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Spiel-Fakten:

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Genre: Denken, Kombinieren
Erscheinungsjahr:
2010
Verlag: Kosmos Verlag  ..i..
Autor: Nils van Teijlingen
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

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  High Five!
 
Plättchen-Poker
Reihum legen die Spieler Zahlenplättchen aus, um möglichst wertvolle 5er-Kombinationen zu bilden, die ihnen alle aus dem Poker bekannt sind.
 


     

So funktioniert's:
Die Zahlenplättchen in den Farben gelb, rot, grün und blau werden zusammen gemischt und verdeckt bereit gelegt. Jeder Spieler erhält 4 dieser Plättchen in seinen Vorrat. Er stellt sie, zusammen mit seinem Joker, in die Leiste an einer der vier Seiten der großen Spielfläche, welche zuvor zusammengesteckt wird. In die Mitte der Spielfläche wird auf vier vorgegebenen Feldern jeweils ein offenes Zahlenplättchen ausgelegt.


Zum Spielbeginn liegen nur vier Plättchen auf der Spielfläche.
   
Jeder Spieler besitzt zunächst vier Zahlenplättchen und einen Joker.
   

In der ersten Runde legen die Spieler nun reihum drei (!) ihrer Zahlen- bzw. Jokerplättchen aus, und verbinden damit jeweils zwei der Startplättchen. Nach dem Auslegen müssen sich also jeweils 5 Plättchen in einer Reihe auf der Spielfläche befinden. Diese werden dann direkt gewertet, indem der Spieler zur besseren Übersicht zunächst den grünen Rahmen um die 5 Wertungsplättchen legt.

Innerhalb des Wertungsrahmens muss der Spieler nun eine gültige Poker-Kombination finden, um Punkte zu bekommen, z.B. "1 Paar", "1 Drilling", "1 Farbreihe" etc. Die Kombinationen beziehen sich mal auf die Farben der Plättchen, mal auf die Zahlen,  mal auf beides, und sind auf der kleinen Übersichtskarte, die jeder Spieler vor sich liegen hat, beispielhaft vorgegeben. Je schwieriger die Kombination, umso mehr Punkte gibt es dafür. Die Punkte werden nach jeder Wertung notiert. Der Spieler zieht dann stets 2 neue Plättchen aus dem allgemeinen Vorrat.


Nach und nach füllt sich das Spielbrett mit den Zahlen und Jokern.
   
Die Übersichtskarte zeigt die möglichen Kombinationen.
   

Im weiteren Verlauf des Spiels kann der jeweils aktive Spieler 1 bis . Plättchen an bereits ausliegende Plättchen anlegen und dann anschließend eine Fünfer-Reihe zur Wertung bringen, welche jedoch mindestens 1 Plättchen beinhalten muss, das der Spieler in dieser Runde neu hinzugelegt hat. Für die Wertung können also, neben neuen, auch immer alle angrenzenden, bereits ausliegenden Plättchen verwendet werden.

Um eine Kombination zu erzielen, müssen die Plättchen innerhalb des Wertungsrahmens nicht in der richtigen Reihenfolge ausliegen. Um also eine Reihe aus z.B. "7", "8", "9", "10" und "11" zu erzielen, können die Plättchen auch in der Anordnung "9", "11", "7", "10", "8" nebeneinander ausliegen. Wichtig ist nur, das man mit den zu wertenden Plättchen die entsprechende Kombination bilden könnte (!).


Je 5 Plättchen werden im grünen Rahmen gewertet - hier die beste Kombination: 4 gleiche Zahlen plus Joker = "High Five".

Ein Joker ersetzt ein beliebiges Zahlenplättchen. Wird der Joker mit vier gleichen Zahlen (also z.B. Joker und eine "7" in blau, in grün, in rot und in gelb) in einer zusammenhängenden Fünfer-Reihe gewertet, so ist dies die wertvollste Kombination, der sogenannte "High Five". Er bringt 30 Punkte. 

Wurden alle Plättchen auf die Spielfläche gelegt, endet das Spiel. Der Spieler, der als Erster alle Plättchen abgelegt hat, bekommt noch einmal 2 Bonuspunkte. Wer durch seine Wertungen die meisten Punkte sammeln konnte, ist der Sieger. [ih]

Vielen Dank an Kosmos für ein Rezensionsexemplar!

eer
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
Spielprinzip funktioniert
   generationsübergreifend
gelungene Materialqualität
ENDE
  MINUS:
MINUS:
abhängig von der Spielerzahl
mitunter etwas unübersichtlich
z.T. inaktive Wartezeiten möglich
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
    *
 
     

Ingo:  "High Five" verknüpft zwei bekannte Spielideen - das punktebringende Auslegen von Plättchen sowie das Sammeln von (Poker-)Kombinationen. Wirklich neuartig ist das Konzept des Spiels also nicht, dennoch funktioniert es in seiner Verbindung - und das sogar generationsübergreifend.

Kleines Manko: Je voller die große Spielfläche, desto bunter und unübersichtlicher wird sie - vor allem, aber nicht nur, für Spieler der älteren Generation. Manchmal fällt es dann schwer, schnell die besten Kombinationen zu überblicken, was mitunter zu Wartezeiten führen kann. Diese erhöhen sich dann noch einmal, wenn man mit Grüblern spielt.

Nun könnte man Wartezeiten dafür nutzen, um eigene kommende Spielzüge zu planen. Leider wird das Spiel, gemeinsam mit einem Zuwachs an Mitspielern, immer unberechenbarer. Während man zu zweit noch ganz gut Plättchenkombinationen taktisch vorbereiten kann, machen einem die Gegner im 4-Personen-Spiel dann fast immer einen Strich durch die Rechnung. Zu viel verändert sich, bis man wieder an der Reihe ist, um ernsthaft im Voraus planen zu können. Hier kann meist nur optimierend gespielt werden. Hinzu kommt immer eine - nicht unter den Tisch zu kehrende - Glücksabhängigkeit.

Insgesamt stellt sich "High Five" als eher simples, für die Zielgruppe durchaus nettes, aber nicht wirklich außergewöhnliches Denk-/Legespiel dar, und sei vor allem denjenigen Gelegenheitsspielern empfohlen, die ein wenig Abwechslung vom familiären "Scrabble"-, "Kniffel"-, "Phase 10" oder "Domino"-Spielen benötigen. (> Video)

* Spielablauf-Wertung abhängig von der Spielerzahl: 6 Punkte bei 2 Spielern; nur 4 Punkte bei 4 Spielern, da der Einfluss dann deutlich geringer ist. Als Mittelwert 5 Punkte.
 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

 NO.1   Dieses Spiel wurde in der Datenbank Luding.org als erstes von SPIELKULT.de getestet!

 

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