Genre: Kinder
Erscheinungsjahr: 2010 Verlag: HABA
..i.. Autoren: Constanze Endlich, Helmut Hecht Spieleranzahl: 2 bis 4 Alter: ab 5 Jahren Spieldauer: ca. 15 Min.
Einstiegslevel:
Glück
Initiative
leer
Hinweis: HABA-Spiele erhalten Sie
im gut sortierten Spielzeug-Fachhandel in Ihrer
Nähe.
Hexenduell
Lirum, Larum,
Biberschwanz... auf zum großen
Hexentanz! Und jede Hexe möchte gewinnen! Mit dem Besen müssen
die Zaubersteine in den großen Kessel gelenkt werden.
So funktioniert's: Der Spielplan wird aus 4 großen Teilen
zusammengesetzt. Die farbigen Glassteine werden auf die
farblich entsprechenden Markierungen gelegt. Der
Hexenbesen "Hokuspokus" wird auf seinen Startplatz
gestellt. Jeder Spieler entscheidet sich für ein
Amulett, das er sich um den Hals hängt und das
gleichzeitig die Spielerfarbe (= Farbe der Glassteine,
die eingesammelt werden sollen) bestimmt.
Der große,
hochwertige Spielplan mit dreidimensionalen Hindernissen
wird aus vier Einzelteilen zusammengesteckt.
Solange die
Würfel nicht das Zeitsymbol zeigen, darf der
Besenbändiger seine Aufgabe erfüllen.
Gespielt wird
reihum. Der aktive Spieler nimmt sich die Hexenfigur und
führt sie, nachdem er den Zauberspruch "Lirum, Larum,
Biberschwanz, auf geht's zum großen Hexentanz"
gesprochen hat, zum Besen (nicht berühren!). Durch
jeweils integrierte, gleichgepolte Magnete, stößt sich
der Besen von der Hexenfigur ab und kann so vom Spieler
indirekt gelenkt werden.
Ziel ist es,
die Hexe stets so zu halten, dass der Besen Kurs auf die
eigenen magischen Steine nimmt und sie dann vor sich
herschiebt, um sie schließlich in die Spielplanmitte, in
den Hexenkessel, zu bugsieren.
Der Besenbändiger
versucht die Hexe geschickt zu bewegen, um die
farbigen Zaubersteine zum Kessel zu schieben.
Tipp:
Zu vielen Spielen präsentiert SPIELKULT.de kostenlose
Erklärvideos!
Der Spieler
darf so lange sein Geschick unter Beweis stellen, bis
der bzw. die "Hüter der Zeit" das Sanduhr-Symbol
erwürfelt haben. Bei mehreren Würfeln startet der
Nächster immer erst, wenn der Vordermann die Vorgabe
erfüllen konnte. Zeigt der bzw. beide oder alle 3
Spezialwürfel die Sanduhr, wird das Zeitlimit mit dem
Ausruf "Hexenstopp" beendet. Der aktive Spieler lässt
die Hexenfigur, Besen und bereits bewegten Steine auf
der aktuellen Position liegen. Der nächste Spieler
übernimmt die Hexe und versucht nun, seine Steine zum
Kessel zu führen.
Liegen bei
einem "Hexenstopp" ein oder mehrere Steine im Kessel,
werden sie auf das entsprechende Sammelfeld der
Spielerfarbe gelegt. Wer als Erster alle vier magischen
Steine seiner Farbe einsammeln konnte, gewinnt.
[ih]
Vielen Dank an HABA für ein
Rezensionsexemplar!
leer
ERKLÄRVIDEO
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eer Dieses Erklärvideo gibt es auch in einer vergrößerten
>
XL-Ansicht
PLUS:
PLUS:
wunderschönes Material
Magnettechnik funktioniert
sehr gut
fördert die Feinmotorik
ENDE
MINUS:
MINUS:
Spieltechnik spaltet "Könner"
von "Nichtkönnern"
leer
PUNKTE-CHECK:
SPIELIDEE
Originalität, Regeln
AUSSTATTUNG
Material, Umfang
SPIELABLAUF
Mechanik, Einfluss
Ingo:
Die Spieltechnik
der sich abstoßenden Magnete kennen wir bereits
aus dem Spiel "Vampire der Nacht" (>
Test). Was
sich dort als etwas mühsame, hohe Präzision
erfordernde, Geschicklichkeitsübung
darstellte, wurde beim "Hexenduell" besser
gelöst.
Der Spielplan bietet eine viel größere,
kindgerechte Bewegungsfreiheit; mit seinen dreidimensionalen
erhöhten Hindernissen und Begrenzungen führt er
die Spieler zudem ein wenig. Die Magnettechnik
funktioniert einwandfrei und zeigt sich
intuitiver als bei der Vampir-Konkurrenz.
Der eigentliche Spielablauf hingegen beschränkt
sich auf das geschickte Umherschieben der
farbigen Glassteine. Spannung kommt durch das
zufallsbestimmte Zeitlimit ins Spiel. Der
Würfeleinsatz kann unter Umständen aber schon
einmal zu etwas unfairen Situationen führen, da
ein Pechvogel nur 2 Sekunden, ein Glückspilz
aber 2 Minuten zur Verfügung haben kann.
"Hexenduell" ist ein Spiel, dass eine gute
Portion an Geschick voraussetzt. Mit Glück
allein kann hier niemand gewinnen; ein gewisser
Frustfaktor ist somit unter Umständen möglich;
schnell trennt sich nämlich die Spreu vom
Weizen.
Wer behände ist im Umgang mit Hexe und
Besen, wird fix zu guten Ergebnissen kommen;
unerfahrene bzw. ungestüme Kinder werden etwas
länger brauchen, um die Steine in die
gewünschten Bahnen zu lenken.
Wer ein wunderschön gestaltetes, die Feinmotorik
förderndes Geschicklichkeitsspiel für seinen
Nachwuchs ab ca. 5 oder 6 Jahren sucht und dabei
gern selber einmal mitspielt, sollte sich das
"Hexenduell" auf jeden Fall einmal näher
ansehen!
(>
Video)
KULT-FAKTOR
(Langzeit-)Spielreiz
Ende
NO.1
Dieses Spiel wurde in der Datenbank Luding.org als
erstes von SPIELKULT.de getestet!