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Spiel-Fakten:

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Genre: Familie
Erscheinungsjahr:
2012
Verlag: Kosmos  ..i..
Autor: Andreas Schmidt
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: ca. 45 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Der Hobbit
Eine unerwartete Reise
 
Das Spiel zum Film
Der Hobbit Bilbo macht eine gefährliche Reise. Er trifft Trolle, Goblins, Warge und andere schreckliche Wesen. Aber er ist nicht allein. Die Zwerge begleiten ihn.
 

     

So funktioniert's:
Die Spieler übernehmen den Part der Zwerge und spielen gemeinsam "gegen das Spiel". Jedem Spieler stehen zwei Spielfiguren zur Verfügung. Zusätzlich werden noch die Bilbo-Figur und der Zauberer Gandalf von den Spielern bewegt. Die Siegbedingung lautet: Jeder Spieler muss mindestens eine Spielfigur zum Ziel bringen und Bilbo muss ebenfalls unbeschadet dorthin gelangen. Gut absprechen ist das oberste Gebot des Spiels, denn nur im Team lässt es sich gewinnen.

Der Spielaufbau ist einfach. Spielplan in die Mitte, die gemischten Karten als verdeckte Stapel darauf und die Spielfiguren bereitstellen. Dabei kann man sich an den Feldern des Spielplanes orientieren. Der Orkstein gehört auf die Spirale und der Würfel in Bereitschaft. Jeder Spieler erhält noch einen zu seinen Figuren gehörenden Satz Bewegungskarten. Dann geht's los.

Jeder Spieler zieht drei Auenland-Karten auf die Hand. Rote Karten werden dabei sofort ausgeführt und je eine neue Karte nachgezogen. Im Uhrzeigersinn werden die Aktionen ausgeführt, wobei jeder Spieler der Reihe nach folgende Dinge tut:
- Er spielt eine seiner Bewegungskarten aus, setzt eine seiner Figuren entsprechend und dreht die Karte um. Sie steht nun erst dann wieder zur Verfügung, wenn alle Karten einmal genutzt wurden.
- Er spielt beliebig viele seiner Handkarten aus. Dazu gehören die Zwergenkarten, deren Zahlen als Kampfstärke gelten, und Gandalf. Auch die Ponys können eingesetzt werden, um einen oder zwei gemeinsame Zwerge zu bewegen, oder aber Bilbo mit einem Zwerg.
- Als letzte Teilaktion werden zwei Karten nachgezogen. Die maximale Handkartenzahl beträgt sechs.

   
   

Die Lauffelder, auf denen sich die Zwerge bewegen, besitzen unterschiedliche Symbole, die ebenfalls unterschiedliche Aufgaben beinhalten. Auf den Feldern können immer nur maximal 2 Figuren inklusive Bilbo stehen.

Die beiden Runen stehen für Abenteuer und Kampf. Kommt ein Spieler mit einer seiner Figuren auf ein solches Feld, deckt er die oberste Karte des Stapels im Kreis auf. Kampfkarten müssen mit Zwergkarten in entsprechender Kampfstärke besiegt werden. Orks versetzen den Orkstein um ein Feld in der Spirale. Beim Kämpfen können auch zwei Zwerge gemeinsam auf einem Feld zum Stehen kommen und so gemeinsam kämpfen. Dabei dürfen sich beide Spieler absprechen, wer welche Karte einsetzt. Gandalf kann allerdings insgesamt nur eine Karte verdoppeln. Wird ein Kampf verloren, werden alle am Kampf beteiligten Figuren um die Kampfzahl des Gegners zurückgesetzt.

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Dazu gibt es noch Sonderkarten, bei denen die aktuelle Karte besiegt werden muss und dann noch eine weitere Karte aufgedeckt wird, die ebenfalls bekämpft werden muss. Auch gibt es die Thorin-Karten. Sie beinhalten eine Schild-Funktion, die, im Falle eines verlorenen Kampfes, den Spieler vor Schaden bewahren und ein Zurücksetzen verhindern. Allerdings bleibt die Gegnerkarte offen liegen und muss später trotzdem zerstört werden.

Die Orkspirale beinhaltet einen Zeitmechanismus. Jedes Mal, wenn der Orkstein auf ein rotes Feld geschoben werden muss, wird die an erster Stelle positionierte Figur der Zwerge gefangen genommen. Sie kann sich nun nicht mehr bewegen und wird an den Feldrand gesetzt. Dort wartet sie, bis ein anderer Spieler den Gefangenen mittels einer Thorin-Karte oder 10 Kampfstärkekarten befreit. Stehen übrigens zwei Zwerge an der vordersten Stelle, werden beide eingefangen. Sie können nicht mehr befreit werden.

   
   

Im Nebelgebirge findet sich zudem der "eine Ring". Er wird ebenfalls über Sonderkarten bewegt. Schaffen es die Spieler, Bilbo auf das Feld mit dem Ring zu ziehen, dann darf sich Bilbo den Ring überstreifen. Er wird unsichtbar und deckt keine Abenteuer mehr auf. Auch gefangen wird er nun nicht mehr. Allerdings wird Bilbo nun mit den Ringkarten ebenfalls weitergeschoben.

Die Spieler verlieren das Spiel, wenn:
- beide Figuren eines Spielers gefangen genommen wurden
- Bilbo gemeinsam mit einem anderen Zwerg gefangen genommen wurde
- der Orkstein das letzte Spiralenfeld (12) erreicht. Im Falle von zwei Spielern gilt das Feld 9 als letztes Spiralenfeld.

Die Spieler gewinnen das Spiel, wenn sie von jedem Spieler eine Figur sowie Bilbo auf das Zielfeld bringen. Dabei dürfen Bewegungspunkte verfallen. Der Eintrittspreis muss allerdings gezahlt werden: Er beträgt für jede Figur, inklusive Bilbo ohne Ring, eine Thorin-Karte oder 10 Kampfstärke-Zwerge! [go]

Achtung, Verwechslungsgefahr! Bereits im Jahr 2011 erschien bei KOSMOS ein Spiel mit dem Titel "Der Hobbit", dem jedoch ein anderer Mechanismus zugrunde liegt. Das neue, hier gezeigte Spiel (Erscheinungsjahr 2012) hingegen erkennt man direkt am Hinweis "Das Spiel zum Film"!

Vielen Dank an KOSMOS für ein Rezensionsexemplar!

 
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  PLUS:
PLUS:
herausforderndes, kooperatives
   Familienspiel
atmosphärische Gestaltung
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Anleitung lässt Fragen offen
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi:  Unerwartet, ja das trifft zu, wenn auch in etwas anderem Sinne. Spiele, die auf spezielle Buch- oder Filmthemen hin zugeschnitten werden, sind oft gefühlsmäßig sehr aufgesetzt. Das beeinträchtigt gelegentlich auch das Spielgeschehen.  Gerade beim Thema "Herr der Ringe" differieren die spielerischen Umsetzungen von sehr gut bis weniger als mittelmäßig.

Das hier vorliegende neue "Hobbit"-Spiel wirkt insgesamt rund und besitzt einen angenehmen Schwierigkeitsgrad, der anfangs für die Spieler gar nicht so leicht zu meistern ist. Obwohl das Spiel wie ein einfaches Laufspiel Feld für Feld vorwärts treibt, bleibt das Spielgeschehen vielschichtig. Aktionsfelder lassen uns Kämpfen oder Figuren bewegen. Alles wird gesteuert über Karten. Karten für die Bewegung, Karten für die Aufgaben, die Kämpfe  und die Vorteile. Unterschiedliche verdeckte Stapel lassen Raum für das Entdecken der Spielrunde.

Dank der Vielzahl aneinander liegender Aktionsfelder trifft jeden irgendwann ein Kampf. Durch die Bewegungskarten aber kann der Zeitpunkt ein wenig beeinflusst werden. Auch die Möglichkeit, einfach mit jemandem gemeinsam ein Feld zu betreten, und zusammen zu kämpfen, bewirkt eine schöne Interaktion. Die maximal sechs Handkarten bieten dabei genügend Auswahl bei bleibender Einschränkung des Angebots.

In meinen Spielgruppen wird das Spiel momentan häufig ausgewählt. Wer verliert, hat schnell Lust, es noch einmal zu versuchen. Suchtfaktor? Nein, eher eine Herausforderung, das Spiel zu schlagen. Dank der stärker werdenden Gegner (anfangs max. Stärke 9, später max. 14) muss man planen und gemeinsam die Ressourcen checken, Möglichkeiten ausschöpfen, Risiken abwägenkurz: ordentlich interagieren. Genau das macht den Reiz eines kooperativen Spieles aus. Durch die Karten kommt etwas Unberechenbarkeit ins Spiel. Ja, man kann auch mit Taktik noch verlieren. Das erhält zumindest dann den Spielreiz auch langfristiger.

Ein besonderer Vorteil des Spiels liegt aber gerade in der Einfachheit des Spielgeschehens. Schnell aufgebaut und einfach in der Mechanik, eignet sich "die unerwartete Reise" besonders für Familien und bietet so einen schönen Einstieg in die kooperative Spielewelt. Einziges Manko: die Anleitung lässt noch Fragen offen. Was z.B. geschieht genau mit den Karten mit zwei ausgewiesenen Kampfstärken (Balin 6+7)? Nichtsdestotrotz bleibt das Spiel, was es ist: ein wirklich schönes Familienspiel.

Hinweis zum Kultfaktor: 8 Punkte für Familien / Gelegenheitsspieler (!), besonders für Fans von "Der Herr der Ringe" bzw. "Der Hobbit" geeignet. Für Vielspieler wohl insgesamt zu simpel.
 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

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 NO.1   Dieses Spiel wurde in der Datenbank Luding.org als erstes von SPIELKULT.de getestet!

 

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