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Spiel-Fakten:

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Genre: Aktion, Geschicklichkeit
Erscheinungsjahr:
2016
Verlag: Amigo Spiele  ..i..
Autor: Brian Gomez
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 6 Jahren
Spieldauer: ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
   

 

 
Ice Cool
...

Ein eiskaltes Schnippspiel

Die Pinguine schlittern durch die Eisschule. Einer von ihnen ist der Fänger, die anderen versuchen derweil, möglichst viele Fische einzusammeln!
 
 
Zunächst wird die Spielfläche aufgebaut. Sie besteht aus mehreren Kisten, die wunderbar ineinander passen und für das Spiel, einzeln aneinander platziert, einen großen, fast quadratischen 3-D-Spielplan ergeben. Sie werden mit den vier Fischklammern (aus Holz) befestigt. Dabei ist darauf zu achten, dass die Tore immer gut aneinander passen. Jeder Spieler nimmt sich eine Pinguinfigur, eine Erinnerungskarte (für die eigene Farbe) und einen Pinguin-Ausweis. Die Fischkarten werden gut gemischt und bleiben als verdeckter Stapel in Reichweite liegen. Die Fische in den teilnehmenden Spielfarben werden als letztes über die Tore auf die Markierungen gesteckt. Das Spiel kann beginnen, sobald alle einmal wenigstens schon mal zur Probe geschnippt haben. Die Figuren können bewusst über bestimmte Techniken gesteuert werden - geradeaus, um die Kurve, über die Mauer. Mit etwas Übung ist alles lernbar.

 
Die erste Spielrunde beginnt mit dem Auswählen des ersten Jägers. Die anderen Spieler spielen dann automatisch als Sammler. Die Sammler haben nur ein Ziel: Sie wollen ihre drei Fische einsammeln, indem sie die darunter liegenden Tore durchqueren. Dabei wollen sie nicht den Jäger berühren. Sie beginnen auf dem rot-gelben Startsymbol. Der Jäger wiederum hat zum Ziel, von allen Pinguinen die Ausweise einzusammeln, was diese, wie bereits erwähnt, eher vermeiden wollen. Der Jäger beginnt immer in der Küche der Eisschule.

 
Es wird im Uhrzeigersinn gespielt. Der linke Spieler nach dem Jäger beginnt. Er darf genau einmal seinen eigenen Pinguin schnippen. Der nächste Spieler folgt sofort. Folgendes kann beim Schnippen passieren:
- Der Pinguin bleibt auf dem Startpunkt stehen. Dann darf er ausnahmsweise nochmal schnippen.
- Der Pinguin rutscht durch ein Tor ohne eigenen Fisch. Es passiert nichts.
- Der Pinguin rutscht vollständig durch ein Tor mit eigenem Fisch: Der Spieler entfernt den Fisch und zieht sich die oberste der Fischkarten.
- Der Pinguin springt über ein Tor mit eigenem Fisch. Der Spieler darf den Fisch NICHT nehmen. Pech gehabt.
- Der Pinguin landet direkt an einer Wand. Er darf vor dem nächsten Schuss an die rote Schusslinie gezogen werden.
- Ein Pinguin wird durch einen fremden Pinguin durch das richtige Tor katapultiert: Er erhält seinen Fisch trotzdem, samt Fischkarte.
- Ein Pinguin berührt den Jägerpinguin. Der betroffene Sammler muss seinen Pinguinausweis abgeben. Im Wiederholungsfall passiert nichts mehr.

 
Keine Sorge, es wird auch ohne Ausweis einfach weiter gespielt. Hat ein Spieler zwei Fischkarten mit der Zahl 1 erobert, darf er sie offen zeigen und dafür einen zusätzlichen Zug vollführen. Die Spielrunde endet, wenn entweder ein Sammler alle seine drei Fisch gesammelt hat oder wenn der Jäger alle Ausweise der Sammler eingesammelt hat. Dann wird gewertet. Dazu nimmt sich ein Sammler zusätzlich noch eine Fischkarte, wenn er seinen eigenen Ausweis behalten konnte. Der Jäger erhält für jeden Ausweis, inkl. des eigenen, eine Fischkarte.

 
Eine neue Runde beginnt. Alle nehmen ihr Material wieder. Die in der Vorrunde erworbenen Fischkarten bleiben bei den Spielern und werden erst nach der letzten Runde addiert. Gespielt werden so viele Runden, dass jeder Spieler einmal Jäger sein durfte. Wer am Ende die meisten Punkte auf den Fischkarten erzielen konnte, gewinnt. Bei einem Gleichstand zählt dann noch die Anzahl der Fischkarten.
 
Die Zwei-Personen-Variante schlägt vor, dass der Jäger zweimal den Sammler fangen muss, bevor die Runde wechselt. Der betroffene Sammler startet dann vom roten Punkt neu. Bei der zweiten Berührung beider Pinguine endet die Runde dann. Wenn jeder zweimal Fänger war, endet das Spiel, dann werden die Punkte gezählt. [go]
 
 VERLAGSVIDEO

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Achtung, hierbei handelt es sich um ein (Werbe-)Video des Verlages!
 
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witziges Schnippspiel
   für die ganze Familie
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  MINUS:
MMI

Handling muss trainiert werden
erfordert Bewegungsfreiheit
zu zweit zu wenig los

leer/font>
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi: Die Aufmachung der Verpackung ist schlicht und zugegebenermaßen unscheinbar im Vergleich zum Material. Auch wenn die sympathischen Pinguine spontan neugierig machen, lässt nichts auf den Inhalt schließen, den man dann aus der Schachtel nimmt. Eine Schachtel, eine weitere Schachtel usw. Insgesamt fünf Kisten werden zu einem wirklich großen 3-D-Spielplan, der tatsächlich einigen Platz benötigt. Zudem sollte der Tisch ringsum frei stehen, denn man möchte drum herum laufen können. Warum? Ganz klar, um seinen Pinguin besonders gut schnippen zu können. Das Handling der Pinguine muss erst einmal trainiert werden. Es ist tatsächlich möglich, sie nicht nur geradeaus zu schießen. Man kann auch Kurven schlagen oder über Mauern springen. Wer anfangs Probleme damit hat, sollte sich nicht entmutigen lassen, ich hab's auch gelernt. Dann aber macht das Spiel Spaß. Richtig viel Spaß. Die Tatsache der wechselnden Ziele macht das Spiel zudem über mehrere Partien spannend. Es entwickelt sich eine lustige Jagd durch die Schachteln, bei dem jeder irgendwann mal gejagt wird.

Für alles, was man erobert, gibt es am Ende Fischkarten im Wert von 1 bis 3. Das ist klug und ermöglicht auch schwächeren Spielern vordere Ränge. Insgesamt ist das gesamte Material, vom Regelwerk bis zum Pinguin, wirklich gut durchdacht. Die Regeln erschließen sich schnell und ermöglichen einen raschen Einstieg ins Spielgeschehen. Die Mechanik ist unverbraucht und wurde, dank der Zielwechsel und der innovativen Figuren, wirklich zu einem echten Familienspiel zusammengesetzt. Schnelle Spielrunden mit ausreichend Abwechslung lassen das Spiel langfristig zu einer echten Alternative für aktive Kids und ihre Familien werden.

Wirkliche negative Aspekte gibt es kaum. Die Haltefische lockern sich ein wenig nach häufigem Auf- und Abbau. Lediglich das eigene Geschick kann einen ärgern, was dem Spiel eine gewisse Spielgruppenabhängigkeit gibt. Aber auch hier wurde eine adäquate Lösung gefunden. Allerdings ist die Lösung für zwei Spieler dann doch eher suboptimal. Sie funktioniert, aber das echte Jagdgefühl kommt doch erst in größeren Gruppen auf. Daher vergebe ich 9 Punkte für volle Besetzung und 7 Punkte für das 2er-Spiel.

Fazit: "Ice Cool" ist ein überraschend cooles Spiel mit innovativem Material, das für Familien meine absolute Empfehlung erhält.

 
   KULTFAKTOR
   
(Langzeit-)Spielreiz
 
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Ingo: Der granz große Hype blieb in meinen Testrunden aus, trotzdem ist "Ice Cool" ein schönes Schnippspiel, das man aber unbedingt in voller Besetzung spielen sollte, damit sich genügend Figuren in der Eisschule befinden. Doch selbst im Spiel zu viert kam bei uns der Wunsch nach zusätzlichen Figuren auf... Ja, würde jeder Spieler gleich 2 oder 3 Pinguine besitzen, gäbe es noch mehr Action in den teilweise doch eher leeren Schachteln. Zudem gab es bei uns öfters das Problem, dass wir an einem Tisch spielen (mussten), der nicht vollkommen frei im Raum stand. Dann herrscht ein munteres (bisweilen etwas lästiges) Platzwechsel-Treiben, denn man gelangt von einer starren Sitzposition nicht immer an seinen Pinguin... Sind die Voraussetzungen aber erfüllt und möglichst 4 Spieler gefunden, steht einer rasanten Rutschpartie nichts im Wege.
 

 
   KULTFAKTOR
      Zweitmeinung
 
Ende
 
 

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