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Spiel-Fakten:

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Genre: Aktion, Party
Erscheinungsjahr:
2016
Verlag: FunForge
Autoren: Ludovic Maublanc, Marie Cardouat
Spieleranzahl: 3 bis 6
Alter: ab 6 Jahren
Spieldauer: ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
   

 

 
HOP!
...

Fang den Regenbogen!

Was haben eine Skateboarderin, ein kleiner Junge mit Zahnspange und eine Plüschtierliebhaberin gemeinsam? Sie alle lieben es, den Regenbogen zu fangen! 
 
 
Zu Spielbeginn erhält jeder Spieler einen Charakter, 5 gleichfarbige Ballons, sowie ein rundes Wolkenplättchen. Das 3-D-Spielfeld wird zusammengesteckt und die Spielfiguren kommen auf das Feld 1. Die Vogelplättchen werden zusammen mit den verdeckten Wolkenplättchen um den Spielplan verteilt. Die Aufgabenkarten werden gemischt und der Startspieler erhält den Regenbogen. Schon kann es losgehen. 
 
Der Startspieler zieht eine Aufgabenkarte und wählt einen Mitspieler als Fänger aus. Der Spieler wirft also den Regenbogen zu diesem Fänger-Spieler. Der wiederum muss unter folgenden Bedingungen fangen: Ellenbogen auf den Tisch stellen und mit Zeigefinger nach oben zeigen. Sobald der Werfer den Regenbogen wirft, darf der Fänger den Arm von der Tischplatte nehmen, um den Regenbogen zu fangen.

 
Die anderen Spieler haben die Aufgabe zu wetten, ob der Fänger den Regenbogen auffangen kann oder nicht - eine regnende Wolke für das Nichterfüllen der Aufgabe und eine weiße Wolke für deren Erfüllung. Sie legen das Plättchen mit der entsprechenden Seite nach oben auf den Tisch und bedecken es mit ihrer Hand. Dann wird geworfen, unter den Wurfbedingungen, die die Aufgabenkarte aufzeigt.

 
Fängt der Fänger, darf der Werfer ein Feld auf dem Spielfeld weiterziehen. Der Fänger erhält eine Wolke aus der Tischmitte. Misslingt der Fangversuch, passiert dem Fänger nichts. Der Werfer jedoch muss einer seiner Lebenspunkte, einen Luftballon, abgeben.

 
Für jedes richtige gewettete Ergebnis dürfen sich die Spieler eine Taube nehmen. Ist ein anderes Ereignis als erwartet eingetreten, erhalten sie einen Raben. Jeweils drei Tauben darf ein Spieler einlösen, um seine Figur ein Feld weiterlaufen zu lassen. Für drei Raben werden alle Vögel von dem Spieler in die Tischmitte gelegt und er verliert ein Leben.
 
    Was steht auf den Aufgabenkarten? Die Karten können Verschiedenes beeinflussen. So wird die Wurf- oder Fangart vorgegeben. Zum Beispiel mit geschlossenen Augen fangen. Jedoch können sie auch einen Störer oder Assistenten mit ins Spielgeschehen holen. Für diese Position wählt der Spieler einen beliebigen Mitspieler aus. Der Assistent versucht zu helfen, dass der Wurf gelingt. Schafft er dies, dann erhält er ebenfalls eine Siegpunktwolke. Gelingt es ihm nicht, so passiert im nichts. Der Störer versucht zu verhindern, dass der Fänger fängt. Zum Beispiel muss er Grimassen ziehen.
   

Schafft er es, so erhält er eine Wolke. Gelingt es ihm nicht, so passiert im nichts.

 
Das Spiel endet, wenn ein Spieler das siebte Spielfeld (also die Spitze des Berges) erreicht oder ein Spieler keine Lebensluftballons mehr besitzt. Nun zählen alle ihre Siegpunkte zusammen. Diese ergeben sich, wenn man den Wert des Spielfeldes mit den gesammelten Wolken addiert. Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt. [so]
 
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  PLUS:
PLUS:
neuartige Spielidee
vorbildliche Kartenanweisungen
schönes Material

ENDE
  MINUS:
MINUS:
nicht jedermanns Sache

leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Sarah-Ann: Bei der Fülle an Spielen, die jedes Jahr erscheinen, ist es immer wieder schön, ein Spiel mit einem neuen Mechanismus zu finden. HOP! ist so ein Spiel. Durch das Herumwerfen eines Gegenstandes, hier konkret eines Regenbogens wird versucht, Siegpunkte zu erlangen. Schlechtes Werfen und Fangen wird dabei dadurch ausgeglichen, dass durch das Wetten auf den Erfolg des Wurfes ebenfalls Siegpunkte erlangt werden können. Alleine das Spielmaterial motiviert zum Spielen. Die Karten sind schön illustriert und die Aufgaben sind jeweils mit einem erklärenden Bildmotiv verbunden. Zusätzlich kommen die Rollen des Störers und des Assistenten mit ins Spiel, wodurch möglichst viele Spieler ins Spielgeschehen eingebunden werden. Das senkt das Gefühl für unnütze Pausenzeiten enorm. Schon der Regenbogen allein verleitet zum Werfen.
 
HOP! ist ein Aktiv-/Partyspiel und dadurch nicht für alle Personen geeignet. In der richtigen Runde (meistens eher jüngere Spieler) kann das Spiel für viel Heiterkeit sorgen, u.a. auch deswegen, weil die Wurf-Regelkarten mit wohlklingenden Namen wie "der liegende Koala" oder "der plappernde Kakadu" ausgestattet wurden. Insgesamt erscheint das ungewöhnliche Material wohldurchdacht und vielseitig. Die Kreativität von Material und Mechanismus überzeugt.
 
Trotzdem blieben die Testgruppen in gespaltener Meinung. Die einen wollten gleich noch eine Runde spielen, die anderen hofften auf ein schnelles Ende, da die aktiven Aufgaben nicht ihre Art von Spiel waren, zumal manche Verrenkungen durchaus die Lacher auf der Gegenseite fördern. Das mag tatsächlich nicht jeder. Allerdings lohnt es sich gerade in aktiveren Spielgruppen, das Spiel auszuprobieren. Hinsetzen beim Spielen muss nicht zwangsläufig sein - und das kann echt viel Spaß machen.  
 
Mein Fazit: HOP! ist ein Spiel, welches meiner Meinung nach auf jeden Fall aufgrund seiner neuartigen Idee und dem schönen Material auf einer Party gespielt werden sollte - die richtige Spielgruppe zwingend vorausgesetzt!
...
 
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      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

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