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Spiel-Fakten:

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Genre: Denken
Erscheinungsjahr:
2013
Verlag: Huch & friends  ..i..
Autor: Dominique Breton
Spieleranzahl: 2 (!)
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   
   

 

 
Ignis
 
Wie Feuer und Wasser

Zwei Spieler kämpfen um die Vorherrschaft. Wessen Element wird in diesem abstrakten Legespiel siegen - Feuer oder Wasser?    
 


     

So funktioniert's:
Jeder Spieler wählt eine der beiden Farben, orange (Feuer) oder blau (Wasser). Der Spielplan wird anhand der Grundaufstellung eingerichtet. Dazu werden alle verbliebenen Teile als Vorrat bereit gelegt. Die Steine sind jeweils beidseitig bedruckt. Die jeweilige Farbkombination erstreckt sich dabei über vier Farben, die zwei Spielerfarben zuzüglich der Elemente Luft (weiß) und Erde (grün).


Startaufstellung

Nun füllen die Spieler den Spielplan mit Steinen, um schließlich den Gegner über den Rand zu schieben. Ein neutraler Stein mit einem grünen oder einem weißen Symbol kann von außen in die Reihe eingeschoben werden. Die Entscheidung, welche Farbe der Spieler wählt, hängt von deren Funktion ab. Während "weiß" sowohl auf den Spielplan geschoben, dort verschoben und dann durch einen grünen Stein auch hinuntergeschubst werden kann, muss "grün", einmal gelegt, auf dem Spielplan bleiben. Grün kann dabei mit anderen Steinen verschoben werden. Im Laufe des Spieles passiert es so, dass sich der Spielplan füllt und die orangen, blauen, weißen und grünen Symbole über das Feld wandern. Sobald eine Reihe am Rand nur noch aus Steinen einer Farbe (z.B. komplett grün) besteht, wird diese entfernt. Diese Reihe kann nun allerdings nicht mehr belegt werden. So verkleinert sich das Spielfeld Reihe für Reihe.


Neue Steine werden von außen in die Zeilen bzw. Spalten der Spielfläche geschoben.
   
Das Spielfeld verkleinert sich im Laufe der Partie.
   

Jedes Mal, wenn eine Reihe entfernt wird, wird die nächste Reihe zur Feldgrenze. Wird ein Stein nun über diese neue Grenze hinausgeschoben, gilt er als verloren und wird vom Spielplan entfernt. Im weiteren Verlauf des Spieles kann es so passieren, dass mehrere Randreihen nacheinander entfernt werden können. Das Spiel endet, wenn nur noch eine der beiden gegnerischen Farben (blau oder orange) auf dem Spielplan vertreten ist. Der entsprechende Spieler gewinnt. Dabei spielen Steine in grün oder weiß keine Rolle. [go]

 
  by Martin Klein* 

leer
Dieses Video gibt es auch in einer vergrößerten > XL-Ansicht
 
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neckische Spielidee
ENDE
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MINUS:
Spielfläche rutscht leicht über den Tisch
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi: In der "Ignis"-Welt kann nur Feuer oder Wasser überleben. Erde und Luft sind neutrale Elemente, die die Spieler nutzen können, um das eigene Element zu schützen oder das gegnerische Element vom Spielplan zu verdrängen. Ja, es geht nur darum, den anderen vom immer kleiner werdenden Spielfeld zu verdrängen. Die Startaufstellung ist immer gleich. Ich als Spieler entscheide, welchen Stein ich in welche Reihe einschiebe. Da es nur grün oder weiß gibt, schränken sich die Möglichkeiten der Aktion ein. Schutz oder Angriff ist die erste Frage. Es ist zu beobachten, dass man anfangs daher bevorzugt mit den grünen Steinen spielt. Erst in den späteren Runden wird die Macht der weißen Steine klar. Spielt man zu viel mit den grünen Steinen, schrumpft das Spielfeld wesentlich schneller. Es kann schon ärgerlich sein, wenn ehemals geschützte eigene Steine auf einmal offen am Rand liegen. Vor allem mehrere Reihenentfernungen hintereinander sollten gut im Auge behalten werden. Sie können den ehemals sicheren Stand entscheidend verunsichern.

Das rein taktische kurze Spiel gehört den abstrakten Denkspielen an. Jede Aktion will wohl überlegt sein. Fehler werden bestraft. Allerdings ist der Mechanismus sehr angenehm. Das Einschieben erinnert an das verrückte Labyrinth ohne dessen Grundidee zu übernehmen. Das sich verkleinernde Spielfeld verursacht vor allem am Anfang eine Form von Faszination. Auch unsere Testgruppen konnten sich an dem einfachen Spiel mit den schönen Spielsteinen begeistern. Nur der Spielplan könnte noch ein paar Gummifüße vertragen, um das Verrutschen auf glattem Untergrund zu verhindern. Das bleibt allerdings der einzige Kritikpunkt. Ansprechende Qualität, schicke Optik, ebenso einfacher wie toller Mechanismus, der nicht zu viel und doch genug Tiefgang besitzt - kurzum: ein schönes Spiel für jedermann, der abstrakte Spiele mag.
 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
 
 

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