungsvermögen. Doch um "Master des Cube" zu werden, reicht dies nur aus, wenn der Gegenspieler nicht schneller ist.

Die etwas spartanisch wirkende Anleitung lässt, wie bei "Grapsch" (> Test) zunächst ein paar Fragen offen, die allerdings während des Spiels geklärt werden können. Die Spielidee erweist sich dabei als "Klein, aber oho".

Das Trickreiche an "IQubed" ist die Tatsache, dass das Drehen und Kippen des Würfels nur in Gedanken durchgespielt wird. Man nehme also den Mastercube (ein normaler Würfel in Übergröße) und kippe seine Oberseite viermal nach rechts und drehe diesen Würfel dann nach  fünfmal im Uhrzeigersinn um sich selbst im 90° Winkel.

Nun weiß also jeder halbwegs intelligente Mensch sofort, welche Zahlenseite z.B. zum roten Farbstein zeigt.... ähhmm... Ich muss mich, glaube ich, an dieser Stelle outen, denn ich kam erst mit einiger Übung hinter den rechten Dreh.

Wiederum gab es einige in der Spielgruppe, denen diese Übung regelrecht leicht fiel. Oh, diese Glücklichen... Diese konnten sich dann regelrecht für "IQubed" begeistern. Andere wiederum lehnten das Spiel wegen des für sie enormen Anspruches ab, da sie trotz mehrerer Anläufe spätestens nach dem gedanklichen Kippen kapitulierten.

Wer also eine echte Herausforderung im Denk-Training sucht, sollte dieses Spiel unbedingt seiner Sammlung hinzufügen. Wenn auch nicht für jedermann geeignet (und daher insgesamt "nur" eine 6-Punkte-Wertung), ist es zumindest für abstrakt denkende Gehirn-Akrobaten sehr empfehlenswert.

 

 
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