www.spielkult.de  

Kontakt    Impressum

Suche

 
   START | SPIELETESTS | VIDEOS | EXTRAS | LINKS | SHOP
    Themen          A bis Z          Neuheiten          Verlage          History  
 
 
 
Zurück zur Übersicht

Spiel-Fakten:

FamilieStrategie & AufbauWissen & RatenParty & KommunikationLogik & Kombination
KinderKartenWürfel & GlückAktion & GeschicklichkeitLernen

Genre: Party
Erscheinungsjahr:
2009
Verlag: Asmodee  ..i..
Autoren: William Jacobsen, Amanda Kohout
Spieleranzahl: ab 3
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 20-30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative  

leer
     
   
   
  Identik
 
Des Meisters Worte... 
... sollten die Künstler dringend beachten! Denn für jedes Detail der Bild-Vorgabe gibt es Punkte - und jede Zeichnung sorgt für Lacher, garantiert!
 

     

"Dixit" (> Test) wurde zum Spiel des Jahres 2010 gekürt. Natürlich möchten wir Ihnen auch die anderen Nominierten vorstellen, die leider nicht gewonnen haben.

 


Der "Meister" muss innerhalb von 90 Sekunden die Bildvorgabe so präzise wie möglich beschreiben.
   
Jeder "Künstler" fertigt eine individuelle Zeichnung nach den Vorgaben an.
   

 

 

So funktioniert's:
In jeder Runde wird ein Spieler zum "Meister". Er steckt eine Bildkarte in die Kartenabdeckung und liest den Bildtitel vor. Das Vorgabebild darf nur er allein sehen! Dann wird die Sanduhr umgedreht. Innerhalb von 90 Sekunden muss er den Mitspielern ("Künstler") nun die Zeichnung so präzise wie möglich beschreiben. Die Künstler zeichnen die Anweisungen auf ihrem Zeichenblock.

 

Nach Ablauf der Zeit folgt die "Kunstausstellung". Das Originalbild wird nun mit den Zeichnungen der Spieler verglichen. Jeder Künstler wird daraufhin zum "Kritiker". Er nimmt die Zeichnung eines seiner Mitspieler und kontrolliert. Der Meister liest nun die zunächst verdeckte Detailliste vor. Dies sind 10 geforderte Details, die auch der Meister bei der Beschreibung der Vorgabe noch nicht kannte!

 


Anschließend wird die Detailliste aufgedeckt.
   
Jedes geforderte Detail bringt einen Punkt.
   

 

Für jedes erfüllte Detail auf einer Zeichnung machen die Kritiker ein Kreuz bei "JA" (Haken) auf der Zählleiste am unteren Ende des Zeichenpapiers. Jedes Detail bringt einen Punkt ein. Für ein fehlendes Detail wird "NEIN" (Kreuz) angehakt. Der Bonuswürfel bestimmt zudem das Detail, welches 2 Zusatzpunkte einbringt, wenn es umgesetzt wurde. Die Punkte werden addiert.

 

Der Meister erhält keine Bonuspunkte. Er erhält jedoch je 1 Punkt für ein Detail, das er beschrieben hat und das mindestens von einem (!) Künstler umgesetzt wurde!

 

Nach der Runde ist der nächste Spieler der Reihe der "Meister". Sobald alle Spieler einmal Meister waren (also eine Zeichnung beschrieben haben), endet die Partie.


Sämtliche Punkte werden nun pro Spieler zusammengezählt. Es gewinnt der Spieler, der die meisten Punkte sammeln konnte. 
[ih]

 

Auszeichnung: "Identik" wurde nominiert für das "Spiel des Jahres 2010".

 
Die anderen Nominierten:
> Dixit  (Gewinner)   > A la carte
> Fresko   > I.W.d.Z.: Das Würfelspiel
 
leer
 ERKLÄRVIDEO
   
eer
Dieses Erklärvideo gibt es auch in einer vergrößerten > XL-Ansicht
 
Links
 Folgen Sie SPIELKULT.de:
   Facebook     Twitter
 
    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
schöne Spielidee, kommunikativ
spaßige Erlebnisse beim
   Vergleich der Zeichnungen
witzige Bilder-Vorgaben
ENDE
  MINUS:
MINUS:
etwas zu geringe Anzahl
   an Vorgabe-Zeichnungen
 
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo:  "Identik" ist ein witziges, kommunikatives Partyspiel. Zeichenspiele sind nach der Veröffentlichung von "Pictionary", "Activity" und Co sicher nichts Neues mehr.

"Identik" geht dabei jedoch seinen eigenen Weg. Bei diesem Spiel muss nichts erraten werden; hier geht es um präzise Anweisungen unter Zeitdruck als Meister und um die möglichst genaue Umsetzung als Künstler. Zeichnerische Talente sind allerdings keine dringende Voraussetzung. Auch mit stilisierten Elementen lassen sich hier Punkte machen.

Und Punkte gibt es sowohl für den Beschreiber als auch für den Zeichner - so kann ausgeschlossen werden, dass ein Spieler absichtlich "blockiert". Einzig freies, schnelles Reden wird gefordert, wenn es um die Bildbeschreibung geht. Die größten Lacher entstehen meist bei der "Kunstausstellung". Das ist der Moment, wenn alle Zeichner ihre Gemälde offenbaren und mit dem (bis dahin unbekannten) Original vergleichen!

Die Auswertung der Zeichnungen erfolgt dann nach klaren Vorgaben. Nicht selten zeigt sich, dass auch der Meister wichtige Details (der ihm bis dato ebenfalls unbekannten Detailliste) bei der Beschreibung übersehen hat...

Das Spiel ist qualitativ gut ausgestattet; Bleistifte, Malblöcke mit Punkteleiste - alles liegt in ausreichender Anzahl bei. Die Anzahl der Vorgabe-Zeichnungen ist mit gerade einmal 120 (auf 60 doppelseitig bedruckten Karten) etwas zu gering ausgefallen. Spielt man in größerer Runde, kommt es bald zu Wiederholungen, wenn das Spiel öfters auf den Tisch kommt. Und genau das wird es bei uns, denn "Identik" macht richtig Spaß!

Wer Zeichenspiele bzw. überhaupt Partyspiele mag, sollte auf jeden Fall eine Partie wagen! Das tolle Konzept, gepaart mit den witzigen Zeichnungen, bringt dem Spiel eine 9-Punkte-Wertung ein. Bleibt nur noch zu hoffen, dass Asmodee in der Zukunft einen Satz an Bildkarten nachschiebt!  (> Video)

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
 

   > So testen wir
       
    Alle Spiele
von A bis Z:

 
Auswahl
# A B C
D E F G
H I J K
L M N O
P Q R S
T U V W
X Y Z #
 

 

 

 

 
 

 

         
     
(C) SPIELKULT.de ^^^