Genre: Familie
Erscheinungsjahr: 2004 Verlag: Amigo Spiele
..i.. Autor: Wolfgang Kramer Spieleranzahl: 2 bis 8 Alter: ab 8 Jahren Spieldauer: ca. 45 Min.
Einstiegslevel:
Glück
Taktik
leer
Anzeige
Tanz
der Hornochsen
Wer landet im
Misthaufen?
Zum Jubiläum des Kartenspiels "6
nimmt" entwickelte Wolfgang Kramer mit diesem Spiel eine
erweiterte Brettspiel-Variante des Klassikers.
So funktioniert's:
Es gibt 99 Zahlenplättchen mit den Zahlen von 1 bis
99. Jeder Spieler erhält eine Spielfigur und 6
Zahlenplättchen, die er hinter seinem Sicht-Schirm
ablegt. Somit kann jeder Spieler nur seine eigenen
Plättchen sehen.
Der Spielplan
mit den 12 Reihen
Auf dem persönlichen Sichtschirm sind die Regeln
zusammengefasst.
Anschließend
werden vier Plättchen aufgedeckt und an den Anfang der
ersten vier Reihen gelegt. Diese vier Reihen gelten
jetzt als "aktiv". Nun legt jeder Spieler ein Plättchen
verdeckt auf den Spielplan. Haben dies alle Spieler
gemacht, werden die Plättchen gleichzeitig aufgedeckt
und angelegt. Es wird immer zuerst das Plättchen mit der
niedrigsten Zahl angelegt, danach das Plättchen mit der
zweitniedrigsten Zahl usw.
Ein Plättchen kann immer nur
in eine Reihe gelegt werden; hierbei gelten folgende
Regeln:
- Eine Reihe muss immer eine aufsteigende Zahlenfolge
haben
- Ein Plättchen muss immer an die Reihe gelegt werden,
deren letztes Plättchen die kleinste Differenz zu dem
neuen Plättchen bildet
- Ist die Zahl auf einem Plättchen so klein, dass eine
aufsteigende Zahlenfolge bei keiner der vier Reihen
möglich ist, so muss das Plättchen hinter die höchste
ausliegende Zahl gelegt werden.
Die 81 beendet die 2. Reihe - 6 Minuspunkte sind die
Folge.
Landet ein Spieler im "Misthaufen", ist das Spiel
beendet.
Ist ein
Spieler gezwungen, sein Plättchen auf das Endfeld einer
Reihe zu legen, bekommt er entsprechend viele
Minuspunkte wie angegeben, welche er mit seiner
Spielfigur am Rand des Spielplans durch Vorrücken
markiert. Die Plättchen aus der vollen Reihe werden aus
dem Spiel genommen und das Plättchen auf dem Endfeld
bildet das Startplättchen in der nächsten aktiven Reihe.
Eine neue Reihe wird immer unter der zur Zeit vierten
aktiven Reihe begonnen.
Vor jedem
Durchgang haben alle Spieler die Möglichkeit, bis zu
drei neue Zahlenplättchen zu kaufen und diese "blind" zu
ziehen. Jedes gekaufte Zahlenplättchen bringt jedoch
einen Minuspunkt. Hat ein Spieler alle Zahlenplättchen
aufgebraucht, so erhält er kostenlos sechs neue.
Anzeige
Auf einigen
Reihen sind verschiedene Symbole zu sehen, welche
unterschiedliche Auswirkungen auf den Spielverlauf
haben. So sollte man seine Plättchen beispielsweise
besser nicht auf die Felder mit einem Kuhfladen legen,
da diese Extraminuspunkte bedeuten.
Ist die Reihe
mit den roten aufgedruckten Plättchen aktiv, muss jeder
Spieler jeweils zwei Plättchen auf einmal anlegen. Die
Reihen mit den grünen Horchochsenköpfen bringen dagegen
Pluspunkte. Sobald ein Spieler auf dem Misthaufenfeld
landet (60 Minuspunkte), ist das Spiel beendet und der
Spieler mit den wenigsten Minuspunkten hat gewonnen.
[cg]
Vielen Dank an AMIGO Spiele für ein Rezensionsexemplar!
MINUS:
MINUS:
keine
große Abwechslung
zu "6 nimmt"
leer
PUNKTE-CHECK:
SPIELIDEE
Originalität, Regeln
AUSSTATTUNG
Material, Umfang
SPIELABLAUF
Mechanik, Einfluss
Chris:"6 nimmt!" [>
Testbericht
] als Brettspiel - leider war es das dann
quasi auch schon. Das Spielprinzip wurde fast
exakt übernommen. Auf der Rückseite des Karton
liest man: "die Grundprinzipien des
Spieleklassikers "6 nimmt!" mit der Vielfalt
eines Brettspiels" führen "zu einem
faszinierenden Erlebnis".
In der Spiel-Realität
gibt es zwar ein paar Ereignisfelder, die den
Spielverlauf etwas abwechslungsreicher gestalten
(deshalb bekommt das Brettspiel beim Spielablauf
auch einen Stern mehr als das Kartenspiel), doch
diese sind nicht unbedingt wirklich originell
und ein Brettspiel hätte sicherlich noch mehr
Potential gehabt.
Unterm Strich kann man "Tanz
der Hornochsen" zwar als kurzweiliges
Familienspiel bezeichnen - wer jedoch das
Kartenspiel "6 nimmt" besitzt, braucht nicht
unbedingt noch diese zweite Variante.