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Spiel-Fakten:

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Genre: Familie, Strategie
Erscheinungsjahr:
2014
Verlag: eggertspiele  ..i.. / Pegasus Spiele  ..i..
Autoren:
Thomas Kjølby Laursen,
Kåre Storgaard,
Steen Thomsen
Spieleranzahl: 3 bis 5
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: 30-60 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Hospital Rush
 
Stelle frei im Krankenhaus

Die Stelle des Oberarztes ist neu zu besetzen. Wir, die Assistenzärzte, wollen die Stelle unbedingt haben, und wenn wir unsere speziellen Fähigkeiten ins Spiel bringen, wird das schon klappen...!
 

     

So funktioniert's:
Das Krankenhaus-Spielbrett wird auf die passende Seite für die Anzahl der teilnehmenden Mitspieler gedreht und in die Mitte gelegt. Daneben werden Pflaster, Geld und Studiermarker bereitgelegt. Die Patientenkarten werden gemischt und die ersten vier in die Betten eingeliefert. Der Medizinschrank wird mit den Medikamenten gefüllt. Von jedem gibt es eines weniger als Assistenzärzte sich um den Job bewerben.

Jeder Spieler bekommt eine (zufällige) Charakterkarte und die dazugehörige Visitenkarte, diese dient dazu, den anderen die eigenen Fähigkeiten zeigen zu können. Jeder sucht sich dazu noch eine Farbe aus und markiert mit dem Pappmarker seine Charakterkarte. Die beiden Holzfiguren und ein Holzmarker werden daneben bereitgelegt. Sie dienen zur Markierung der gewählten Aktionen und des behandelten Patienten. Die zweite Holzmarke zeigt die erzielten Punkte auf dem Prestige-Thermometer an, beginnend  - wie könnte es anders sein - bei Null. Als Startkapital bekommt jeder noch ein Geldplättchen. Laut Anleitung bekommt der jüngste Assistenzarzt den verbundenen Daumen als Startspielermarker.

Gespielt wird in Runden, die sich in 5 Phasen teilen. In den ersten beiden Phasen wird reihum je eine Aktion markiert und ausgeführt. Dabei gibt es rote und blaue Einsetzfelder mit einem oder mehreren Ärzten. Ist nur ein Arzt zu sehen, darf dort auch nur eine Spielfigur pro Runde eingesetzt werden. Auf den Feldern mit mehreren Ärzten ist die Anzahl beliebig. Blaue Felder sind die üblichen von Ärzten ausgeführten Tätigkeiten. Die roten Felder, und dazu gehören auch die beiden Felder auf der eigenen Charakterkarte, sind lukrativ, aber nicht ganz fair den andren gegenüber und so kann es passieren, dass man verpetzt wird.

Bei der Aktion "Patient behandeln" wählt man einen freien Patienten, der noch nicht von einem anderen Arzt betreut wird oder setzt die Behandlung des in einer früheren Runde gewählten Patienten fort, und markiert ihn mit dem eigenen Patientenmarker. Was dem Patienten fehlt, zeigt seine Patientenkarte unten. Dort sieht man die Medikamente und/oder Pflaster-Anzahl, die zur Genesung führen, darüber die zu erwartenden Prestigepunkte.

Einige Patienten haben zwei Genesungsbedingungen, bei denen sie entlassen werden können. Hier entscheidet der behandelnde Arzt, welche Behandlung er wählt. Wer das Einzeleinsetzfeld ergattert, darf zwei Pflaster/Medikamente an seinen Patienten, allen anderen ein Pflaster oder Medikamente kostenfrei ausgeben und das entsprechende Plättchen auf dem Patienten ablegen. Wer die Behandlung erweitern möchte, bezahlt für jedes weitere Pflaster oder Medikament ein Geld. Egal, ob kostenfrei oder bezahlt - Medikamente müssen vorher aus Medikamentenschrank geholt werden, Pflaster hat jeder unbegrenzt in seinem Kittel, sie können direkt vom Vorrat genommen werden.

Bei der Aktion "Medikamente besorgen" werden beim Einzeleinsetzfeld zwei beliebige Medikamente dem Schrank entnommen. Alle anderen bekommen ein Medikament kostenfrei und können ein weiteres Medikament für ein Geld dazu kaufen.

Wer Geld baucht macht eine "Nachtschicht". Hier gibt es nur Einzeleinsetzfelder, die in aufsteigender Reihenfolge besetzt werden müssen. Der Erste bekommt zwei Geld und den Startspielermarker, den er beliebig vergeben kann. Je nachdem, was er für die nächste Runde plant, kann es auch mal interessant sein, als letzter dran zu sein. Alle weiteren bekommen das entsprechende Geld.

Um Zusatzqualifikationen zu erwerben, geht man "Studieren". Jeder Kurs kostet drei Geld.

Wer die Intensivmedizin erwirbt, markiert sie mit einem Häkchen und kann ab sofort beim Behandeln eines Patienten ein weiteres Medikament oder Pflaster kostenfrei verabreichen.

Wer die Pharmazie erwirbt, markiert sie mit einem Häkchen und kann ab sofort beim Entlassen seines kurierten Patienten ein Medikament aus dem Medizinschrank entnehmen; ist dieser leer, hat man Pech gehabt.

Hinweis
     sucht neue Mitspieler! > Details

Wer das Finanzwesen erwirbt, markiert es mit einem Häkchen und bekommt ab sofort beim Entlassen seines kurierten Patienten zwei Geld von der Bank.

Wer mindestens zwei der anderen Qualifikationen erworben hat, kann das Management erwerben, markiert es mit einem Häkchen und kann ab sofort seinen kurierten Patienten sofort nach dem Behandeln entlassen und bekommt die damit verbunden Prestigepunkte und Boni aus den erworbenen Zusatzqualifikationen.

In jeder Runde kann einer (beim Spiel zu fünft zwei) seine "Abschlussprüfung" machen. Diese kostet 2 (oder 4) Geld und bringt für jede vorher erworbene Zusatzqualifikation einen Prestigepunkt und wird mit einem Häkchen als erledigt markiert.

Bei der "Sabotage" sucht man sich einen oder zwei Mitspieler aus und darf diesen ein Medikament oder Geld klauen. Es ist nicht erlaubt, zweimal denselben Arzt zu sabotieren.

Bei der "Bestechung" kauft man sich einen oder zwei Prestigepunkte. Bei drei und vier Ärzten kann nur einer bestechen; bei fünf spielern sind es zwei getrennte Felder.

Auf jeder Charakterkarte gibt es noch zwei Aktionsfelder, die nur von dem jeweiligen Spieler verwendet werden können.

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Die Sabotage, Bestechung und die zweifelhaften Charakteraktionen kann man "Petzen" und bekommt dafür ein Geld, und für jede Figur auf einem roten Feld bekommt man ein weiteres Geld. Für jede dieser Figuren auf einem roten Feld muss ihr Besitzer eine Strafe von einem Geld zahlen. Kann er dies nicht, verliert er jeweils einen Prestigepunkt.

Haben alle ihre Aktionen gemacht, wird in Phase 3 Visite gemacht und geheilte Patienten entlassen; auf ihnen wurden die benötigten Medikamente und/oder Pflaster abgelegt. Bei Patienten mit zwei Medikationen muss der behandelnde Arzt entscheiden, ob er entlassen wird oder weiter behandelt wird. Entlassene Patienten werden auf den Ablagestapel gelegt, Medikamente kommen zurück in den Schrank, Pflaster in den Vorrat und den Marker bekommt der Arzt zurück. Die Reihenfolge der Patienten ist in der Anleitung nicht explizit erwähnt. Dies kann für zu erhaltende Boni wichtig sein. Werden die Medikamente zuerst zurückgelegt oder die Boni genommen?

In Phase 4 wird geprüft, ob mindestens ein Assistenzarzt 10 oder mehr Prestigepunkte erreicht hat. Ist das der Fall, dann ist das Spiel beendet und der Assistenzarzt mit den meisten Prestigepunkte neuer Oberarzt. Gibt es mehrere mit der selben Punktzahl, werden die Medikament- und Geldplättchen gezählt, und der mit den meisten Plättchen hat gewonnen. Gibt es weiterhin einen Gleichstand, gibt es mehrere Oberärzte.

Hat keiner gewonnen, wird in Phase 5 die neue Runde vorbereitet. Liegt im vierten Bett noch ein nicht geheilter Patient, wird dieser vorzeitig entlassen und auf den Ablagestapel gelegt. Die darauf befindlichen Marker werden zurückgegeben und Pflaster in den Vorrat und Medikamente in den Schrank gelegt. Punkte gibt es für diesen Patienten keine.

Noch verbliebene Patienten werden mit darauf befindlichen Markern, Medikamenten und Pflastern nach rechts verschoben (Richtung Bett 4) und leere Betten vom Nachziehstapel aufgefüllt. Ist dieser aufgebraucht, wird der Ablagestapel neu gemischt und zum Nachziehen verwendet. Jeder nimmt noch seine Aktionsfiguren vom Spielbrett und der Startspieler beginnt die neue Runde. [as]
 
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Andreas: "Hospital Rush" spielt gekonnt mit den Klischees rund um die "Halbgötter in Weiß". Die Charaktere decken die ganze Bandbreite ab - von Mr. Perfect und der Streberin über die Barbie und Doktors Liebling bis hin zum Kotzbrocken und Betrüger ist alles dabei. Sie laden geradezu dazu ein, den anderen ihr Alter Ego zuzuschieben. Die Idee mit den Visitenkarten, um sich den anderen vorzustellen, ist nett, hat sich in unserer kommunikativen Runde jedoch nicht durchgesetzt.

Die Krankenhausbetten werden "prominent" belegt und setzen den ironischen Unterton fort: Wer kennt nicht "Leonardo DiAbetico", "Walt Kidney" oder "Quentin Quarantino".

Das Spiel selbst ist schnell erklärt, und die meisten Regeln sind auf dem Brett abzulesen. Felder mit weißem Hintergrund bekommt man, die schwarzen Felder zeigen die Kosten. Die wichtigen Felder auf dem Spielbrett sind immer von allen zu benutzten, dadurch sind immer genügend Felder zum Einsetzen vorhanden, und ein flüssiges Spielen ist möglich. Mit den eigenen Einsetzfeldern auf der Charakterkarte hat man begrenzten Einfluss auf die anderen Mitspieler; immer mit der drohenden Rache der anderen, die einen verpetzen...

Die Comic-Grafik und die überschaubare Anzahl der Einsetzfelder machen "Hospital Rush" zu einem Spiel für Workerplacement-Einsteiger und Familien. Erfahrenen Strategiespielern mag dies zu wenig sein; auch große spielerische Innovationen bleiben aus. Das Thema "Krankenhaus" ist unverbraucht und gut verpackt, jedoch leider auch nicht jedermanns Sache.
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      (Langzeit-)Spielreiz
 
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