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Spiel-Fakten:

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Genre: Karten
Erscheinungsjahr:
2015
Verlag: Logis
Autoren: Dennis Kirps, Christian Kruchten
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 7 Jahren
Spieldauer: ca. 15 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   
   

 

 
Insektenhotel
 
Die Unterkunft für Krabbeltiere
Schon mal ein Insektenhotel gesehen? Klar, draußen gibt's die immer häufiger und es lohnt, einen Blick drauf zu werfen. Ziel bei diesen teilweise lustigen Gebilden ist es immer, den verschiedensten Insektenarten ein neues Zuhause zu bieten...
 
     

Jeder Spieler nimmt sich ein Hotel, in dessen Einbuchtungen genau sechs Karten passen, genauer gesagt, je zwei Karten einer mittels Motiv gezeigten Art auf jeder der drei Etagen. Noch ist das Gebäude aber leer. Alle Tiere stecken noch im gemischten, verdeckten Kartenstapel fest.

Der Spieler an der Reihe kann sich nun genau eine der beiden Aktionen auswählen. Er kann Karten vom Nachziehstapel aufdecken oder seinen Honig einsetzen, um Karten von einem Mitspieler zu ergattern.

Das Ziehen vom Kartenstapel folgt diesen Regeln: Man darf so lange nachziehen, bis aufgrund einer Karte etwas passiert:
-
Zeigt die Karte ein Insekt, das der Spieler noch nicht hat, zeigt er die Karte allen und legt sie auf einem verdeckten Stapel neben dem eigenen Hotel ab. Dann darf er erneut eine Karte ziehen.
- Zeigt die Karte ein Insekt, das er in seinem Hotel platzieren kann, darf er dies tun. Sein Zug endet und der nächste Spieler ist dran.
- Zeigt die Karte Honig, darf dieser offen gesammelt werden. Der Spieler darf weiter ziehen.
- Zeigt die Karte eines der Angriffstiere, wird die jeweilige Aktion ausgeführt. Der Zug endet danach.

Generell darf der Spieler jederzeit entscheiden, wann er aufhört, eine weitere Karte zu ziehen. Er darf seinen Zug selbst beenden.

Aktionstiere:
-
Spinne: Sie kann ein einzelnes Insekt aus dem Hotel eines Mitspielers verjagen. Auch wenn keine einzelne Karte zur Verfügung steht, endet der Zug.
-
Kakerlake: Wird sie gezogen, klaut sie allen Honig des ziehenden Spielers.

Gestohlener Honig kann sehr ärgerlich sein, denn mit ihm können dringend benötigte Insekten angelockt werden. Dazu muss der Spieler wissen, in wessen verdecktem Stapel sich das gesuchte Insekt befindet. Dann zahlt er einen Honig an den Ablagestapel und einen Honig an den Besitzer des gesuchten Insektes. Konnte er den richtigen Spieler um die gesuchte Karte bitten, darf er das Insekt ins sein Hotel legen. Dann ist der Nächste dran, sich zu entscheiden, ob er zieht oder Honig einsetzt.

Hat ein Spieler das sechste passende Tier in seinem Hotel platzieren können, endet das Spiel sofort. Dieser Spieler gewinnt. [go]

 
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
unverbrauchtes Thema
schnell erlernt
Zockerelement
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Spannung letztlich nur
   beim Ziehen der Karten

leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi: Bienen, Spinnen, Kakerlaken... diese und viele andere Tiere wohnen im Insektenhotel. Das Thema gefällt mir spontan gut. Viele Kinder finden alle Arten von Krabbeltieren weniger gut. Ein spielerischer Umgang mit diesen nützlichen Lebewesen kann also nur positiv bewertet werden. Dabei hilft auf jeden Fall auch die witzige Grafik, die den Tierchen einen gar liebenswerten Anblick verleiht. Als Hotel dient ein einfaches liegendes "Regal", das in seinen sechs Fächern Platz für genau definierte drei Paare bietet.

Die Spieler kommen auf recht einfache Weise an ihre Karten, sie ziehen sie einfach vom verdeckten Stapel oder tauschen sie für Honig ein. Jeder darf so viele Karten ziehen, wie er möchte und bis ihn eine Karte wiederum unterbricht.  Manchmal unterbricht eine passende Karte das Ziehen. Dann ist alles gut. Aber oft stoppt eine negative Karte das Ziehen. Spinnen sind okay, geben sie doch die Möglichkeit, anderen die Insekten aus dem Hotel zu jagen. Schlecht sind Honig klauende Kakerlaken. Wann aber aufhören? Eine Karte geht bestimmt noch! Upps, eine Kakerlake! Wieso die sich so oft direkt nach dem Honig befindet, fragen sich die kleinen Spieler relativ häufig. Die kleinen Spieler? Oder auch deren Familien. Unsere Testkinder und deren eher wenig spielenden Familien verstanden das Spiel schnell. Kindern gefällt der flotte Ablauf mehr als deren Eltern, die das Spiel oft eher flach empfinden.

Der dem Spiel inne wohnende Spannungsbogen bezieht sich lediglich auf das Risiko beim Ziehen der Karten, das stark glücksabhängig ist. Die einzige Möglichkeit ins Spiel einzugreifen besteht in der Anwendung der Sonderkarten, z.B. der Spinne, die allerdings auch erst einmal gezogen werden muss und bei den Bestohlenen durchaus auch für Unmut sorgen kann.

Der insgesamt runde Ablauf und das funktionierende Spielprinzip lassen das Spiel solide erscheinen und generieren Spielspaß für zwischendurch. Allerdings muss die passende Spielgruppe mitspielen. Dann wird der mangelnde Anspruch durch ein wenig Schadenfreude und das Mitfiebern um die richtigen Karten ausgeglichen.
...
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
 

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