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Spiel-Fakten:

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Genre: Strategie
Erscheinungsjahr:
2009
Verlag: eggertspiele  ..i..
Autor: Reinhard Staupe
Spieleranzahl:  2 bis 4
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: 30-45 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik  

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  Havanna
 
"San Juan" für Kuba?
Abseits der Plantagenwirtschaft geht es in der Hauptstadt Kubas für die Spieler einzig darum, möglichst prächtige Gebäude entstehen zu lassen.
 


     

So funktioniert's:
Jeder Spieler erhält einen Satz mit 13 Aktionskarten. Die Gebäudetafeln werden verdeckt gemischt und anschließend 2 Reihen zu je 6 Tafeln in die Tischmitte gelegt. Auf jeder Tafel sind die Kosten des Gebäudes und die Siegpunkte, die man für dieses Gebäude erhält, angegeben.

 


Alle Spieler besitzen die gleichen 13 Handkarten - jeweils in ihrer Spielfarbe.
   
Wer die niedrigste Zahlenkombination bildet (hier: 0/8), darf seine Aktionen als Erster ausführen.
   

 

Des Weiteren erhält jeder Spieler einen Peso und einen Baustoff, den er verdeckt aus dem Beutel zieht. Der Beutel enthält 80 Baustoffwürfel, wovon die eine Hälfte farbig (rot, gelb, blau oder braun) und die andere Hälfte grau (Schutt) ist. Vor Spielbeginn wählt noch jeder Spieler zwei seiner 13 Aktionskarten aus und legt diese verdeckt vor sich ab.

Das Spiel wird über mehrere Runden gespielt. Eine Runde gliedert sich in 3 Phasen.

1. Aktionen ausführen und Gebäude erwerben:
Alle Spieler decken ihre beiden Aktionskarten auf. Jede Aktionskarte zeigt eine Ziffer. Die Spieler bilden nun aus ihren beiden Ziffern die niedrigere Zahl (Beispiel: Aus einer 6 und einer 2 wird die 26). Es darf nun der Spieler mit der niedrigsten Zahl seine beiden Aktionen zuerst durchführen, anschließend der Spieler mit der zweitniedrigsten Zahl usw. Die Aktionskarten haben die verschiedensten Auswirkungen. Durch sie erhält man Pesos, Arbeiter oder Baustoffe aus dem Vorrat, kann bei den Gegnern stehlen, sich vor Dieben schützen oder ausliegende Gebäude entfernen.
 

Die Baustoffe werden aus dem Beutel gezogen.
   
Die Gebäude haben unterschiedliche Preise und Siegpunkt-Werte.
   

Nachdem ein Spieler seine beiden Aktionen ausgeführt hat, darf er nun beliebig viele Gebäude errichten. Hierbei ist allerdings zu beachten, dass man immer nur die Gebäude errichten darf, die in den beiden offenen Reihen am äußeren Rand liegen - somit hat man immer die Wahl zwischen 4 verschiedenen Gebäuden. Natürlich muss man auch den aufgedruckten Preis (Pesos, Baustoffe etc.) zahlen können!

2. Nachschub:
War jeder Spieler an der Reihe, werden 3 zusätzliche Pesos und 3 Baustoffe aus dem Beutel in die Tischmitte gelegt. Diese können in der nächsten "Phase 1" durch Aktionskarten erworben werden.

3. Neue Aktionskarte:
Nun entscheiden die Spieler, mit welchen beiden Aktionskarten sie in der nächsten Runde spielen möchten. Von ihren beiden ausliegenden Aktionskarten dürfen sie jeweils nur eine Karte verdeckt austauschen. Die neue Karte muss von der Kartenhand kommen, die ausgetauschte Karte wandert auf einen eigenen Ablagestapel. Hat ein Spieler nach dem Austauschen nur noch 2 Aktionskarten auf der Hand, darf er all seine Aktionskarten vom Ablagestapel wieder auf die Hand nehmen.

Das Spiel endet, sobald ein Spieler durch seine Gebäude eine gewisse Anzahl an Siegpunkten erreicht. Bei 4 Spielern benötigt man 15, bei 3 Spielern 20 und bei 2 Spielern 25 Siegpunkte. [cg]
 
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 ERKLÄRVIDEO
   
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Dieses Erklärvideo gibt es auch in einer vergrößerten > XL-Ansicht
 
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
taktisches Spielprinzip
leicht zu erlernen
ENDE
  MINUS:
MINUS:
weniger Tiefgang als beim
   großen Bruder "Cuba"
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
   
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Chris: Der in der Überschrift angestellte Vergleich liegt nahe: Sowohl "Puerto Rico" (alea, > Test) als auch "Cuba" (eggert, > Test) sind komplexe Strategiespiele, welche den Titel einer karibischen Insel tragen. Mit "Havanna" erscheint nun bei eggert, ähnlich wie bei aleas "San Juan" (> Test), ein kleinerer Ableger des großen Brettspiels, welcher nach der Hauptstadt der Insel benannt ist.

Das Thema ist aber auch schon der einzige Punkt, in dem man die beiden Spiele vergleichen kann, denn Mechanismen und Komplexitätsgrad sind sehr unterschiedlich. Das Spielprinzip von "Havanna" ist sehr simpel und dürfte wirklich jedem Spieler nach der 2. Runde des ersten Spiels klar sein. Mit "Cuba" verbindet das Spiel eigentlich nur noch die Optik.

Die Gebäude haben nun keine Funktionen mehr, sondern bringen lediglich Siegpunkte ein. Zur Spieleranzahl lässt sich sagen: Je mehr, desto besser. Karten wie "Schutz, "Steuereintreiber", "Peso-Dieb" oder "Baustoff-Dieb" sind eigentlich nur bei Vollbesetzung wirklich interessant. Nach unseren Testrunden herrschte eine einstimmige Meinung: Kein Überflieger, aber trotzdem nett! Von mir gibt's gute 6 Punkte. (> Video)

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
 

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