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(C) Spiel des Jahres e.V.
- 2012 -

 

Spiel-Fakten:

FamilieStrategie & AufbauWissen & RatenParty & KommunikationLogik & Kombination
KinderKartenWürfel & GlückAktion & GeschicklichkeitLernen

Genre: Kinder
Erscheinungsjahr:
2011
Verlag: Ravensburger  ..i..
Autor: Steffen Bogen
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 5 Jahren
Spieldauer: ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   
   

 

 
Schnappt Hubi!
 
Gespensterjagd im Spukschloss
Hubi, das kleine Gespenst, ist mal wieder über die Stränge geschlagen. Nachdem Maus und Hase ihr Futter vermissen, machen sie sich im Schloss auf die Suche!
 


     

So funktioniert's:
Zunächst werden die Spielfiguren an die Spieler verteilt. Wird zu zweit gespielt, übernimmt ein Spieler die Rolle eines Hasen, der anderer die Rolle einer Maus. Bei 3 oder 4 Spielern kommt jeweils ein zusätzlicher Hase und/oder eine zusätzliche Maus ins Spiel. Die Figuren werden auf die farblich passenden Startfelder der dreidimensionalen Spielfläche (die Schachtelinnenseite) gestellt.


Noch sind die Wände im Spukschloss unsichtbar!
   
Der Kompass gibt euch Tipps und Befehle.
   

Der magische Kompass (zunächst ausgestattet mit 3 AAA-Batterien, die dem Spiel nicht beiliegen!) wird eingeschaltet, in dem einer von drei Schwierigkeitsgraden ausgewählt wird. Zudem melden sich die Spieler durch Tastendruck mit ihren Spielfiguren zum Spiel an und bestimmten - ebenfalls über Tastendruck - einen Startspieler.

Von jedem Feld aus darf der jeweils aktive Spieler mit seiner Figur in alle Richtungen auf ein waagrecht oder senkrecht angrenzendes Feld ziehen. Verboten ist jedoch ein Zug "in" die Außenwand und eine diagonale Bewegung. Einmal entschieden, wohin man laufen möchte, drückt der Spieler nun, auf Aufforderung des Kompasses, die entsprechende Richtungstaste.


Offener Durchgang: Hier passt jeder durch, auch die rote Maus!
   
Ein Hasenfenster ist, wie der Name sagt, nur für einen Hasen passierbar.
   

Der Kompass sagt einem nun (über die integrierte Sprachausgabe), ob diese Bewegung möglich ist, denn zwischen zwei Feldern befinden sich zunächst "unsichtbare" Wände. Der Kompass nennt die Wand, die hier nun eingesetzt wird (z.B. "freier Durchgang", "Hasenfenster", "Mauseloch" etc). Ist die Wand für die aktive Figur passierbar, rückt der Spieler seine Maus bzw. seinen Hasen in den Nachbarraum und der Nächste ist dran. Andernfalls bleibt er stehen.

Statt sich zu bewegen, kann ein Spieler auch in seinem Zug einfach auf einem Feld stehen bleiben. Jedes Feld zeigt die Zeichnung eines Tieres. Drückt der Spieler auf die "Hilfe"-Taste, so spricht das Tier mit dem Spieler und gibt einen Hinweis auf den weiteren Spielverlauf.


Das Mauseloch ist für die gelbe Maus kein Hindernis, für einen Hasen aber schon!
   
Der Hase hat eine Zaubertür entdeckt. Zum Öffnen fehlt ein Freund auf der anderen Seite.
   

In der ersten Phase des Spiels ist es die gemeinsame Aufgabe, eine Zaubertür als Wand zu entdecken und diese zu öffnen, indem jeweils eine Figur auf beiden Seiten der Tür zu finden ist. Wurde die Tür geöffnet, kommt nun Schlossgespenst Hubi ins Spiel. Hubi springt von Feld zu Feld. Auch hier können die Spieler wieder Hinweise von den Tieren erhalten, wo sich der Geist gerade aufhält.

Gelingt es den Spielern, zwei Spielfiguren in den Raum zu ziehen, in dem Hubi gerade verweilt, gewinnen sie kooperativ. Im fortgeschrittenen Spiel wird hier mit einem Zeitlimit gespielt. Gelingt es den Spielern nicht, das Gespenst bis Mitternacht einzufangen, so verlieren sie dann ebenfalls gemeinsam. [ih]

Hinweis: Das Spiel wurde von der Fachjury zum "Kinderspiel des Jahres 2012" gewählt.

 
 ERKLÄRVIDEO

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Dieses Erklärvideo gibt es auch in einer vergrößerten > XL-Ansicht
 
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
spannendes Lauf- und Fangspiel
   für jüngere Kinder
sehr schönes Spielmaterial
einwandfrei funktionierende
   Elektronik mit guter Sprachausgabe
ENDE
  MINUS:
MINUS:
nicht alle Kinder sind immer im
   gleichen Maße am Spiel beteiligt
Stressfaktor ab Level 2 nicht für
   alle Kinder gleich gut geeignet
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo: "Schnappt Hubi!" knüpft nahtlos an die Erfolgsgeschichte des "Kinderspiel des Jahres 2008", "Wer war's?" und seine Nachfolger an. Wieder finden wir hier eine Kombination aus klassischem Brettspiel und Elektronik. Die Gespensterjagd richtet sich dabei an die eher jüngeren Spieler ab ca. 5 Jahren. Das Spielmaterial ist extrem auffordernd; das 3-D-Schloss ist sehr liebevoll gestaltet und entführt die Kinder in eine märchenhafte Welt. Die Spielfiguren hätten aus Holz zwar einen noch wertigeren Eindruck gemacht, sind aber ebenfalls gelungen.

Spielerisch hat man es in der ersten Spielphase viel mit Glück zu tun. Sind noch keine Wände da, so kann es vorkommen, dass der eine oder andere Spieler des Öfteren stehen bleiben muss, da ihm der gewünschte Durchgang in den Nachbarraum verwehrt wird. Da kooperativ gespielt werden soll, bleibt die Spannung aber dennoch weitestgehend erhalten, wenngleich es etwas schade ist, dass Hubi im zweiten Spielteil bei mehr als 2 Spielern zeitweise nur von bestimmten Figuren eingefangen werden kann. Hier sollte man seinen Kindern klar machen, dass es auf die Gemeinschaft ankommt und es keinen Einzelsieger geben wird.

Technisch funktioniert der elektronische Kompass sehr gut; die Sprachausgabe ist gut verständlich, die Stimmen sind sehr professionell und lassen eine tolle Atmosphäre entstehen; die Anweisungen kommen teilweise etwas schnell, so dass einem in Phase 1 kaum Zeit bleibt, eine Mauer zu stecken, ehe das Spiel schon von alleine weiterläuft. Glücklicherweise kann man sich aber sämtliche Durchsagen beliebig oft wiederholen lassen, so dass dies kein großes Problem darstellt.

Während das Einsteigerspiel noch recht stressfrei abläuft und den Kindern, wenn sie einigermaßen geschickt handeln und sich gegenseitig helfen, immer zum Erfolg verhilft, sind die Level 2 und 3 dann - aufgrund des Zeitlimits - schon knackiger. Hier kommt dann ein - für manche angenehmer, für andere vielleicht auch weniger angenehmer - Stressfaktor hinzu, der dem Spiel den nötigen Pep verleihen soll. Kinder, die es eher ruhiger lieben, sollten zunächst in einem niedrigen Level anfangen, um nicht frustriert zu werden, solange das Spielprinzip nicht komplett verstanden wurde. Alle anderen werden den kindgerechten "Thrill" lieben.

Fazit: "Schnappt Hubi!" ist für mich ein spannendes Kinderspiel, das dank anpassbarem Spiellevel auch dauerhaft interessant bleibt. Nur knapp verfehlt das Spiel die Höchstnote (-bei "Wer war's?" war die Spielgeschichte noch etwas geschlossener-); es ist aber auf jeden Fall ein echter Tipp für Familien mit Kindern und wird sicher auf vielen Weihnachtswunschlisten des Jahres 2011 zu finden sein. Zu recht; Kaufempfehlung! (> Video)

 

 
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