www.spielkult.de  

Kontakt    Partner

Suche

 
   
   
   

START | SPIELETESTS | VIDEOS | EXTRAS | LINKS | SHOP

   
   

  Themen          A bis Z          Neuheiten          Verlage

   
         
 
Zurück zur Übersicht

Spiel-Fakten:

FamilieStrategie & AufbauWissen & RatenParty & KommunikationLogik & Kombination
KinderKarten
Würfel & GlückAktion & GeschicklichkeitLernen

Genre: Denken, Logik, Taktik
Erscheinungsjahr:
2010
Verlag: Chili Spiele  ..i..
Autor: Klaus Zoch
Spieleranzahl: 4
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: ca. 60 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
Anzeige  


Dieses Spiel
ist zurzeit nicht über Amazon.de erhältlich!
 

 
   
 
  Hinkel & Stein
 
Ein "gewichtiges" Taktikspiel
Die Druiden berufen alle Beteiligten eines Streits in den großen Steinkreis. Auf der Waage soll sich nun herausstellen, wer als Sieger hervor geht.
 

     

So funktioniert's:
Die Waage wird zusammengesteckt. Auf der Unterseite befinden sich drei Kerben. Das Waagebrett wird mit der mittleren Kerbe auf den Keil gelegt. Der "Stein des Schicksals" wird beliebig auf dem Waagebrett positioniert. Die vier Steinkarten werden gemischt und jeder Spieler erhält verdeckt eine Karte. Entsprechend der Steinkarten werden die zugehörigen Steine verteilt. Der Besitzer der "Säulen" ist der erste "Häuptling".


Die Waage ist zentraler Bestandteil des Spiels der Druiden.
   
Im Stoffbeutel befinden sich die hellen Holzscheiben.
   

Ein Durchgang besteht aus fünf Runden, die sich aus jeweils vier Aktionen zusammensetzen.

(1) Grundprämie setzen und Siegbedingungen festlegen:
Die Grundprämie, bestehend aus 2 Holzscheiben, wird dem Vorrat entnommen und in der Tischmitte platziert. Der Häuptling bestimmt, welche Seite der Waage (schwer oder leicht) gewinnt.

(2) Holzscheiben und Steine setzen:
Der Häuptling benennt den Startspieler. Der Startspieler darf nun entweder ein bis zwei Holzscheiben zur Grundprämie hinzuzufügen oder sich selbst eine Scheibe aus dem Vorrat nehmen. Nimmt er eine Scheibe für sich, erhält er beim Sieg seines Teams aber nicht die Siegerprämie.

Nun setzt der Startspieler, unter Beachtung seiner Steinregeln, seinen ersten Stein auf das Brett. Damit endet der Zug und der nächste Spieler ist dran. Auch der Häuptling spielt mit.

 Anzeige

(3) Gewinn auszahlen:
Wurde der letzte Stein gesetzt, erhält die gewinnende Seite die Siegesprämie aus der Tischmitte und teilt sie ggf. unter sich auf. Haben beide Gewinner nichts eingezahlt, verbleibt die Siegesprämie in der Tischmitte und wird in der nächsten Runde mit hinzugerechnet.

(4) Nächsten Häuptling ermitteln und Steine aus dem Spiel nehmen:
Der neue Häuptling wird aus der Stellung der Steine ermittelt. Der Verlierer, dessen Stein am Äußersten auf der Waage liegt, wird gewählt. Alle gesetzten Steine werden aus dem Spiel genommen; dabei werden die Sonderregeln beachtet.

Nach fünf Runden endet der erste Durchgang. Bei der Zwischenwertung wird die Anzahl der erworbenen Scheiben pro Spieler notiert. Die Steinsorte geht weiter an den rechten Nachbarn. Ein neuer Durchgang beginnt. Die Waage wird dazu wieder in die mittlere Kerbe gesetzt.

Setzregeln der Steine:
Steine dürfen auf ein beliebiges freies Feld auf der Waage platziert werden. Jeder darf nur einen Stein setzen, außer die Spieler mit den Sonderregeln (Findlinge und Säulen).  Vor dem gleichzeitigen Setzen der beiden Säulen muss dies angekündigt werden. Bestechung ist erlaubt: "Wenn Du mir hilfst, erhältst du x Holzscheiben".


Die verschiedenen Steine werden auf die Setzfelder der Waage gestellt.

Sonderregeln der Steine:
-
Hinkel: Darf die Waage einmal pro Durchgang in eine beliebige Kerbe versetzen.
- Säulen werden am Ende einer Runde wieder an den Spieler zurückgegeben (Mehrfachnutzung möglich) und dürfen beide einmalig auf ein Feld der Waage gesetzt werden. Danach wird jedoch die große Säule aus dem Spiel genommen und nur noch mit der Kleinen bis zum Durchgangsende weitergespielt.
- Quarze dürfen statt der üblichen zwei Holzscheiben, vier Scheiben der Siegesprämie hinzufügen.
- Findlinge: Am Ende der Runde darf der Findlingsbesitzer den kleinsten Stein in ein bereits von einem Findling besetztes Feld legen. Einer dieser beiden Steine muss nach der Wertung abgegeben werden.

Am Ende einer Runde darf von diesem Spieler der Stein des Schicksals versetzt werden, und zwar auf dem Brett und nicht auf die Setzfelder!

Spielende:
Wenn jeder Spieler jede Steinsorte einmal besaß, endet das gesamte Spiel. Es gewinnt der Spieler mit den meisten Holzscheiben.
[go]

Hinweis: Das Spiel kann zum Neupreis von EUR 45,- direkt beim > Verlag bestellt werden.

Vielen Dank an Chili Spiele für ein Rezensionsexemplar!

Links
 Folgen Sie SPIELKULT.de:
   Facebook     Twitter
     
    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
tolles Material
taktisches Spielprinzip
außergewöhnliche Idee
ENDE
  MINUS:
MINUS:
genau 4 Spieler sind Pflicht
hoher, wenn auch durchaus
   angemessener Neupreis
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi:  Ungewöhnlich - dieses Attribut beschreibt "Hinkel und Stein" am besten- Das Material, bestehend aus einer großen Holzwippe, mehreren Holzscheiben und unterschiedlichen, "echten" Steinen aus Theta-Stone, besticht durch schlichte Eleganz.

Die Spielidee ist einfach. Nenne eine Siegbedingung, setze die Steine clever und kassiere den Lohn, hier die Holzscheiben. Und doch ist genau DAS eigentlich überhaupt nicht einfach.

Da insgesamt vier Spieler mit vier, in Gewicht und Form nicht übereinstimmenden, Stein-Sets spielen, ist es vor allem anfangs schwierig, die vorhandenen Steine der Mitspieler korrekt einzuschätzen. Dazu besitzt jedes Gestein noch spezielle Sonderregeln, die das Endergebnis noch einmal drastisch verändern können.

Die Verwendung der Holzscheiben bringt zudem noch einen weiteren Taktikeffekt mit ein. Wie viele Scheiben lohnen sich im Siegerpool? Kriege ich überhaupt etwas von der Prämie ab oder nehme ich mir sicherheitshalber einen Stein für mich alleine?

Auch die Rolle des Häuptlings wird stets gewechselt. Jeder hat damit die Chance, einmal zu bestimmen, in welcher Reihenfolge gespielt wird. Der Wechsel bringt es aber auch mit sich, dass man in der einen oder anderen Runde schon einmal die Steine so setzen muss, wie der andere es vorausplante.

Die letzte Hürde besteht schließlich noch darin, dass die Steine nach jedem Durchlauf gewechselt werden. Neue Steine - neue Möglichkeiten.

Denk-Strategen ist "Hinkel & Stein" auf jeden Fall zu empfehlen. Auch Freunde von nicht alltäglichen Spielen sollten es auf eine Proberunde ankommen lassen - drei Mitspieler finden sich sicher leicht, denn das Material fasziniert auch Neulinge schon vor dem Spielbeginn. Insgesamt ein wirklich ungewöhnliches Taktikspiel, das es in sich hat!

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

 NO.1   Dieses Spiel wurde in der Datenbank Luding.org als erstes von SPIELKULT.de getestet!

 

Anzeige

  Gefällt Ihnen dieses Spiel?  Hier können Sie es kaufen!
 
 
Wen's interessiert...    
> Wobble   > Hamsterrolle
Ende
 
 Anzeige
leer
 
 
 

 > So testen wir
     
  Alle Spiele
von A bis Z:

 
Auswahl
# A B C
D E F G
H I J K
L M N O
P Q R S
T U V W
X Y Z #
 

 

 

 

 

 

 
   

(C) SPIELKULT.de - Impressum  -   ^   -  kostenlose counter

   
 
  Anzeige