Genre: Denken, Logik, Taktik
Erscheinungsjahr: 2010 Verlag: Chili Spiele
..i.. Autor: Klaus Zoch Spieleranzahl: 4 Alter: ab 10 Jahren Spieldauer: ca. 60 Min.
Einstiegslevel:
Glück
Taktik
leer
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Hinkel & Stein
Ein
"gewichtiges" Taktikspiel Die Druiden berufen alle
Beteiligten eines Streits in den großen Steinkreis. Auf der
Waage soll sich nun herausstellen, wer als Sieger hervor geht.
So funktioniert's:
Die Waage wird zusammengesteckt. Auf der Unterseite
befinden sich drei Kerben. Das Waagebrett wird mit der
mittleren Kerbe auf den Keil gelegt. Der "Stein des
Schicksals" wird beliebig auf dem Waagebrett
positioniert. Die vier Steinkarten werden gemischt und
jeder Spieler erhält verdeckt eine Karte. Entsprechend
der Steinkarten werden die zugehörigen Steine verteilt.
Der Besitzer der "Säulen" ist der erste "Häuptling".
Die Waage ist
zentraler Bestandteil des Spiels der Druiden.
Im Stoffbeutel befinden sich die hellen
Holzscheiben.
Ein
Durchgang besteht aus fünf Runden, die sich aus jeweils
vier Aktionen zusammensetzen.
(1)
Grundprämie setzen und Siegbedingungen festlegen: Die Grundprämie, bestehend aus 2 Holzscheiben, wird
dem Vorrat entnommen und in der Tischmitte platziert.
Der Häuptling bestimmt, welche Seite der Waage (schwer
oder leicht) gewinnt.
(2)
Holzscheiben und Steine setzen: Der Häuptling benennt den Startspieler. Der
Startspieler darf nun entweder ein bis zwei Holzscheiben
zur Grundprämie hinzuzufügen oder sich selbst eine
Scheibe aus dem Vorrat nehmen. Nimmt er eine Scheibe für
sich, erhält er beim Sieg seines Teams aber nicht die
Siegerprämie.
Nun setzt
der Startspieler, unter Beachtung seiner Steinregeln,
seinen ersten Stein auf das Brett. Damit endet der Zug
und der nächste Spieler ist dran. Auch der Häuptling
spielt mit.
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(3)
Gewinn auszahlen: Wurde der letzte Stein gesetzt, erhält die
gewinnende Seite die Siegesprämie aus der Tischmitte und
teilt sie ggf. unter sich auf. Haben beide Gewinner
nichts eingezahlt, verbleibt die Siegesprämie in der
Tischmitte und wird in der nächsten Runde mit
hinzugerechnet.
(4)
Nächsten Häuptling ermitteln und Steine aus dem Spiel
nehmen:
Der neue Häuptling wird aus der Stellung der Steine
ermittelt. Der Verlierer, dessen Stein am Äußersten auf
der Waage liegt, wird gewählt. Alle gesetzten Steine
werden aus dem Spiel genommen; dabei werden die
Sonderregeln beachtet.
Nach
fünf Runden endet der erste Durchgang. Bei der
Zwischenwertung wird die Anzahl der erworbenen Scheiben
pro Spieler notiert. Die Steinsorte geht weiter an den
rechten Nachbarn. Ein neuer Durchgang beginnt. Die Waage
wird dazu wieder in die mittlere Kerbe gesetzt.
Setzregeln der Steine: Steine dürfen auf ein beliebiges freies Feld auf der
Waage platziert werden. Jeder darf nur einen Stein
setzen, außer die Spieler mit den Sonderregeln
(Findlinge und Säulen). Vor dem gleichzeitigen
Setzen der beiden Säulen muss dies angekündigt werden.
Bestechung ist erlaubt: "Wenn Du mir hilfst, erhältst du
x Holzscheiben".
Die verschiedenen Steine
werden auf die Setzfelder der Waage gestellt.
Sonderregeln der Steine:
- Hinkel: Darf die Waage einmal pro Durchgang in
eine beliebige Kerbe versetzen.
- Säulen werden am Ende einer Runde wieder an den
Spieler zurückgegeben (Mehrfachnutzung möglich) und
dürfen beide einmalig auf ein Feld der Waage gesetzt
werden. Danach wird jedoch die große Säule aus dem Spiel
genommen und nur noch mit der Kleinen bis zum
Durchgangsende weitergespielt.
- Quarze dürfen statt der üblichen zwei Holzscheiben,
vier Scheiben der Siegesprämie hinzufügen.
- Findlinge: Am Ende der Runde darf der
Findlingsbesitzer den kleinsten Stein in ein bereits von
einem Findling besetztes Feld legen. Einer dieser beiden
Steine muss nach der Wertung abgegeben werden.
Am Ende
einer Runde darf von diesem Spieler der Stein des
Schicksals versetzt werden, und zwar auf dem Brett und
nicht auf die Setzfelder!
Spielende:
Wenn jeder Spieler jede Steinsorte einmal besaß, endet
das gesamte Spiel. Es gewinnt der Spieler mit den
meisten Holzscheiben.
[go]
Hinweis:
Das Spiel kann zum Neupreis
von EUR 45,- direkt beim >
Verlagbestellt werden.
Vielen Dank an Chili
Spiele für ein Rezensionsexemplar!
PLUS:
PLUS:
tolles Material
taktisches Spielprinzip
außergewöhnliche Idee
ENDE
MINUS:
MINUS:
genau
4 Spieler sind Pflicht
hoher, wenn auch durchaus
angemessener Neupreis
PUNKTE-CHECK:
SPIELIDEE
Originalität, Regeln
AUSSTATTUNG
Material, Umfang
SPIELABLAUF
Mechanik, Einfluss
Gabi:Ungewöhnlich
- dieses Attribut beschreibt "Hinkel und Stein"
am besten- Das Material, bestehend aus einer
großen Holzwippe, mehreren Holzscheiben und
unterschiedlichen, "echten" Steinen aus
Theta-Stone, besticht durch schlichte Eleganz.
Die Spielidee ist einfach. Nenne eine
Siegbedingung, setze die Steine clever und
kassiere den Lohn, hier die Holzscheiben. Und
doch ist genau DAS eigentlich überhaupt nicht
einfach.
Da insgesamt vier Spieler mit vier, in Gewicht
und Form nicht übereinstimmenden, Stein-Sets
spielen, ist es vor allem anfangs schwierig, die
vorhandenen Steine der Mitspieler korrekt
einzuschätzen. Dazu besitzt jedes Gestein noch
spezielle Sonderregeln, die das Endergebnis noch
einmal drastisch verändern können.
Die Verwendung der Holzscheiben bringt zudem
noch einen weiteren Taktikeffekt mit ein. Wie
viele Scheiben lohnen sich im Siegerpool? Kriege
ich überhaupt etwas von der Prämie ab oder nehme
ich mir sicherheitshalber einen Stein für mich
alleine?
Auch die Rolle des Häuptlings wird stets
gewechselt. Jeder hat damit die Chance, einmal
zu bestimmen, in welcher Reihenfolge gespielt
wird. Der Wechsel bringt es aber auch mit sich,
dass man in der einen oder anderen Runde schon
einmal die Steine so setzen muss, wie der andere
es vorausplante.
Die letzte Hürde besteht schließlich noch darin,
dass die Steine nach jedem Durchlauf gewechselt
werden. Neue Steine - neue Möglichkeiten.
Denk-Strategen ist "Hinkel & Stein" auf jeden
Fall zu empfehlen. Auch Freunde von nicht
alltäglichen Spielen sollten es auf eine
Proberunde ankommen lassen - drei Mitspieler
finden sich sicher leicht, denn das Material
fasziniert auch Neulinge schon vor dem
Spielbeginn. Insgesamt ein wirklich
ungewöhnliches Taktikspiel, das es in sich hat!
KULT-FAKTOR
(Langzeit-)Spielreiz
Ende
NO.1
Dieses Spiel wurde in der Datenbank Luding.org als
erstes von SPIELKULT.de getestet!
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