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Spiel-Fakten:

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Genre: Quiz
Erscheinungsjahr:
2013
Verlag: Tactic  ..i..
Autor: unbekannt
Spieleranzahl: 2 bis 6
Alter: ab 15 Jahren
Spieldauer: ca. 45 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Wissen 

leer
     
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iKNOW
 
Ich weiß, was du nicht weißt!

Bei diesem Wissensspiel wird nicht nur Wissen benötigt, sondern ihr müsst auch wissen, wie gut die anderen Bescheid wissen und ihr müsst wissen, wie gut ihr selber Bescheid wisst. Weißte Bescheid?  
 

     

Das Spielbrett, die Fragekarten, Punktechips und der Themenmarker werden bereit gelegt. Jeder Spieler nimmt sich eine iKNOW- und eine iBET-Figur. Es wird zufällig ein erster Fragevorleser bestimmt. Dieser wiederum bestimmt eine der vier Fragekategorien (Personen, Werke und Erzeugnisse, Ereignisse und Phänomene, Umgebung und Umfeld), markiert die Farbe der Kategorie auf dem Brett mit dem durchsichtigen Kategoriemarker und liest die Frage vor. Diese sind sehr allgemein gehalten z.B. „Welcher amerikanische Schauspieler ist das?“ Oder „Welche Hauptstadt ist das?“.

Anschließend setzen im Uhrzeigersinn alle Spieler, außer dem vorlesendem Spieler, ihre iKNOW-Figur. Diese kann auf ein freies 3-Punkte-, 2-Punkte- oder 1-Punkte-Feld gesetzt werden. Jedes dieser Felder ist zweimal vorhanden. Anschließend setzen die Spieler wieder im Uhrzeigersinn ihre iBET-Figur. Diese wird neben die iKNOW-Figur eines anderen Spielers auf ein freies Plus- oder Minus-Feld gesetzt. Die iBET-Figur auf dem Minus-Feld bedeutet, dass der entsprechende Spieler darauf wettet, dass der Besitzer der iKNOW-Figur die Antwort auf die Frage nicht kennt. Beim Plus-Feld wird dementsprechend gewettet, dass der Besitzer der iKNOW-Figur die Antwort weiß.

   
   

Wurden alle Figuren gesetzt, so beginnt das Raten. Der Vorleser liest den ersten Hinweis zur Frage vor. Danach raten die beiden Spieler, welche auf die Felder mit 3-Punkten gesetzt haben. Sie raten laut, so dass jeder andere Spieler die Antworten hört. Die richtige Antwort wird noch nicht aufgelöst. Dann liest der Vorleser den zweiten Hinweis vor, und die beiden Spieler auf den 2-Punkte-Felder raten. Dann wird der dritte Hinweis vorgelesen und die beiden Spieler auf den Feldern mit nur einem Punkt raten. Schließlich wird die richtige Antwort vorgelesen. (Bei weniger als 6 Spielern raten dementsprechend weniger Spieler).

   
   
   

Die Spieler erhalten, wenn sie richtig geraten haben, so viele Punktechips, wie auf ihrem Feld abgebildet sind. Wer falsch rät, bekommt nichts. Anschließend bekommen alle Spieler, deren iBET-Figur richtig stand, einen zusätzlichen Punkt und die Spieler, deren iBET-Figur falsch stand, verlieren einen Punkt. Die Punktechips werden einfach auf die iBET-Figuren gesteckt. Der Vorleser erhält 2 Punktechips. Anschließend werden die Fragekarten im Uhrzeigersinn weitergegeben und so ein neuer Vorleser bestimmt. Derjenige, der zuerst die richtige Antwort auf die letzte Frage gegeben hat, darf das neue Themengebiet bestimmen, und eine neue Fragerunde beginnt. Hat ein Spieler mind. 20 Punkte, so endet das Spiel, und der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt. [ls]
 
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  PLUS:
PLUS:
klares Design
auch Unwissende haben eine Chance
ENDE
  MINUS:
MINUS:
viel Trittbrettfahrerei bei den Antworten
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
      Lutz: Wissensspiele gibt es wie Sand am Meer, und meist unterscheiden diese sich nur in der Qualität ihrer Fragen. Die Mechanismen des Spiels selber sind meist nebensächlich. Mit iKNOW kommt mal wieder ein etwas neueres Konzept. Im Kern handelt es sich natürlich wieder um ein Spiel, welches sich darum dreht, wer mehr weiß, aber mit ein paar schönen Kniffen. Passend zum Namen mit dem i wurde für das Spielbrett ein minimalistisches und kühles Design gewählt. Die bunten iBET- und iKNOW-Figuren sind darauf natürlich ein besonderer Blickfang. Schade ist, dass die verschiedenen Themengebiete nicht auch als Text auf das Spielbrett gedruckt wurden. Schön dagegen ist, dass die Punktechips auf die iBET-Figuren gesteckt werden, so dass die Punkte jederzeit sichtbar sind. Auch die Fragekarten sind übersichtlich gestaltet und leicht zu lesen. Wenn man dieses minimalistische Design mag, dann wird einem die Gestaltung von iKNOW sicherlich zusagen.

Das Konzept mit den Wetten, und dass jeder Spieler die Antworten der vorherigen Spieler hört, ist eine gute Möglichkeit auch Punkte zu sammeln, wenn man bei einer Frage gerade wenig Ideen hat. Die wandelnden Lexika, welche sonst diese Spiele dominieren, müssen zusätzlich noch einschätzen, wie viele Hinweise sie brauchen, um viele Punkte zu erhalten, und sie müssen auch ihre Mitspieler gut einschätzen können. So stellt sich ein ausgewogenes Spielgefühl ein, bei dem nicht einfach der Experte für alles sich nach 2 Runden sofort vom Rest der Spieler absetzt. Jemand, der sehr sicher seine Antworten gibt, wird auch schnell feststellen, dass die anderen Spieler ihm als Trittbrettfahrer folgen.

Die Fragen selber sind meist gut gestellt, aber ein paar nicht so gute Beispiele sind uns leider auch unter gekommen. Bei z.B. Fragen wie "Welches Jahrzehnt des 19. Jahrhundert ist das?" Sollte vorher geklärt werden, ob die Jahreszahlen (die 60er) oder ein Eigenname (the swinging sixties) gesucht werden. Auch wenn nach Mehrkomponentenantworten gesucht wird, wie z.B. „Welche olympischen Spiele sind das?“, sollte geklärt ob Jahr und Austragungsort reichen oder ob noch die Saison erraten werden muss.

Fazit: iKNOW ist ein Quizspiel, bei dem alle Spieler relativ gute Chancen auf den Sieg haben, und es ein bisschen mehr als reines Wissen zum Gewinnen braucht. Natürlich sind besonders gebildete Spieler im Vorteil, und das sollte bei Wissensspielen auch so sein. Ein tolles Design und ein gutes Konzept machen iKNOW sicherlich zu einem Liebling von Quizspielfans.
 
           
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