Der „Bericht des
Arztes“ wird laut vorgelesen und offen auf den
Spielplan gelegt. Die Opferkarte wird auf den Tatort
(siehe Arztkarte) gelegt.
Das eigentliche
Spiel beginnt: Die Spieler wählen eine Spielaktion
aus, bezahlen sie, indem sie die Spielfigur um die
entsprechende Anzahl an Feldern vorsetzen, führen
die Spielhandlung durch und geben einen „Tipp“ ab.
Mögliche Aktionen sind:
- Karte
ziehen (kostet 1 Schritt) – eine der 24 um dem
Spielplan angeordneten Karten wird ausgewählt und
vom Spieler zunächst verdeckt gelesen. Jeder Karte
ist mit wichtigen Informationen zum Mordfall
bedruckt.
Nun muss sich der Spieler entscheiden, ob
er die Karte offen an die Vorderseite des
Kartenhalters stellt und vorliest oder verdeckt an
die Rückseite des Kartenhalters - ohne die
Informationen preiszugeben. Dabei dürfen max. 3
Karten auf den Kartenhalter gestellt werden (2
offene Karte vorn und 1 verdeckte Karte hinten).
Sind bereits 3 Karten dort platziert, muss vor dem
nächsten Zug eine Karte wieder an ihren
ursprünglichen Platz rund um den Spielplan gelegt
werden. Karten dürfen beliebig von vorn nach hinten
auf dem Kartenhalter verschoben werden.

Jeder
Spieler besitzt 3 Tippmarker sowie einen Sichtschutz. Verdeckt darf er dort eine Karte
platzieren. |
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Auf der offenen Vorderseite, die alle Spieler
einsehen können, dürfen zwei Karten platziert werden. |
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- Karte ansehen
(kostet 3 Schritte) – eine hinten stehende und somit
verdeckte Karte eines beliebigen Spielers kann
angesehen und gelesen werden. Die anderen Spieler
erhalten jedoch keine der auf der Karte befindlichen
Informationen. Hat der ausgewählte Spieler keine
Karte auf der Rückseite des Kartenständers stehen,
hat der aktive Spieler Pech gehabt.
- Karte tauschen
(kostet 5 Schritte) – eine vom aktiven Spieler
gewählte beliebige Karte vom Kartenständer eines
Mitspielers darf gegen eine eigene Karte
ausgetauscht werden. „Handlangerkarten“ sind vom
Tausch ausgeschlossen.
- Passen (kostet 0
Schritte) – es darf erst gepasst werden, wenn der
Spieler bereits 3 Tipps abgegeben hat. Der Spieler
bleibt im Spiel als „Hörer“. Seine Karten dürfen
noch angesehen, aber nicht mehr getauscht werden.

Wird ein Spieler zum Handlanger? |
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Mit dem "Supertipp" gibt es wichtige zusätzliche
Informationen.
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Tippen:
Nach oder vor einer seiner Aktionen darf jeder
Spieler einen Tipp abgeben. Ein Notizzettel wird
beschriftet mit 1. Tipp, 2. Tipp, oder 3. Tipp. Nun
wird auf den entsprechenden Notizzettel ein
Verdächtiger geschrieben und der Zettel im
Zwischenfach des Kartenhalters abgelegt. Das
Tipp-Plättchen wird innen neben die Spielfigur auf
den Spielplan gelegt. Der Spieler erhält am Ende für
jeden Tipp dann die Punkte, die jeweils auf dem
Tippfeld zu lesen sind. Nur auf den Sonderfeldern
(Handlanger, Supertipp) darf nicht geraten werden.
Supertipp:
Landet die Spielfigur eines Spielers auf dem Feld
„Supertipp“ oder überquert es, darf der Spieler die
oberste Karte vom Supertipp-Stapel nehmen, lesen und
für den Fall relevante Informationen aufschreiben.
Die anderen Spieler dürfen diese Informationen
jedoch nicht sehen. Die Karte wird danach wieder
verdeckt auf den Supertippstapel zurückgelegt. Erst
der letzte Spieler, der diese Karte ansehen darf,
legt sie abschießend offen auf das Spielfeld.
Handlanger:
Landet die Spielfigur eines Spielers auf dem
Feld „Handlanger“ oder überquert es, dann muss der
betreffende Spieler eine Karte vom
Handlanger-Kartenstapel ziehen und verdeckt
anschauen. Die Farbe der Karte (schwarz oder lila)
entscheidet, ob der Spieler nun ein Handlanger der
Tat war oder nicht. Die eben gezogene Karte wird
verdeckt an die Rückseite des Kartenständers
gestellt. Sie hat lediglich einen Einfluss auf die
Punktwertung. Es ist sinnvoll auch als Handlanger
Tipps abzugeben, um die anderen Spieler in die Irre
zu führen.

Im Anleitungsheft werden die Fälle rekonstruiert und
damit aufgelöst. |
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Das Spiel endet,
wenn die erste Spielfigur eines Spielers das Ziel
erreicht hat, auch mit unpassender Schrittzahl.
Es gibt 2
Möglichkeiten, das Spiel zu gewinnen. Entweder errät
man den Verdächtigen (mehrere Tipps auf die richtige
Person) oder man sammelt gutes Beweismaterial.
Allerdings wird der Wert des Materials erst bei der
Wertung festgestellt.